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Inhalt zuletzt aktualisiert am: 14.03.2019

Die Ausbildungsmöglichkeiten beim Landratsamt

Eine gute Ausbildung von Berufsanfängern ist wichtiger denn je. Die Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt steigen stetig an und vom Nachwuchs wird viel erwartet. Damit sie diese Erwartungen auch erfüllen können, werden die Jugendlichen bei uns umfassend betreut und ausgebildet. Dieser Herausforderung stellt sich das Landratsamt Unterallgäu seit vielen Jahren. Jedes Jahr bieten wir jungen Menschen die Möglichkeit, einen Verwaltungsberuf zu erlernen, um im späteren Berufsleben verantwortungsvolle Tätigkeiten zu übernehmen.         

Hier haben wir einige grundlegende Informationen über die Ausbildungsmöglichkeiten beim Landratsamt Unterallgäu zusammengestellt. Gerne informieren wir natürlich auch in einem persönlichen Gespräch.

Du möchtest in einer modernen Verwaltung arbeiten? Du möchtest mit Menschen arbeiten? Du willst Vorgänge bearbeiten, Entscheidungen vorbereiten, Auskünfte erteilen und Bescheide fertigen? Dann könnte Dir die Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten gefallen. Sie dauert drei Jahre und beginnt immer am 1. September. Voraussetzung für die Einstellung ist die Mittlere Reife oder der Qualifizierende Haupt- und Mittelschulabschluss.  

Fragen und Antworten

Wie läuft die Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten ab?

Die Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten dauert insgesamt drei Jahre. Dabei wechseln sich die praktische Ausbildung am Landratsamt mit theoretischen Blöcken an der Berufsschule und zusätzlichen Lehrgängen an der Bayerischen Verwaltungsschule ab. Nach eineinhalb Jahren findet eine Zwischenprüfung statt, nach drei Jahren folgt die Abschlussprüfung.

Während der Zeit im Landratsamt durchläuft jeder Auszubildende die verschiedenen Sachgebiete, um einen umfassenden Einblick in die unterschiedlichen Tätigkeiten zu bekommen.

Wie und wann bewerbe ich mich um eine Stelle?

Unsere Ausbildungsstellen werden grundsätzlich im Juli des Vorjahres in den örtlichen Tageszeitungen und auf unserer Internetseite veröffentlicht. Auf diese Stellenausschreibung kannst Du Dich mit den üblichen Unterlagen (also mit Lebenslauf und Zeugnissen) schriftlich bei uns bewerben.

Wie hoch ist die Ausbildungsvergütung?

Im ersten Ausbildungsjahr verdient ein Auszubildender zum Verwaltungsfachangestellten 1018,26 Euro, im zweiten Ausbildungsjahr sind es 1068,20 Euro, im dritten Jahr sind es 1114,02 Euro (Stand: März 2019).

Welche Tätigkeiten stehen mir nach einer erfolgreichen Ausbildung offen?

Als Verwaltungsfachangestellter kann man in vielen Bereichen arbeiten – zum Beispiel in der Führerschein- und Zulassungsstelle, im Bauamt, im Jugendamt, in der Sozialhilfeverwaltung oder im Ausländeramt. Der Arbeitsbereich umfasst vor allem allgemeine Büro- und Verwaltungsarbeiten. Dazu gehört zum Beispiel, Vorgänge zu bearbeiten, Akten zu führen, Auskünfte zu erteilen, Entscheidungen vorzubereiten und Bescheide zu fertigen. Einen ersten Einblick über die Tätigkeiten eines Verwaltungsfachangestellten kannst Du Dir zum Beispiel mit einem Praktikum verschaffen. Nähere Informationen hierzu findest Du unter Praktikum.

Du interessierst Dich für eine gründliche und vielseitige Ausbildung? Für eine interessante und verantwortungsvolle Tätigkeit als Sachbearbeiter? Du willst aktiv und kreativ eine moderne Verwaltung mitgestalten? Du möchtest eine sichere berufliche Zukunft in einem modern strukturierten Dienstleistungsunternehmen haben, verbunden mit den Sozialleistungen des öffentlichen Diensts? Dann könnte Dir die Ausbildung zum Beamten in der 2. Qualifikationsebene (Verwaltungswirt) gefallen.  

Fragen und Antworten

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen, wenn ich mich um eine Ausbildungsstelle zum Verwaltungswirt bewerben möchte?

Einstellungsvoraussetzungen für die Ausbildung zum Verwaltungswirt sind

  • die Mittlere Reife oder ein Qualifizierender Haupt- oder Mittelschulabschluss,
  • die deutsche oder eine EU-Staatsangehörigkeit und
  • die erfolgreiche Teilnahme am Auswahlverfahren.
Wie kann ich am Auswahlverfahren teilnehmen?

Für die Teilnahme am Auswahlverfahren ist eine schriftliche Bewerbung nötig. Darin enthalten sein müssen ein Lebenslauf und das letzte Zeugnis. Für das Auswahlverfahren sollte man sich spätestens Ende April des Vorjahres bewerben. Die Auswahlprüfung findet dann Anfang Juli des Vorjahres statt. Das Ergebnis wird schließlich Anfang September des Vorjahres bekannt gegeben.

Nähere Informationen zum Auswahlverfahren findet man auch auf der Seite der Geschäftsstelle des Bayerischen Landespersonalausschusses unter www.lpa.bayern.de

Wie läuft die Ausbildung zum Verwaltungswirt ab?

Die Ausbildung zum Verwaltungswirt dauert insgesamt zwei Jahre im Beamtenverhältnis auf Widerruf. Dabei wechselt sich die praktische Ausbildung am Landratsamt mit Fachlehrgängen an der Bayerischen Verwaltungsschule ab. Nach zwei Jahren findet eine Qualifikationsprüfung statt. Während der Zeit im Landratsamt durchläuft ein Anwärter die verschiedenen Sachgebiete, um einen umfassenden Einblick in die unterschiedlichen Tätigkeiten zu bekommen.

Und wie sind die Verdienstmöglichkeiten?

Als Anwärter erhält man während der Ausbildung monatlich 1.159,93 Euro brutto. Nach der Ausbildung liegt die Brutto-Vergütung bei 2.288,10 Euro im Monat. Für Beamte besteht keine Sozialversicherungspflicht. (Stand: März 2019)

Welche Tätigkeiten stehen mir nach einer erfolgreichen Ausbildung offen?

Als Beamter in der 2. Qualifikationsebene kann man in vielen Bereichen arbeiten – zum Beispiel im Bauamt, im Jugendamt, in der Kfz-Zulassungsstelle oder als Sachbearbeiter im Sozialbereich, im Bereich Abfallentsorgung/Umweltschutz oder als Mitarbeiter im Finanzmanagement. Die Nachwuchskräfte in der 2. Qualifikationsebene (mittlerer nichttechnischer Verwaltungsdienst) bearbeiten lebensnahe Geschäftsvorgänge wie Führerscheinangelegenheiten, Anträge auf Sozialhilfe oder Wohngeld, Personalangelegenheiten und vieles mehr.

Einen ersten Einblick in die Tätigkeiten kannst Du Dir zum Beispiel mit einem Praktikum verschaffen. Nähere Informationen hierzu findest Du unter Praktikum.

Du bist auf dem Weg zum Fachabitur oder Abitur und interessierst Dich für eine gründliche und vielseitige Ausbildung? Für eine interessante und verantwortungsvolle Tätigkeit? Du willst aktiv und kreativ eine moderne Verwaltung mitgestalten? Du möchtest eine sichere berufliche Zukunft in einem modern strukturierten Dienstleistungsunternehmen haben, verbunden mit den Sozialleistungen des öffentlichen Diensts? Dann könnte Dir die Ausbildung zum Beamten in der 3. Qualifikationsebene (Diplom-Verwaltungswirt (FH)) gefallen.     

Fragen und Antworten

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen, wenn ich mich um eine Ausbildungsstelle zum Diplom-Verwaltungswirt (FH) bewerben möchte?

Einstellungsvoraussetzungen für die Ausbildung zum Diplom-Verwaltungswirt (FH) sind

  • die unbeschränkte Fachhochschulreife oder Hochschulreife,
  • die deutsche oder eine EU-Staatsangehörigkeit und
  • die erfolgreiche Teilnahme am Auswahlverfahren.
Wie kann ich am Auswahlverfahren teilnehmen?

Für die Teilnahme am Auswahlverfahren ist eine schriftliche Bewerbung nötig. Darin enthalten sein müssen ein Lebenslauf und das letzte Zeugnis. Für das Auswahlverfahren sollte man sich spätestens Ende Juni des Vorjahres bewerben. Die Auswahlprüfung findet dann Mitte Oktober des Vorjahres statt. Das Ergebnis wird schließlich Anfang Dezember des Vorjahres bekannt gegeben.

Nähere Informationen zum Auswahlverfahren findet man auch auf der Seite der Geschäftsstelle des Bayerischen Landespersonalausschusses unter www.lpa.bayern.de.

Wie läuft die Ausbildung zum Diplom-Verwaltungswirt (FH) ab?

Die Ausbildung zum Diplom-Verwaltungswirt (FH) dauert insgesamt drei Jahre und beinhaltet 15 Monate praktische Ausbildung in den verschiedenen Sachgebieten am Landratsamt und 21 Monate Studium an der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Hof/Oberfranken. Bei einem erfolgreichen Abschluss wird der akademische Grad „Diplom-Verwaltungswirt (FH)“ verliehen.

Nähere Informationen zum dualen Studium finden Sie auf der Seite der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern unter www.aiv.hfoed.de.

Und wie sind die Verdienstmöglichkeiten?

Als Anwärter erhält man während der Ausbildung monatlich 1.213,85 Euro brutto. Nach der Ausbildung liegt die Brutto-Vergütung bei 2.661,05 Euro im Monat. Für Beamte besteht keine Sozialversicherungspflicht. (Stand: März 2019).

Welche Tätigkeiten stehen mir nach einer erfolgreichen Ausbildung offen

Beamte der 3. Qualifikationsebene (gehobener nichttechnischer Verwaltungsdienst) sind in der Regel als Sachbearbeiter tätig. Sie müssen geltendes Recht anwenden, Sachverhalte ermitteln, planen, organisieren, die Kunden des Landratsamts beraten und betreuen. Mit längerer Berufserfahrung ist es möglich, in Leitungs- und Führungsfunktionen, also zum Gruppen- oder Sachgebietsleiter aufzurücken. Die Möglichkeit, planend, mitgestaltend, steuernd und eigenverantwortlich tätig zu sein, ergibt sich in nahezu allen Aufgabenbereichen des modernen Dienstleistungsunternehmens Landratsamt.

Einen ersten Einblick in die Tätigkeiten kannst Du Dir zum Beispiel mit einem Praktikum verschaffen. Nähere Informationen hierzu findest Du auf der Seite „Praktikum“.

Wirklich einfach ist es nicht, sich für einen Beruf zu entscheiden. Viel zu groß sind die Möglichkeiten und woher soll man überhaupt wissen, wie zum Beispiel der Alltag eines Verwaltungsfachangestellten aussieht? Woher soll man wissen, wie abwechslungsreich ein Bürojob sein kann oder was man mit einer bestimmten Ausbildung später machen kann? Ein Praktikum ist hier eine gute Möglichkeit, um sich einen ersten Einblick in einen Beruf zu verschaffen. Das Landratsamt Unterallgäu bietet zum einen kurze, meist einwöchige Praktika in den Oster-, Pfingst- und Herbstferien an. Zum anderen können sich auch FOS-Praktikanten im Rahmen ihrer fachpraktischen Ausbildung einen Einblick in den Beruf verschaffen.      

Einige grundsätzliche Informationen haben wir hier für Dich zusammengestellt. Solltest Du weitere Fragen haben, dann ruf einfach bei uns an oder sende eine E-Mail an michael.dietrich(at)lra.unterallgaeu.de

Fragen und Antworten

Ich würde gern ein Praktikum machen. Welche Möglichkeiten gibt es am Landratsamt?

Das Landratsamt Unterallgäu bietet Schülern kurze, meist einwöchige Praktika (Schnupperlehre) in den Oster-, Pfingst- und Herbstferien an. Auch Schüler der Fachoberschulen können im Rahmen ihrer fachpraktischen Ausbildung einen Einblick in den Beruf eines Verwaltungsfachangestellten oder eines Beamten in der zweiten und dritten Qualifikationsebene erhalten. Wir stellen einen individuellen Ausbildungsplan zusammen, damit Du Dir ein Bild von verschiedenen Arbeitsbereichen machen kannst.

Was muss ich tun, wenn ich mich für ein einwöchiges Praktikum interessiere?

Für ein Praktikum in den Oster-, Pfingst- und Herbstferien solltest Du Dich kurz schriftlich bewerben und einen Lebenslauf und eine Kopie Deines letzten Zeugnisses hinzufügen.

Wie bewerbe ich mich als Fachoberschüler um ein Praktikum im Rahmen der fachpraktischen Ausbildung?

Auch hier ist eine schriftliche Bewerbung mit Lebenslauf und Kopie des letzten Zeugnisses erforderlich. Darüber hinaus solltest Du einen Nachweis der Fachoberschule hinzufügen.

Wann sollte man sich um einen Praktikumsplatz bewerben?

Die Bewerbung sollte möglichst frühzeitig erfolgen, da wir jedes Jahr nur eine bestimmte Anzahl von Praktikumsplätzen zur Verfügung stellen können.

Bekomme ich im Anschluss ein Zeugnis?

Als FOS-Praktikant erhältst du am Ende des Praktikums eine Bewertung, die dann auch mit in das Jahreszeugnis der FOS einfließt.

Schülerpraktikanten bekommen eine kurze Bestätigung über das Praktikum.

Wird das Praktikum bezahlt?

Nein. Während der fachpraktischen Ausbildung beziehungsweise der Schnupperlehre wird kein Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnis mit dem Landratsamt Unterallgäu geschlossen. Aus rechtlichen Gründen kann daher auch keine Bezahlung erfolgen.

Inhalt zuletzt aktualisiert am: 14.03.2019