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Inhalt zuletzt aktualisiert am: 01.09.2026

Solaroffensive Unterallgäu

Der Landkreis Unterallgäu bündelt seit 2017 unter der „Solaroffensive Unterallgäu“ Aktivitäten und Projekte, um die Solarenergienutzung im Unterallgäu voranzutreiben. Als mehrjährig angelegte Kampagne wird die Solaroffensive kontinuierlich um neue Bausteine erweitert. 

Bereits vielfach stattgefunden haben zum Beispiel Infoveranstaltungen und Beratungen zu verschiedenen Photovoltaik-Themen für Bürger, Gemeinden und Unternehmen. 

Aktuelle Angebote der Fachstelle für Klimaschutz im Rahmen der Solaroffensive

Aktuell sind keine Vorträge geplant. Sobald neue Termine anstehen, finden Sie diese hier.

Die Fachstelle organisiert jedes Jahr Beratungen für Bürger, Unternehmen und Kommunen zu allen Fragen rund um Photovoltaik und Speicher. Für dieses Jahr sind die Beratungen abgeschlossen. Sobald die Termine für nächstes Jahr feststehen, finden Sie diese hier.

Ist Ihr Hausdach für eine Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung und für eine Solarthermieanlage zur Wärmegewinnung für die Heizung und die Warmwasserbereitung geeignet? Antworten darauf gibt seit 2017 das sogenannte Solarpotenzialkataster (oder kurz: Solarkataster) für den Landkreis Unterallgäu und die Stadt Memmingen. Um die Software zu starten, klicken Sie bitte in die untenstehende Karte.

Das Kataster wurde 2017 im Rahmen des Modellprojekts „Energiewende Unterallgäu Nordwest“ vom Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!) zusammen mit dem Landkreis Unterallgäu initiiert und mit Fördermitteln des Bundeslandwirtschaftsministeriums sowie des Landkreises finanziert. Seit dem Frühjahr 2019 liegt das Kataster in der alleinigen Verantwortung des Landkreises. 

2020 hat der Landkreis Unterallgäu das Kataster mit neuen Laserscandaten von 2018 und 2019 vollständig aktualisieren lassen. Bitte beachten Sie, dass Häuser, die ab 2018 (nördlicher Landkreis) oder 2019 (südlicher Landkreis) gebaut wurden, nicht im Kataster abgebildet sind beziehungsweise es zu einer Fehleinstufung der Solareignung kommen kann. Dies kann daraus resultieren, dass zwar aktuelle Gebäudeumringe von 2020 vorhanden sind, die aber mit der Information aus 2018/2019, dass sich dort kein Gebäude befindet und somit keine für die Solarnutzung geeignete Fläche vorliegt, verschnitten wird. Da die Laserscanbefliegung gemäß Auskunft der Bayerischen Vermessungsverwaltung nur etwa alle zehn Jahre durchgeführt wird, ist mit aktualisierten Daten ab circa 2030 zu rechnen. Dementsprechend kann der Landkreis das Kataster erst dann wieder aktualisieren lassen. Bei Fragen zur Einstufung Ihres Hauses wenden Sie sich bitte an die Fachstelle für Klimaschutz am Landratsamt Unterallgäu.

Die Fragen und Antworten sind in Zusammenarbeit mit dem Software-Entwickler "tetraeder" entstanden.

Fragen und Antworten

Was kann ich im Solarpotenzialkataster machen?

Mit der Software können Sie das Dach Ihres Hauses identifizieren und darauf eine virtuelle Photovoltaikanlage detailliert konfigurieren. Sie erfahren unter anderem, welchen Anteil des erzeugten Solarstroms Sie selber nutzen können. Auch wie sich ein Batteriespeicher auswirkt, wie Sie zusätzlich eine Solarthermieanlage dimensionieren könnten und vor allem welcher wirtschaftliche Nutzen Sie erwartet, wird in der kostenlosen Analyse beantwortet.

Starten Sie Ihre Solarplanung jetzt – mit einem Klick in die untenstehende Karte.

Bitte beachten Sie, dass die Analyseergebnisse des Katasters auf einem automatisierten Verfahren basieren. Die Ergebnisse dienen Ihrer ersten Information, sie ersetzen aber nicht die Fachberatung durch einen qualifizierten Installateur und erfolgen ohne Gewähr. Vereinzelte Abweichungen des Potentials von der Realität sind aufgrund gelegentlicher Messfehler bei der Befliegung nicht gänzlich auszuschließen. Falls Sie Zweifel am Ergebnis haben, kontaktieren Sie uns gerne.

Wie entsteht ein Solarpotenzialkataster?

Grundlage für die Solarpotenzialanalyse sind Laserscannerdaten, die aus einer Überfliegung des Gebietes stammen. Aus diesen Informationen wird ein vereinfachtes Modell der Häuser und der umgebenden Objekte (etwa Bäume) erstellt. Im nächsten Schritt werden die Dachflächen automatisch erkannt. Einstrahlung und Verschattung werden berechnet. Stark verschattete Bereiche werden als nicht geeignet identifiziert. Für die übrigen Dachflächen wird die Einstrahlung für den Verlauf eines ganzen Jahres bestimmt.

Einstrahlung ist nicht gleich Ertrag: Der Wirkungsgrad (die Fähigkeit der Module solare Einstrahlung in elektrischen Strom umzuwandeln) und die Beschaffenheit der verwendeten Bauteile bestimmen die gewonnene Menge elektrischer Energie und somit auch den möglichen finanziellen Ertrag einer PV-Anlage.

Werden Dachaufbauten wie Schornsteine, Dachgauben oder Fenster bei der Berechnung im Solarpotenzialkataster berücksichtigt?

Die Qualität der Aussage des Solarpotenzialkatasters hängt von den verfügbaren Laserscandaten ab. Je höher die Datenqualität ist, desto mehr Dachaufbauten werden in der Berechnung berücksichtigt. Gebäude, deren Datengrundlage keine Aussage über Dachaufbauten zulassen, sind gesondert gekennzeichnet. Da es sich um ein automatisiertes Verfahren handelt, sind Abweichungen von der realen Dachstruktur möglich. Oft lassen sich bestehende kleinere Aufbauten auf dem Dach aber so verändern, dass die Solarnutzung möglich wird.

Warum wird die Hintergrundkarte im Solarpotenzialkataster nicht richtig angezeigt?

Sollten die eingefärbten Gebäude sich nicht mit der Hintergrundkarte decken, kann dies folgende Ursachen haben:

  1. Die hinterlegten Luftbilder sind schräg von oben aufgenommen und zeigen daher ein verzerrtes Dach.
  2. Hintergrundkarten von Google oder OpenStreetMap verwenden nicht die korrekt eingemessenen amtlichen Katasterdaten, welche bei der Berechnung des Solarpotenzials verwendet werden.

Es kann vorkommen, dass im Solarpotenzialkataster statt der gewählten Karte nur ein hellroter Hintergrund angezeigt wird. Dies kann mehrere Gründe haben:

  1. Für den angezeigten Ausschnitt liegt kein Kartenmaterial des gewünschten Typs vor.
  2. Das Kartenmaterial ist in der gewählten Zoom-Stufe nicht vorhanden.
  3. Auf das Kartenmaterial kann vorübergehend nicht zugegriffen werden.

Klicken Sie zum Start unseres Solarpotenzialkatasters auf diese Karte!

Angebote anderer Organisationen zum Thema Solarenergie

Kostenfreie Vorträge zu Solarthemen bieten unter anderem auch:

Alle aktuellen Termine und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie, wenn Sie auf den Link bei der jeweiligen Organisation klicken.

Im Unterallgäu gibt es mehrere Energieberatungsstellen vom Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!) und der Verbraucherzentrale. Dort können Sie sich kostenfrei auch zum Thema Solarenergie beraten lassen. Ihre nächstgelegene Beratungsstelle können Sie auf der Internetseite von eza! ermitteln. 

Sie können sich alternativ telefonisch, online oder zuhause beraten lassen. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite von eza!.

 

Aktuelles

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