DRUCKEN
Inhalt zuletzt aktualisiert am: 15.02.2019

Rund um die Zulassungsstelle

Autos, Lastwagen, Busse, Motorräder, Zugmaschinen - im Landkreis Unterallgäu sind derzeit insgesamt rund 147.000 Fahrzeuge angemeldet. Ihre Daten werden in den Zulassungsstellen beim Landratsamt Unterallgäu in Mindelheim und dessen Dienststelle in Memmingen verwaltet. Egal, ob Sie ein neues Auto anmelden, ein Motorrad umschreiben, eine alte Zugmaschine außer Betrieb setzen oder ein historisches Kennzeichen für Ihren Oldtimer benötigen: Die Mitarbeiter der Zulassungsstellen wissen die Antworten auf Ihre Fragen.  
Die Zuständigkeit der Zulassungsstellen richtet sich im Übrigen nach dem „Wohnortprinzip“. Wenn Sie Ihren Hauptwohnsitz im Unterallgäu haben, sind Sie also bei den Zulassungsstellen in Mindelheim oder der Dienststelle des Landratsamtes in Memmingen richtig.
Dies gilt natürlich auch, wenn Sie Ihren Firmensitz im Kreisgebiet nachweisen - dann können Sie aber auch Firmenfahrzeuge von Niederlassungen, die sich in einem anderen Landkreis oder einer kreisfreien Stadt befinden, auf das Kennzeichen „MN“ zulassen. Eine Zulassung auf den Zweitwohnsitz ist nicht möglich!

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, hier einen Termin für die Kfz-Zulassung online zu reservieren.

Sie können einen freien Termin innerhalb der allgemeinen Öffnungszeiten auswählen.

Füllen Sie die Maske mit Anrede, Name und E-Mail-Adresse aus und markieren Sie Ihren Wunschtermin entweder in Mindelheim oder in unserer Außenstelle in Memmingen.
Nachdem Sie Ihre Angaben über den Button „Reservieren" abgesandt haben, erhalten Sie zur Bestätigung eine E-Mail mit Ihrer Aufrufnummer.
Mit dieser Aufrufnummer werden Sie bei Ihrem Besuch in der Zulassung vom nächsten freien Sachbearbeiter über die Wartenummernanzeige aufgerufen. Ihre Wartenummer beginnt mit einem "T" (also zum Beispiel "T1").

Bitte haben Sie Verständnis,

  • dass sich der Termin bei erhöhtem Publikumsaufkommen um einige Minuten verschieben kann.
  • dass Ihr Termin automatisch verfällt, wenn Sie zur vereinbarten Zeit nicht anwesend sind.

Hinweise:

  • Die Terminreservierung ist nur für Privatpersonen und nur für maximal zwei Vorgänge pro Person möglich!
  • Die Terminreservierung gilt nur für die Kfz-Zulassung. Bei der Führerscheinstelle ist eine Terminreservierung nicht möglich.

 

Im Oktober 2005 wurden in Deutschland EU-einheitliche Fahrzeugpapiere verbindlich eingeführt. Der frühere Fahrzeugschein heißt seitdem „Zulassungsbescheinigung Teil I“ und der Fahrzeugbrief wird als „Zulassungsbescheinigung Teil II“ bezeichnet. Auch bezüglich des für die Zulassung erforderlichen Nachweises über eine Kfz-Haftpflichtversicherung gibt es Änderungen - dieser wird nur noch elektronisch geführt.    

Fragen und Antworten

Was hat sich bei den neuen Dokumenten geändert?

In erster Linie haben sich der bisherige Fahrzeugbrief und -schein optisch verändert. Inhaltlich wurden sie an die Vorgaben der Europäischen Gemeinschaft angepasst.

Muss ich mir neue Dokumente ausstellen lassen?

Nein - die vor Oktober 2005 ausgegebenen Fahrzeugpapiere bleiben gültig. Sobald jedoch eine Veränderung beim Fahrzeug oder beim Fahrzeughalter eintritt, werden automatisch neue Dokumente ausgegeben. Dazu müssen Sie den „alten“ Fahrzeugschein und den Fahrzeugbrief vorlegen. Sie werden nur zusammen gegen die neuen Papiere eingetauscht.

Muss ich die Zulassungsbescheinigung I - wie bisher den Fahrzeugschein - nach einer Außerbetriebsetzung (Abmeldung) abgeben?

Nein, in der Zulassungsbescheinigung I beziehungsweise dem Fahrzeugschein wird die Außerbetriebsetzung (Abmeldung) vermerkt und verbleibt beim Fahrzeughalter. Sie brauchen beide Dokumente für eine eventuelle spätere Zulassung des Fahrzeuges.

Welche Papiere muss ich im Auto immer bei mir haben?

Auch wenn Sie nur kurz zum Bäcker oder Metzger fahren - folgende Papiere müssen Sie immer dabei haben:

  • Führerschein
  • Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein)
Ich habe geheiratet, mein Nachname hat sich deshalb geändert. Wie kann ich das in den Fahrzeugpapieren ändern lassen?

Kommen Sie einfach zu uns und bringen Sie folgende Unterlagen mit:

  • Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief)
  • Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein)
  • Personalausweis beziehungsweise Reisepass mit Meldebescheinigung über den Hauptwohnsitz im Landkreis Unterallgäu
  • gegebenenfalls Urkunde über die Namensänderung (zum Beispiel Heiratsurkunde), falls der Personalausweis/Reisepass noch nicht berichtigt ist.

Die Namensänderung in den Fahrzeugpapieren kostet zwischen 11,10 und 19,70 Euro.

Ich bin innerhalb des Landkreises umgezogen. Was benötige ich, um dies in den Fahrzeugpapieren ändern zu lassen?

Sie benötigen folgende Unterlagen:

  • Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein)
  • gültiger HU-Nachweis (zum Beispiel TÜV, Dekra oder GTÜ)
  • Personalausweis beziehungsweise Reisepass mit Meldebescheinigung über den Hauptwohnsitz im Landkreis Unterallgäu
  • zusätzlich (falls Sie nicht selbst zur Zulassungsstelle kommen) muss Ihr Bevollmächtigter eine schriftliche Vollmacht mitbringen.
Wie viel kostet die Änderung der Anschrift in den Fahrzeugpapieren?

Sie müssen hierfür mit Kosten von 11,10 Euro rechnen.

An meinem Fahrzeug hat es eine technische Änderung gegeben. Welche Unterlagen benötige ich, um diese Änderungen in die Fahrzeugpapiere eintragen zu lassen?

Um eine technische Änderung eintragen zu lassen, benötigen Sie folgende Unterlagen:

Falls Sie noch keine neuen EU-Fahrzeugpapiere haben:

  • Fahrzeugbrief
  • Fahrzeugschein
  • Prüfbericht über die Änderungsabnahme (zum Beispiel von TÜV, Dekra oder GTÜ)

Falls Sie schon EU-Fahrzeugpapiere haben:

  • Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein)
  • Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief)
  • Prüfbericht über die Änderungsabnahme (zum Beispiel von TÜV, Dekra oder GTÜ)
Gilt dies auch, wenn mein Fahrzeug mit einem Katalysator oder Russfilter nachgerüstet wurde?

Wurde Ihr Fahrzeug mit einem Katalysator oder einem Russfilter nachgerüstet, dann müssen Sie bei der Zulassungsbehörde eine Änderung der Fahrzeugpapiere beantragen. Diese Änderung ist kostenpflichtig. Die Daten werden dann von der Zulassungsbehörde aus an das Hauptzollamt gemeldet.
Falls Sie noch Fahrzeugpapiere haben, die vor dem 1. Oktober 2005 ausgestellt wurden, dann müssen Sie diese umtauschen.
Folgende Unterlagen müssen Sie vorlegen, wenn Ihr Fahrzeug mit Katalysator oder Russfilter nachgerüstet wurde:

  • Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief),
  • Zulassungsbescheinigung Teil I  (Fahrzeugschein),
  • Einbaubescheinigung der durchführenden Werkstätte und
  • allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) des Nachrüstsatzes.
Wie viel kostet die Eintragung technischer Änderungen?

Sie müssen hierfür mit Kosten zwischen 11,10 und 24 Euro rechnen.

Ich habe meine Zulassungsbescheinigung Teil I beziehungsweise meinen Fahrzeugschein verloren/sie wurde mir gestohlen. Was muss ich jetzt tun?

Hier hängt es davon ab, ob Sie schon in Besitz der neuen EU-Fahrzeugpapiere sind oder noch den alten Fahrzeugschein haben.

Wenn Sie bereits die EU-Fahrzeugpapiere haben und die Zulassungsbescheinigung Teil I verloren haben, muss der Halter hierfür persönlich eine eidesstattliche Versicherung abgeben. Dies kann er sowohl bei jedem Notar als auch bei der Zulassungsbehörde - allerdings dürfen nur einige unserer Mitarbeiter eine solche eidesstattliche Versicherung abnehmen. Vereinbaren Sie deshalb hierfür bitte unbedingt im Voraus telefonisch einen Termin.
Wenn der Fahrzeughalter die eidesstattliche Versicherung bei einem Notar abgibt, muss er nicht selbst zur Zulassungsbehörde kommen. Sein Vertreter benötigt in diesem Fall dann allerdings eine schriftliche Vollmacht und den Personalausweis des Fahrzeughalters sowie seinen eigenen Personalausweis. Einen Vordruck für die Vollmacht können Sie hier herunterladen.
Außerdem benötigen Sie folgende Unterlagen, um eine Ersatz-Zulassungsbescheinigung Teil I zu beantragen:

  • Zulassungsbescheinigung Teil II (ehemals Fahrzeugbrief)
  • gültiger TÜV-Nachweis (Prüfbericht)
  • gültiger Personalausweis oder Reisepass

Für die Ersatz-Zulassungsbescheinigung Teil I müssen Sie mit Kosten in Höhe von 11,70 Euro rechnen. Hinzu kommen außerdem noch die Kosten für die Abgabe der eidesstattlichen Erklärung. Bei unserer Zulassungsbehörde betragen diese 30,70 Euro.

Wenn Sie noch im Besitz von alten Fahrzeugpapieren waren, benötigen wir vom Fahrzeughalter eine Verlusterklärung. Diese kann formlos sein. Sie können aber auch folgenden Vordruck ausfüllen. Außerdem benötigen Sie folgende Unterlagen, um eine Ersatz-Zulassungsbescheinigung Teil I zu beantragen:

  • Fahrzeugbrief 
  • gültiger TÜV-Nachweis (Prüfbericht)
  • gültiger Personalausweis oder Reisepass

Für die Ersatz-Ausstellung der Zulassungsbescheinigung Teil I müssen Sie mit Kosten in Höhe von 19,70 Euro rechnen.

Ich habe meine Zulassungsbescheinigung Teil II beziehungsweise meinen Fahrzeugbrief verloren bzw. dieses Papier wurde mir gestohlen. Was muss ich jetzt tun?

Egal ob Sie eine Zulassungsbescheinigung Teil II oder einen alten Fahrzeugbrief hatten, muss der Fahrzeughalter persönlich eine eidesstattliche Versicherung hierüber abgeben. Dies kann er sowohl bei jedem Notar als auch bei der Zulassungsbehörde - allerdings dürfen nur einige unserer Mitarbeiter eine solche eidesstattliche Versicherung abnehmen. Vereinbaren Sie deshalb hierfür bitte unbedingt im Voraus telefonisch einen Termin.

Sollten Sie die eidesstattliche Versicherung beim Notar abgeben, so kommen Sie bitte anschließend zu uns in die Zulassungsbehörde und bringen Sie Ausweis und Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) sowie gegebenenfalls eine Vollmacht und den Ausweis des Fahrzeughalters mit.

Bei Verlust Ihrer Zulassungsbescheinigung Teil II beziehungsweise Ihres alten Fahrzeugbriefs muss die Zulassungsbehörde Ihre Zulassungsbescheinigung Teil I (oder Fahrzeugschein) einziehen und ebenfalls ersetzen. Zuerst muss allerdings ein so genanntes Aufbietungsverfahren durchgeführt werden. Dies dauert etwa zwei bis drei Wochen.

Erst danach kann Ihr Fahrzeug zugelassen beziehungsweise die neue Zulassungsbescheinigung Teil II ausgestellt werden.

Abgesehen von der eidesstattlichen Versicherung benötigen Sie folgende Unterlagen:

  • Zulassungsbescheinigung Teil I (ehemals Fahrzeugschein),
  • gültiger Personalausweis oder Reisepass,
  • eine schriftliche Vollmacht, wenn der Fahrzeughalter die eidesstattliche Versicherung bei einem Notar abgibt und nicht selbst zur Zulassungsbehörde kommt. Der Vertreter muss zudem den Personalausweis des Fahrzeughalters sowie seinen eigenen Personalausweis mitbringen. Einen Vordruck für die Vollmacht können Sie hier herunterladen.

Für die Ersatz-Zulassungsbescheinigung Teil II müssen Sie mit Kosten in Höhe ab 28,40 Euro rechnen. Hinzu kommen die Kosten für die Abgabe der eidesstattlichen Erklärung. Bei unserer Zulassungsbehörde betragen diese 30,70 Euro.

Und was muss ich tun, wenn eines oder beide Kennzeichen gestohlen wurden?

Gestohlene beziehungsweise verlorene Kennzeichen werden zur Fahndung ausgeschrieben und sind zehn Jahre lang für die Ausgabe gesperrt. Wir müssen Ihnen also für Ihr Fahrzeug neue Kennzeichen zuteilen.

Kommen Sie zu uns in die Zulassungsstelle und bringen Sie bitte folgende Unterlagen mit:

  • Zulassungsbescheinigung I (Fahrzeugschein),
  • Zulassungsbescheinigung II (Fahrzeugbrief),
  • gegebenenfalls ein noch vorhandenes Kennzeichen,
  • Personalausweis des Fahrzeughalters
  • eine Vollmacht, falls der Fahrzeughalter nicht selbst in die Zulassungsbehörde kommt. In diesem Fall muss der Vertreter neben dem Personalausweis des Fahrzeughalters auch seinen eigenen Ausweis mitbringen.
  • gegebenenfalls Diebstahls- beziehungsweise Verlustanzeige der Polizei, wenn Sie den Verlust des Kennzeichens zuvor bei der Polizei gemeldet haben.
Die Betriebserlaubnis meines Mofas/Mopeds/Radladers ist verschwunden - was jetzt?

In diesem Fall benötigen Sie eine so genannte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Zulassungsbehörde. Um diese Unbedenklichkeitsbescheinigung ausstellen zu können, müssen Sie diesen Antrag vollständig ausfüllen und kommen damit zur Zulassungsbehörde. Außerdem sollten Sie sich ausweisen können. Die Unbedenklichkeitsbescheinigung kostet 10,20 Euro.
Mit der Unbedenklichkeitsbescheinigung können Sie dann beim Fahrzeughersteller eine Ersatz-Betriebserlaubnis beantragen beziehungsweise beim TÜV ein Gutachten für das Fahrzeug erstellen lassen. Danach muss die Zulassungsbehörde noch die Betriebserlaubnis erteilen. Kommen Sie hierfür mit dem Gutachten noch einmal zu uns. Die Gebühr für die Erteilung der Betriebserlaubnis beträgt 10,20 Euro.

Sie haben sich ein neues Auto gekauft. Diesem waren noch nie Kennzeichen zugeteilt und es ist kein Erstzulassungstag in der Zulassungsbescheinigung II (ehemals Fahrzeugbrief) eingetragen. Nun wollen Sie es auf Ihren Hauptwohnsitz im Landkreis Unterallgäu anmelden. Wenn Sie die richtigen und vollständigen Papiere bei der Anmeldung eines Fahrzeugs dabei haben, erspart Ihnen dies viel Zeit. Gleichzeitig helfen Sie mit, unseren bürokratischen Aufwand so gering wie möglich zu halten.     

Fragen und Antworten

Was benötige ich für die Neuzulassung eines deutschen Fahrzeugs?

Folgende Unterlagen benötigen Sie, wenn Sie ein in Deutschland gekauftes Fahrzeug neu zulassen wollen:

  • Zulassungsbescheinigung II (früher: Fahrzeugbrief)
  • Siebenstellige eVB-Nummer
  • Personalausweis beziehungsweise Reisepass mit Meldebescheinigung über den Hauptwohnsitz im Landkreis Unterallgäu
  • SEPA-Lastschriftmandat für die Kfz-Steuer

Außerdem:
Eine EWG-Übereinstimmungsbescheinigung (ist in der jeweiligen Landessprache abgefasst, enthält aber meist die englische Bezeichnung COC - Certificate of Conformity), in der auch die EG-Typgenehmigung enthalten ist. Sollten Sie diese EWG-Übereinstimmungsbescheinigung (COC-Papier) nicht haben, dann müssen Sie uns die erforderlichen technischen Daten auf andere geeignete Weise vorlegen - zum Beispiel durch die Datenbestätigung des Herstellers.

Zusätzlich (falls Sie nicht selbst zur Zulassungsstelle kommen) muss Ihr Bevollmächtigter folgende Unterlagen mitbringen:

Zusätzlich bei Menschen mit Behinderung:

Zusätzlich bei Vereinen:

  • Vereinsregisterauszug und
  • Ausweis der verantwortlichen, unterschriftsberechtigten Person (Vorsitzender)

Zusätzlich bei Minderjährigen:

Zusätzlich bei Firmen:

  • Handelsregisterauszug,
  • Gewerbeanmeldung im Landkreis Unterallgäu und
  • Ausweis der verantwortlichen, unterschriftsberechtigten Person (Geschäftsführer, Prokurist)
  • eventuell einen Antrag auf Anhängerzuschlag: Der Fahrzeughalter kann eine Steuerbefreiung für Anhänger beantragen, wenn dieser Anhänger ausschließlich hinter Kraftfahrzeugen mitgeführt wird, für die eine um einen Anhängerzuschlag erhöhte Steuer erhoben wird. Oder die Anhänger werden ausschließlich zur Zustellung und Abholung verwendet (nach §3 Nr. 9 KraftStG).
  • eventuell einen Antrag auf Steuervergünstigung für Anhänger nach §10 Abs. 1 KraftStG: Auf schriftlichen Antrag entfällt die Steuer für das Halten von Kraftfahrzeuganhängern (mit Ausnahme von Wohnwagenanhängern), wenn die Anhänger ausschließlich hinter Kraftfahrzeugen (ausgenommen Krafträder und Personenkraftwagen) mitgeführt werden, für die eine um den Anhängerzuschlag erhöhte Steuer erhoben wird oder die ausschließlich zur Zustellung oder Abholung nach § 3 Nr. 9 verwendet werden. Voraussetzung für die Steuervergünstigung ist, dass dem Anhänger ein amtliches Kennzeichen in grüner Schrift auf weißem Grund zugeteilt worden ist.

Zusätzlich bei einer Zulassung auf GbR (Gesellschaft des bürgerlichen Rechts):

  • Ausweis aller Gesellschafter
  • Gesellschaftervertrag/Gewerbeanmeldung der einzelnen Gesellschafter
  • Verfügungsberechtigung
Was muss ich beachten, wenn mein neues Fahrzeug nicht aus Deutschland, sondern aus einem anderen Land der Europäischen Union kommt (EU-Import)?

Für die Zulassung Ihres Fahrzeugs benötigen Sie folgende Unterlagen:

  • Ausländische Fahrzeugpapiere (falls vorhanden) und das COC-Papier
  • Sollten Sie nur ein COC-Papier von Ihrem Händler erhalten haben, benötigen Sie eine Bestätigung des Händlers, dass es sich um ein Neufahrzeug handelt und dass bisher keine Zulassungspapiere ausgestellt waren. Zur Identifizierung müssten Sie das Fahrzeug dann zusätzlich bei uns, beim TÜV oder bei der Dekra vorfahren.
  • Siebenstellige eVB-Nummer
  • Personalausweis beziehungsweise Reisepass mit Meldebescheinigung über den Hauptwohnsitz im Landkreis Unterallgäu
  • SEPA-Lastschriftmandat für die Kfz-Steuer
  • Kaufvertrag oder Rechnung im Original
  • Mitteilung für Umsatzsteuerzwecke, wenn das Fahrzeug nicht bei einem deutschen Händler erworben wurde

Zusätzlich:
Eine EWG-Übereinstimmungsbescheinigung (ist in der jeweiligen Landessprache abgefasst, enthält aber meist die englische Bezeichnung COC - Certificate of Conformity), in der auch die EG-Typgenehmigung enthalten ist. Sollten Sie diese EWG-Übereinstimmungsbescheinigung (COC-Papier) nicht haben, dann müssen Sie uns die erforderlichen technischen Daten auf andere geeignete Weise vorlegen - zum Beispiel durch die Datenbestätigung des Herstellers.

Zusätzlich (falls Sie nicht selbst zur Zulassungsstelle kommen) muss Ihr Bevollmächtigter folgende Unterlagen mitbringen:

Zusätzlich bei Firmen:

  • Handelsregisterauszug,
  • Gewerbeanmeldung im Landkreis Unterallgäu und
  • Ausweis der verantwortlichen, unterschriftsberechtigten Person (Geschäftsführer, Prokurist).

Zusätzlich bei Vereinen:

  • Vereinsregisterauszug und
  • Ausweis der verantwortlichen, unterschriftsberechtigten Person (Vorsitzender)

Zusätzlich bei Minderjährigen:

Und was ist zu beachten, wenn mein Neu-Fahrzeug aus einem Nicht EU-Land, also einem so genannten „Drittland“ stammt?

In diesem Fall benötigen wir zur Zulassung folgende Unterlagen:

  • Nachweis über die Betriebserlaubnis (CoC-Papier oder Gutachten nach §13 EG-FGV)
  • Außerdem müssen Sie das Fahrzeug zur Identifizierung bei uns, beim TÜV oder bei der Dekra vorfahren.
  • Siebenstellige eVB-Nummer
  • Personalausweis beziehungsweise Reisepass mit Meldebescheinigung über den Hauptwohnsitz im Landkreis Unterallgäu
  • SEPA-Lastschriftmandat für die Kfz-Steuer
  • Kaufvertrag oder Rechnung im Original
  • Zollunbedenklichkeitsbescheinigung (hierfür müssen Sie beim Zoll vorfahren)

Zusätzlich (falls Sie nicht selbst zur Zulassungsstelle kommen) muss Ihr Bevollmächtigter folgende Unterlagen mitbringen:

Zusätzlich bei Firmen:

  • Handelsregisterauszug,
  • Gewerbeanmeldung im Landkreis Unterallgäu und
  • Ausweis der verantwortlichen, unterschriftsberechtigten Person (Geschäftsführer, Prokurist).

Zusätzlich bei Vereinen:

  • Vereinsregisterauszug und
  • Ausweis der verantwortlichen, unterschriftsberechtigten Person (Vorsitzender)

Zusätzlich bei Minderjährigen:

Was kostet eine Neuzulassung?

Die Gebühren für eine Neuzulassung liegen zwischen 27 und 110 Euro. Hinzu kommen eventuell Kosten für ein Wunschkennzeichen (10,20 Euro) und die Kosten für die Kennzeichenschilder. Diese liegen bei etwa 30 bis 40 Euro.

Woher bekomme ich die Kennzeichen?

Die Kennzeichen werden in so genannten Kennzeichenprägestellen hergestellt. In unmittelbarer Nähe zur Zulassungsbehörde in Mindelheim befinden sich zwei solche Stellen, ebenso wie in der Nähe des Landratsamts Memmingen. Die Öffnungszeiten sind die gleichen wie die der Zulassungsbehörde.

Kann ich mir ein besonderes Kennzeichen aussuchen?

Ja, wir bieten einen Wunschkennzeichen-Service an. Nähere Informationen hierzu finden Sie auf der Seite Wunschkennzeichen reservieren.

Gibt es besondere Regelungen, wenn ich ein Motorrad neu zulassen möchte?

Für die Neuzulassung eines Motorrads gilt dasselbe wie für die Zulassung eines Autos. Informieren Sie sich also über die entsprechenden Fragen und Antworten.

Gibt es Besonderheiten bei der Zulassung eines landwirtschaftlichen Fahrzeugs?

Auch bei der Zulassung eines landwirtschaftlichen Fahrzeugs müssen Sie grundsätzlich die selben Unterlagen vorlegen, wie wenn Sie ein Auto zulassen.

Sie können aber einen Antrag auf Steuerbefreiung stellen, wenn ein Fahrzeug ausschließlich landwirtschaftlich genutzt wird.

Sie haben ein Gebrauchtfahrzeug gekauft und möchten jetzt wissen, was Sie benötigen, um es auf sich umschreiben zu lassen, wenn Sie Ihren Hauptwohnsitz im Unterallgäu haben? Oder möchten Sie ein außer Betrieb gesetztes Fahrzeug auf sich zulassen? Oder sind Sie neu ins Unterallgäu gezogen und möchten Ihr Fahrzeug ummelden? Hier finden Sie die wichtigsten Informationen über die Antragsunterlagen. 

Fragen und Antworten

Ich habe ein Gebrauchtfahrzeug aus Deutschland gekauft und möchte es jetzt auf mich zulassen. Was muss ich jetzt tun?

Wenn Sie ein Gebrauchtfahrzeug innerhalb Deutschlands gekauft haben, dann benötigen Sie für die Umschreibung auf Ihren Namen immer folgende Unterlagen:

  • Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief)
  • Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein)
  • Siebenstellige eVB-Nummer
  • gültige Hauptuntersuchung (zum Beispiel TÜV, Dekra, GTÜ)
  • bei Fahrzeugen, die der Sicherheitsprüfung unterliegen, das gültige Prüfprotokoll
  • bisherige Kennzeichen, falls das Fahrzeug noch zugelassen ist
  • Personalausweis beziehungsweise Reisepass mit Meldebescheinigung über den Hauptwohnsitz im Landkreis Unterallgäu
  • SEPA-Lastschriftmandat für die Kfz-Steuer

Zusätzlich (falls Sie nicht selbst zur Zulassungsstelle kommen) muss Ihr Bevollmächtigter folgende Unterlagen mitbringen:

Zusätzlich bei Firmen:

  • Handelsregisterauszug,
  • Gewerbeanmeldung im Landkreis Unterallgäu und
  • Ausweis der verantwortlichen, unterschriftsberechtigten Person (Geschäftsführer, Prokurist).

Zusätzlich bei Vereinen:

  • Vereinsregisterauszug und
  • Ausweis der verantwortlichen, unterschriftsberechtigten Person (Vorsitzender)

Zusätzlich bei Minderjährigen:

Ich habe ein Gebrauchtfahrzeug aus einem EU-Land gekauft und möchte es jetzt auf mich zulassen. Was muss ich tun?

Wenn Sie ein Gebrauchtfahrzeug aus einem EU-Land eingeführt haben, dann müssen Sie mit diesem Fahrzeug zur Zulassungsstelle kommen, sofern dafür erstmals eine deutsche Zulassungsbescheinigung Teil II („Fahrzeugbrief“) ausgestellt wird.
Gleichzeitig sollten Sie zur Umschreibung folgende Unterlagen mitbringen:

  • Ausländische Fahrzeugpapiere, eventuell mit Abmeldebestätigung
  • Personalausweis beziehungsweise Reisepass mit Meldebescheinigung über den Hauptwohnsitz im Landkreis Unterallgäu
  • SEPA-Lastschriftmandat für die Kfz-Steuer
  • Siebenstellige eVB-Nummer
  • Umsatzsteuer-Mitteilung für Fahrzeuge bis 6000 Kilometer oder wenn seit der Erstzulassung weniger als sechs Monate vergangen sind. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Homepage des zuständigen Finanzamts.
  • Kaufvertrag oder Rechnung im Original
  • Bescheinigung über eine Hauptuntersuchung, wenn das Fahrzeug seit der erstmaligen Zulassung bereits einmal hätte vorgeführt werden müssen
  • Bestätigung der Fahrgestellnummer. Oder Sie müssen das Fahrzeug bei der Zulassungsstelle oder beim TÜV identifizieren lassen.

Zusätzlich (und jetzt wird es leider etwas kompliziert):
Eine EWG-Übereinstimmungsbescheinigung (ist in der jeweiligen Landessprache abgefasst, enthält aber meist die englische Bezeichnung COC - Certificate of Conformity), in der auch die EG-Typgenehmigung enthalten ist. Sollten Sie diese EWG-Übereinstimmungsbescheinigung (COC-Papier) nicht haben, dann müssen Sie uns die erforderlichen technischen Daten auf andere geeignete Weise vorlegen - zum Beispiel durch ein TÜV-Gutachten nach §21 StVZO.

Zusätzlich (falls Sie nicht selbst zur Zulassungsstelle kommen) muss Ihr Bevollmächtigter folgende Unterlagen mitbringen:

Zusätzlich bei Firmen:

  • Handelsregisterauszug,
  • Gewerbeanmeldung im Landkreis Unterallgäu und
  • Ausweis der verantwortlichen, unterschriftsberechtigten Person (Geschäftsführer, Prokurist).

Zusätzlich bei Vereinen:

  • Vereinsregisterauszug und
  • Ausweis der verantwortlichen, unterschriftsberechtigten Person (Vorsitzender)

Zusätzlich bei Minderjährigen:

Ich habe ein Gebrauchtfahrzeug aus einem Land außerhalb der EU (Drittland) gekauft und möchte es jetzt auf mich zulassen. Was muss ich jetzt tun?

Wenn Sie ein Gebrauchtfahrzeug aus einem Land außerhalb der EU eingeführt haben, dann sollten Sie damit zur Zulassungsbehörde kommen und zur Umschreibung folgende Unterlagen mitbringen:

  • Ausländische Fahrzeugpapiere, eventuell mit Abmeldebestätigung
  • Zollunbedenklichkeitsbescheinigung (hierfür müssen Sie Ihr Fahrzeug beim Zoll vorfahren)
  • Kaufvertrag oder Rechnung im Original
  • Personalausweis beziehungsweise Reisepass mit Meldebescheinigung über den Hauptwohnsitz im Landkreis Unterallgäu
  • SEPA-Lastschriftmandat für die Kfz-Steuer
  • Versicherungsbestätigung (früher: Versicherungsdoppelkarte) oder eVB-Nummer
  • Nachweis über Hauptuntersuchung (TÜV oder Dekra)
  • Bestätigung der Fahrgestellnummer oder Sie müssen das Fahrzeug bei der Zulassungsstelle oder beim TÜV vorführen.

Zusätzlich:
Eine EWG-Übereinstimmungsbescheinigung (ist in der jeweiligen Landessprache abgefasst, enthält aber meist die englische Bezeichnung COC - Certificate of Conformity), in der auch die EG-Typgenehmigung enthalten ist. Sollten Sie diese EWG-Übereinstimmungsbescheinigung (COC-Papier) nicht haben, dann müssen Sie uns die erforderlichen technischen Daten auf andere geeignete Weise vorlegen - zum Beispiel durch die Datenbestätigung des Herstellers beziehungsweise ein Gutachten gemäß §21 StVZO.

Zusätzlich (falls Sie nicht selbst zur Zulassungsstelle kommen) muss Ihr Bevollmächtigter folgende Unterlagen mitbringen:

  • seinen Ausweis zusätzlich zum Ausweis des Fahrzeughalters sowie
  • eine schriftliche Vollmacht des Fahrzeughalters (auch bei Ehegatten oder Eltern). Dieses Formular enthält bereits das SEPA-Lastschriftmandat für die Kfz-Steuer.

Zusätzlich bei Firmen:

  • Handelsregisterauszug,
  • Gewerbeanmeldung im Landkreis Unterallgäu und
  • Ausweis der verantwortlichen, unterschriftsberechtigten Person (Geschäftsführer, Prokurist).

Zusätzlich bei Vereinen:

  • Vereinsregisterauszug und
  • Ausweis der verantwortlichen, unterschriftsberechtigten Person (Vorsitzender).

Zusätzlich bei Minderjährigen:

Ich bin in den Landkreis Unterallgäu umgezogen und möchte jetzt mein Fahrzeug umschreiben. Was muss ich beachten und welche Unterlagen benötige ich dafür?

Sie sind mit Ihrem Hauptwohnsitz in den Landkreis Unterallgäu gezogen. Seit 1. Januar 2015 haben Sie die Möglichkeit, trotz eines Wohnsitzwechsels Ihr bisheriges Kennzeichen zu behalten. Ein neues Kennzeichen erhalten Sie nur auf speziellen Wunsch.

Auf jeden Fall müssen Sie aber Ihre Anschrift in den Fahrzeugpapieren ändern lassen.

Folgende Unterlagen müssen Sie uns vorlegen: 

  • Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein)
  • Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief) nur:
    • wenn Sie noch Fahrzeugpapiere besitzen, die vor 1. Oktober 2005 ausgestellt wurden (Fahrzeugbrief/Fahrzeugschein) oder
    • wenn Sie ein neues Kennzeichen beantragen möchten
  • Kennzeichenschild(er) (bei Umkennzeichnung des Fahrzeugs)
  • Siebenstellige eVB-Nummer (elektronische Versicherungsbestätigung)
  • Nachweis einer gültigen Hauptuntersuchung (HU), falls diese bereits fällig war (=Prüfbericht im Original; WICHTIG: Der HU-Stempel in Ihren Fahrzeugdokumenten ist als Nachweis nicht ausreichend!)
  • Nachweis der Sicherheitsprüfung, soweit rechtlich erforderlich (Vorlage von Prüfbuch und Prüfprotokoll)
  • gültiger Personalausweis beziehungsweise Reisepass mit Meldebescheinigung der Gemeinde (Zulassung ist nur noch auf den Hauptwohnsitz möglich)

Zusätzlich (falls Sie nicht selbst zur Zulassungsstelle kommen) muss Ihr Bevollmächtigter folgende Unterlagen mitbringen:

Zusätzlich bei Firmen:

  • Handelsregisterauszug,
  • Gewerbeanmeldung im Landkreis Unterallgäu und
  • Ausweis der verantwortlichen, unterschriftsberechtigten Person (Geschäftsführer, Prokurist).

Zusätzlich bei Vereinen:

  • Vereinsregisterauszug
  • Ausweis der verantwortlichen, unterschriftsberechtigten Person (Vorsitzender)

Zusätzlich bei Minderjährigen:

Hinweis: Haben Sie kein neues Kennzeichen beantragt und setzen Ihr Fahrzeug außer Betrieb oder melden es ab, erhalten Sie bei einer Wiederzulassung ein neues Kennzeichen. 

Muss ich mein altes Kennzeichen bei einem Umzug innerhalb Deutschlands mitnehmen?

Nein, dies müssen Sie nicht. Sie können selbstverständlich auch ein Kennzeichen des neuen Zulassungsbezirks beantragen.

Eine Umschreibung der Zulassungsbescheinigung Teil I auf die neue Adresse ist jedoch in jedem Fall erforderlich.

Ich möchte ein Fahrzeug, das außer Betrieb gesetzt war auf mich anmelden und wohne im Landkreis Unterallgäu. Welche Unterlagen benötige ich in diesem Fall?

Für die Zulassung eines außer Betrieb gesetzten Fahrzeugs benötigen Sie dieselben Unterlagen, wie wenn Sie ein Gebrauchtfahrzeug in Deutschland gekauft hätten.

Wie viel kostet die Umschreibung?

Wie viel die Umschreibung kostet, hängt davon ab, ob das Fahrzeug zuletzt bereits im Unterallgäu zugelassen war oder auf einen anderen Landkreis - beziehungsweise, ob es aus einem EU-Land eingeführt wurde oder aus einem so genannten Drittland. Folgende Gebühren werden für die Umschreibung berechnet:

  • für ein Gebrauchtfahrzeug, das zuvor bereits im Unterallgäu zugelassen war: 19,80 bis 30,20 Euro
  • für ein Gebrauchtfahrzeug, das bisher in einem anderen deutschen Landkreis oder einer anderen deutschen Stadt zugelassen war: ab 30,20 Euro
  • für ein Gebrauchtfahrzeug, das aus einem EU-Land oder einem Land außerhalb der EU eingeführt wurde: ab 40 Euro
  • für die Umschreibung Ihres Fahrzeugs nach einem Umzug innerhalb des Landkreises Unterallgäu: ab 11,10 Euro
  • für die Umschreibung Ihres Fahrzeugs nach einem Umzug in den Landkreis Unterallgäu: ab 17,50 bei Beibehaltung des Kennzeichens, ab 28,20 Euro bei Zuteilung eines neuen Kennzeichens (ohne Kennzeichenschild(er))
  • für die Zulassung eines außer Betrieb gesetzten Fahrzeugs: ab 15,10 Euro

Hinzukommen können weitere 10,20 Euro für ein Wunschkennzeichen beziehungsweise 2,60 Euro für dessen Reservierung. Die Kosten für die Kennzeichenschilder liegen zwischen 30 und 35 Euro.

Die Tage werden kälter, das Motorradfahren macht keinen Spaß mehr und auch im Cabrio zieht es ordentlich…Sie wollen Ihr Bike oder Ihren offenen Sportwagen über den Winter einmotten. Früher wurden die Fahrzeuge dann einfach vorübergehend stillgelegt. Diese bisherige Unterscheidung zwischen einer vorübergehenden Stilllegung und einer endgültigen Abmeldung - zum Beispiel wenn das Fahrzeug entsorgt werden soll - gibt es nicht mehr. Beides wird ersetzt durch die so genannte Außerbetriebsetzung.

Fragen und Antworten

Welche Vorteile hat es, dass Fahrzeuge nicht mehr stillgelegt, sondern „außer Betrieb gesetzt“ werden?

Vorteil gegenüber der früheren Regelung ist, dass die Betriebserlaubnis für ein Fahrzeug nicht mehr automatisch 18 Monate nach der Abmeldung erlischt. Sie können es somit auch nach mehreren Jahren wieder zulassen. Dazu ist die Vorlage der bisherigen Fahrzeugpapiere sowie der Nachweis über eine gültige Hauptuntersuchung erforderlich.

Welche Unterlagen benötige ich, wenn ich mein Fahrzeug für einige Zeit oder endgültig außer Betrieb setzen will?

Wenn Sie Ihr Fahrzeug für einige Zeit außer Betrieb setzen, zum Beispiel weil Sie Ihr Cabrio während der Wintermonate lieber geschützt in der Garage stehen lassen wollen, müssen Sie uns Folgendes vorlegen:

  • Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein)
  • Kennzeichenschilder
  • gegebenenfalls einen Verwertungsnachweis, wenn Sie das Fahrzeug endgültig stilllegen möchten (diesen erhalten Sie vom Schrotthändler)
Bekomme ich mein bisheriges Kennzeichen, wenn ich mein Fahrzeug nach einer Winterpause im Frühjahr wieder in Betrieb nehmen will?

Bei einer Außerbetriebsetzung wird das bisherige Kennzeichen sofort wieder frei. Sie haben aber die Möglichkeit, Ihre Nummer für eine spätere Wiederinbetriebnahme zu reservieren. Diese Reservierung kostet 2,60 Euro, kann für maximal ein Jahr vorgenommen werden und muss bei der Außerbetriebsetzung schriftlich beantragt werden. Sie können diesen Antrag unmittelbar bei uns in der Zulassungsstelle ausfüllen und unterschreiben.

Sie können Ihr bisheriges Kennzeichen auch für die Zulassung eines anderen Fahrzeugs reservieren lassen. In diesem Fall fällt allerdings bei der Zulassung zusätzlich zu den 2,60 Euro Reservierungsgebühr eine Wunschkennzeichengebühr in Höhe von 10,20 Euro an.


Alternativ besteht übrigens auch die Möglichkeit, ein Saisonkennzeichen zu nutzen. Informieren Sie sich doch auch hierüber auf unserer Seite Kennzeichen.

Wo gibt es anerkannte Verwertungsbetriebe und Annahmestellen?

Wissenswertes rund um die Verwertung beziehungsweise Verschrottung von Autos finden Sie auf der Seite www.altfahrzeugstelle.de.

Darüber hinaus haben wir eine Liste der anerkannten Demontagebetriebe des Landkreises Unterallgäu und seiner Umgebung zusammengestellt. Sie können diese Liste hier herunterladen.

Eine Liste zugelassener Annahmestellen für Altautos finden Sie hier.

Nähere Informationen über die richtige Entsorgung von Altautos finden Sie auf dieser Seite unseres Internetauftritts.

Wie bringe ich mein außer Betrieb gesetztes Fahrzeug nach Hause?

Fahrten mit ungestempelten Kennzeichen sind für die Rückfahrt von der Außerbetriebsetzung bis zum Ende des Tages möglich, wenn sie von der Kfz-Haftpflicht-Versicherung abgedeckt sind und wenn dasselbe Kennzeichen nicht für das neue Fahrzeug verwendet werden soll.

Was muss ich sonst beachten?

Dass Sie mit Ihrem außer Betrieb gesetzten Fahrzeug nicht mehr am Straßenverkehr teilnehmen dürfen, ist selbstverständlich. Bitte beachten Sie aber auch, dass Ihr Fahrzeug, wenn es außer Betrieb gesetzt ist, nicht auf öffentlichem Grund stehen darf.

Mit welchen Kosten muss ich für die Außerbetriebsetzung rechnen?

Folgende Kosten kommen auf Sie zu, wenn Sie ein Fahrzeug außer Betrieb setzen lassen:

  • Außerbetriebsetzung bei Kennzeichen MN: 7,50 Euro
  • Außerbetriebsetzung bei einem anderen Kennzeichen: 7,50 Euro
  • Außerbetriebsetzung internetbasiert: 6,30 Euro
  • Entgegennahme eines Verwertungsnachweises: 5,10 Euro
  • Abgabe eines Verwertungsnachweises zu einem späteren Zeitpunkt: 10,20 Euro 
Was muss ich tun, wenn ich mein Fahrzeug wieder auf mich anmelden möchte (Wiederinbetriebnahme)?

Folgende Unterlagen benötigen Sie, wenn ein Fahrzeug nach der Außerbetriebssetzung wieder auf denselben Halter mit Hauptwohnsitz im Unterallgäu zugelassen werden soll:

  • Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief)
  • Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein)
  • Siebenstellige eVB-Nummer
  • gültige Hauptuntersuchung (zum Beispiel TÜV, Dekra, GTÜ)
  • bei Fahrzeugen, die der Sicherheitsprüfung unterliegen, das gültige Prüfprotokoll
  • bisherige Kennzeichen, falls diese bei der Außerbetriebsetzung reserviert wurden
  • Personalausweis beziehungsweise Reisepass mit Meldebescheinigung über den Hauptwohnsitz im Landkreis Unterallgäu
  • SEPA-Lastschriftmandat für die Kfz-Steuer

Bitte beachten Sie: Seit 1. Januar 2015 werden Kennzeichen nur noch mit Klebeplakette abgestempelt. Die Kfz-Zulassungsstelle bittet deshalb darum, bei einer Wiederinbetriebnahme die Halteringe zu entfernen und die entsprechenden Nietenlöcher gegebenenfalls mit geeignetem Material abzudichten oder neue Kennzeichen anfertigen zu lassen. Kennzeichenschilder bereits zugelassener Fahrzeuge müssen nicht auf Klebeplaketten umgestellt werden. Die neuen Klebeplaketten beinhalten - wie die ebenfalls ab 1. Januar 2015 eingesetzten Zulassungsbescheinigungen Teil I - einen verdeckten Sicherheitscode. Ab 1. Januar 2015 zugelassene Fahrzeuge können damit künftig online über das Internet außer Betrieb gesetzt werden.

Mehr über die internetbasierten Außerbetriebsetzung erfahren Sie hier. 

Zusätzlich (falls Sie nicht selbst zur Zulassungsstelle kommen) muss Ihr Bevollmächtigter folgende Unterlagen mitbringen:

  • seinen Ausweis zusätzlich zum Ausweis des Fahrzeughalters sowie
  • eine schriftliche Vollmacht des Fahrzeughalters (auch bei Ehegatten oder Eltern). In diesem Formular ist das SEPA-Lastschriftmandat bereits enthalten. 

Zusätzlich bei Firmen:

  • Handelsregisterauszug,
  • Gewerbeanmeldung im Landkreis Unterallgäu und
  • Ausweis der verantwortlichen, unterschriftsberechtigten Person (Geschäftsführer, Prokurist).

Zusätzlich bei Vereinen:

  • Vereinsregisterauszug und
  • Ausweis der verantwortlichen, unterschriftsberechtigten Person (Vorsitzender)

Zusätzlich bei Minderjährigen:

Wie viel kostet die Wiederinbetriebnahme?

Sie müssen hierfür mit Kosten ab 15,10 Euro rechnen. Möglicherweise kommen Kosten für die Zuteilung neuer EU-Papiere in Höhe von 8,90 Euro sowie für neue Kennzeichenschilder in Höhe von 30 bis 35 Euro hinzu.

Darf ich ohne gestempelte Kennzeichen zur Zulassung fahren, um mein Fahrzeug wieder anzumelden?

Ja, allerdings nur, wenn Sie das Kennzeichen bei der Zulassungsbehörde vorher reserviert haben oder wenn Sie sich vorab ein Kennzeichen zuteilen ließen. Sie müssen für die Fahrt zur Zulassungsbehörde auf jeden Fall die zur Zulassung erforderlichen Fahrzeugpapiere und die Versicherungsbestätigung (eVB-Nummer) dabei haben.

Ich will mein Fahrzeug verkaufen. Was muss ich beachten?

Grundsätzlich sollten Sie Ihr Fahrzeug vor einem Verkauf außer Betrieb setzen. Sollte dies aus irgendwelchen Gründen nicht möglich sein - schließen Sie unbedingt einen Kaufvertrag mit dem neuen Käufer des Fahrzeuges ab und reichen Sie die sogenannte Verkaufsanzeige bei der Zulassungsbehörde ein. Einen Antrag hierzu finden Sie hier.

Diese Verkaufsanzeige dient für den eingetragenen Halter als Sicherheit, falls der Käufer das Fahrzeug widererwarten nicht um - oder abmelden sollte. Nur mit Vorlage einer vollständig ausgefüllten Verkaufsanzeige können weitere Schritte von Seiten der Zulassungsbehörde eingeleitet werden.

Sie können Ihr Fahrzeug auch über das Internet außer Betrieb setzen beziehungsweise abmelden, ganz ohne persönliche Vorsprache bei der Kfz-Zulassungssstelle.

Hierzu müssen Sie als Fahrzeughalter allerdings zwei Voraussetzungen erfüllen:

  1. Elektronischer Identitätsnachweis: Sie benötigen den neuen Personalausweis oder einen elektronischen Aufenthaltstitel und müssen die Online-Ausweisfunktion für den elektronischen Identitätsnachweis freischalten lassen. Zudem benötigen Sie zum Auslesen Ihres Dokuments ein Lesegerät.
  2. Neue Stempelplaketten (Landessiegel) und Zulassungsbescheinigung Teil I: Seit Januar 2015 werden die Kennzeichen mit neuen Stempelplaketten gesiegelt und neue Zulassungsbescheinigungen Teil I ausgegeben. Beide Unterlagen sind mit speziellen Sicherheitscodes versehen, die Sie für die Außerbetriebsetzung freilegen müssen.

Erfüllen Sie diese beiden Voraussetzungen, können Sie Ihr Fahrzeug über das Bürgerservice-Portal online außer Betrieb setzen: Hier werden Sie weitergeleitet.

Dieses Portal können allerdings nur Fahrzeughalter nutzen, deren Fahrzeug beim Landratsamt Unterallgäu zugelassen ist. Auswärtige Kennzeichen können nicht über unser Portal außer Betrieb gesetzt werden. Bitte erkundigen Sie sich hierzu bei Ihrer kennzeichenführenden Zulassungsbehörde.

Natürlich können Sie auch weiterhin bei allen deutschen Zulassungsstellen die Außerbetriebsetzung/Abmeldung Ihres Fahrzeugs vor Ort persönlich oder durch einen Dritten beantragen.

Interessant wäre es schon zu wissen, wer der Raser war, der einen auf der Autobahn schier von der Überholspur drängelte. Oder zu wissen, wer sein Auto so dumm parkt, dass gleich zwei Parkplätze belegt sind. Vielleicht gefällt einem aber auch nur der hübsche junge Mann auf der anderen Spur und man würde ihn gerne kennen lernen? Bekomme ich bei der Zulassungsstelle Auskunft über den Halter eines Fahrzeuges? In der Regel nicht – aber es gibt auch besondere Fälle.        

Fragen und Antworten

Wann darf die Zulassungsstelle Auskunft über den Halter eines Fahrzeuges geben?

Die Zulassungsstelle kann Auskunft über den Halter eines Fahrzeugs und/oder dessen Kfz-Haftpflichtversicherungen geben, wenn Rechtsansprüche verfolgt werden sollen, die im Zusammenhang mit dem Straßenverkehr stehen. Dies kann zum Beispiel bei einer Fahrerflucht sein, wenn ein Fahrzeug auf Ihrem Privatparkplatz steht oder wenn Sie ein Fahrzeug beschädigt haben und den Besitzer verständigen möchten.
Sie müssen in jedem Fall ein berechtigtes Interesse an der Auskunft haben und dies in einem schriftlichen Antrag begründen. Die Zulassungsstelle entscheidet dann, ob die Auskunft erteilt werden darf.

Wieviel kostet diese Auskunft?

Die Auskunft über einen Fahrzeughalter kostet 5,10 Euro.

Feinstaub - nur feiner harmloser Staub? Keineswegs. Es gibt keine unschädliche Feinstaubkonzentration. Laut Studien ergibt sich für die Bevölkerung der EU eine um mindestens ein Jahr reduzierte Lebenserwartung durch die Gesamtstaubbelastung. Um das Ganze nicht noch mehr zu verschlimmern, gelten seit Januar 2005 europaweit Grenzwerte für Feinstaub in der Luft. Viele Städte, in denen diese Werte nicht eingehalten werden können, haben inzwischen Maßnahmen getroffen: Unter anderem durch die Einführung von Feinstaubplaketten. 

Fragen und Antworten

Wann benötige ich eine Feinstaubplakette?

Eine Feinstaubplakette benötigen Sie, um in so genannte „Umweltzonen“ fahren zu dürfen. Umweltzonen werden in besonders mit Feinstaub belasteten Bereichen - meist in Großstädten - eingerichtet. Eine Feinstaubplakette ist dort Pflicht - zum Beispiel innerhalb des Mittleren Ringes in München oder in Ulm.

Gibt es verschiedene Plaketten?

Ja - es gibt eine Einteilung in drei Gruppen: rote, gelbe oder grüne Plaketten. Ausschlaggebend dafür, welche Farbe Sie erhalten, ist die Höhe des Schadstoffausstoßes Ihres Fahrzeuges.

In welche Schadstoffgruppe fällt mein Fahrzeug?

Um das zu ermitteln, benötigen Sie in der Regel die Emissionsschlüsselnummer. Diese ist in den Fahrzeugpapieren eingetragen.

  • In Fahrzeugpapieren, die vor dem 1. Oktober 2005 ausgestellt wurden, finden Sie die Emissionsschlüsselnummer im Fahrzeugschein unter „Schlüsselnummern zu 1“ an der fünften oder sechsten Stelle des sechsstelligen Codes.
  • In Fahrzeugpapieren, die nach dem 1. Oktober 2005 ausgestellt wurden, finden Sie die Emissionsschlüsselnummern im Feld 14.1 der Zulassungsbescheinigung I. Es sind die letzten beiden Zahlen der Ziffernreihe.

Wenn ein Partikelminderungssystem (PMS) nachgerüstet wurde, müssen Sie die erreichte PM-Stufe sowie bei Nutzfahrzeugen die erreichte Partikelminderungsklasse (PMK) auf der Grundlage der Bescheinigung der Werkstatt von der Zulassungsbehörde eintragen lassen. Folgende Unterlagen benötigen Sie hierfür:

  • Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief),
  • Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein),
  • Einbaubescheinigung der durchführenden Werkstätte und
  • allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) des Nachrüstsatzes.
Woher bekomme ich die Plakette?

Die Plaketten erhalten Sie bei uns in der Zulassungsbehörde. Sie können sie aber auch über Stellen, die Abgasuntersuchungen durchführen, oder bei einem Überwachungsverein (zum Beispiel über TÜV, Dekra oder GTÜ) beziehen.
Damit Ihnen die Plakette zugeteilt werden kann, müssen Sie Ihre Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) vorlegen.
Die Plakette muss auf die Innenseite der Windschutzscheibe geklebt werden.

Welche Kosten fallen hierfür an?

Die Feinstaubplakette kostet fünf Euro.

Muss ich eine neue Feinstaubplakette beantragen, auch wenn sich nur das Kennzeichen meines Fahrzeugs ändert?

Leider sind die Feinstaubplaketten immer kennzeichenbezogen. Ändert sich also das Kennzeichen, egal ob durch Umschreibung oder Verlust, etc., dann muss auch eine Feinstaubplakette mit dem neuen Kennzeichen beantragt werden.

Gibt es Ausnahmen von der Kennzeichnungspflicht?

Ja, es gibt Fahrzeuge, die nicht unbedingt mit einer Plakette gekennzeichnet sein müssen - zum Beispiel Motorräder, Oldtimer und Arbeitsmaschinen. Gesetzliche Grundlagen hierfür sind das Bundes-Immissionsschutzgesetz beziehungsweise die Bundes-Immissionsschutzverordnung.
Laut Gesetz sind unter anderem folgende Fahrzeuge von der Kennzeichnungspflicht ausgenommen:

  • mobile Maschinen und Geräte,
  • Arbeitsmaschinen,
  • land- und forstwirtschaftliche Zugmaschinen,
  • zwei- und dreirädrige Kraftfahrzeuge,
  • Krankenwagen, Arztwagen mit entsprechender Kennzeichnung „Arzt Notfalleinsatz“,
  • Kraftfahrzeuge, mit denen Personen fahren oder gefahren werden, die außergewöhnlich gehbehindert, hilflos oder blind sind und dies durch die im Schwerbehindertenausweis eingetragenen Merkzeichen „aG“, „H“ oder „Bl“ nachweisen, sowie
  • Oldtimer mit speziellem Kennzeichen.
Wo gibt es Umweltzonen?

Neben München verfügen mittlerweile viele andere deutsche Großstädte über Umweltzonen. Auf der Internetseite www.umwelt-plakette.de können Sie sich genau informieren und erfahren dabei weitere Details rund um das Thema Feinstaubplaketten. Die Umweltzonen sind übrigens durch entsprechende Verkehrszeichen gekennzeichnet.

Was für Folgen hat es, wenn ich in einer Umweltzone ohne Plakette unterwegs bin?

Werden Sie in einer Umweltzone ohne Plakette erwischt, müssen Sie mit einem Bußgeld rechnen.
Sie dürfen die Umweltzone übrigens auch nicht befahren, wenn Sie aufgrund der Emissionsschlüsselnummer Ihres Fahrzeuges eine Plakette bekommen könnten, diese aber noch nicht beantragt haben.

Seit 1. Januar 2015 gibt es für Fahrzeughalter bei einem Wohnortwechsel eine wesentliche Vereinfachung: Wer in einen anderen Zulassungsbezirk umzieht, kann sein Kfz-Kennzeichen bundesweit mitnehmen. Bisher musste in den meisten Fällen nach einem Umzug ein neues Kfz-Kennzeichen beantragt werden. Eine Umschreibung der Zulassungsbescheinigung Teil I auf die neue Adresse ist jedoch in jedem Fall erforderlich.

Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein, wenn Sie Ihr Kennzeichen mitnehmen möchten:

  • Das Fahrzeug muss zum Zeitpunkt der Ummeldung zugelassen sein.
  • Es darf kein Halterwechsel vorliegen.

Selbstverständlich müssen Sie Ihr bisheriges Kennzeichen bei einem Umzug nicht mitnehmen! Sie können auch ein Kennzeichen des neuen Zulassungsbezirks beantragen.

Im Landkreis Unterallgäu wurden Kfz-Kennzeichen bislang mit Feststoffplaketten abgestempelt. Aufgrund einer Rechtsänderung in Zusammenhang mit der internetbasierten Außerbetriebsetzung werden seit 1. Januar 2015 keine Feststoffplaketten mehr eingesetzt. Es kommen nur noch Klebeplaketten zum Einsatz.

Kennzeichenschilder bereits zugelassener Fahrzeuge müssen nicht auf Klebeplaketten umgestellt werden.
 
Die neuen Klebeplaketten beinhalten - wie die ebenfalls seit 1. Januar 2015 eingesetzten Zulassungsbescheinigungen Teil I - einen verdeckten Sicherheitscode. Ab 1. Januar 2015 zugelassene Fahrzeuge können damit künftig online über das Internet außer Betrieb gesetzt werden.

Seit 1. Februar 2014 müssen Sie für jede Kfz-Zulassung ein SEPA-Lastschriftmandat für den Einzug der Kraftfahrzeugsteuer abgeben. Dieses SEPA-Lastschriftmandat ersetzt die bisherige Teilnahmeerklärung zum Lastschrifteinzugsverfahren (Einzugsermächtigung).

Folgendes müssen Sie beim SEPA-Lastschriftmandat beachten:

  1. Für das SEPA-Lastschriftmandat sind zwei Unterschriften nötig. Es müssen der Kontoinhaber und der Fahrzeughalter unterschreiben. 
  2. Im SEPA-Lastschriftmandat müssen Sie statt der bisherigen Kontonummer und Bankleitzahl nun die IBAN (International Bank Account Number/Internationale Bankkontonummer) eintragen.
  3. Ein schon ausgefülltes SEPA-Lastschriftmandat dürfen Sie nachträglich nicht mehr verändern. Bitte überprüfen Sie Ihre eingetragenen Daten im SEPA-Lastschriftmandat vor Vorlage bei der Zulassungsbehörde nochmals genau.

Die Vordrucke zum SEPA-Lastschriftmandat sowie zur Vollmacht inklusive SEPA-Lastschriftmandat finden auch bei den einzelnen Dienstleistungsbeschreibungen der jeweiligen Zulassungsvorgänge.

Inhalt zuletzt aktualisiert am: 15.02.2019