DRUCKEN

Zahlen, Daten, Fakten

Wissen Sie, wie viele Gemeinden es in unserem Landkreis gibt? Wie viele Weiler und Einöden? Oder wie viele Menschen im Unterallgäu leben? Kennen Sie sich aus bei uns?

Egal ob Unterallgäu-Experte oder interessierter Landkreis-Neuling: Auf den folgenden Seiten erhalten Sie einen kurzen Überblick über die wichtigsten Zahlen, Daten und Fakten.

Das Unterallgäu liegt im Herzen von „Bayerisch-Schwaben“ und ist Teil des Allgäus. Der Landkreis hat mit der Iller im Westen und der Wertach im Osten zwei natürliche Grenzen, die nur geringfügig von den Gebietsrändern abweichen. Die Gegend öffnet sich von Norden nach Süden aus breiten Ebenen zu einem abwechslungsreichen Hügelland. Im südlichen Teil gehört das Kreisgebiet landschaftlich zum voralpinen Grünlandgebiet.    

Die höchstgelegene Gemeinde im Landkreis ist Böhen, genauer gesagt der Weiler Unterwarlins, mit 845 Höhenmetern. 300 Meter Höhenunterschied liegen zwischen Unterwarlins und den tiefstgelegenen Gemeinden im Landkreis, Tafertshofen und Tiefenried, mit 520 Höhenmetern.

Diese Höhenunterschiede wirken sich wiederum auf das Klima aus: Es ist grundsätzlich voralpin, wobei atlantische Einflüsse überwiegen. Im südlichen Landkreisbereich wird das Klima von Föhn- und Stauwetterlagen der Ostalpen beeinflusst. Im Norden des Landkreises liegen die jährlichen Niederschläge bei etwa 900 Millimetern, während sie im Süden auf bis zu 1200 Millimeter ansteigen. Die Temperaturen liegen im Jahresmittel bei 6,8 bis 7,3 Grad, in der Hauptwachstumszeit von Mai bis Juli bei 13 bis 15 Grad.

Der Landkreis Unterallgäu ist rund 1230 Quadratkilometer groß und erstreckt sich von Haselbach im Norden bis Legau im Süden auf einer Länge von 54 Kilometern. Zwischen Amberg als östlichste Gemeinde und Heimertingen als westlichste Gemeinde liegen 44 Kilometer.

Als 1934 in einer Kiesgrube in Benningen die Überreste eines Urelefanten entdeckt wurden, hatten die Forscher die erste Kunde aus der Tierwelt vor rund 800.000 Jahren in Händen. Wann allerdings die ersten Menschen im Unterallgäu lebten, das kann niemand so genau sagen. Fest steht jedoch, dass der heutige bayerische Raum schon während des Eiszeitalters, abgesehen vom sehr oft gletscherbedeckten Voralpenland, ein wichtiges Durchgangsland war – eine Brücke zwischen den altsteinzeitlichen Siedlungsräumen Süd- und Westfrankreichs, Niederösterreichs und Mährens.       

Aus der Steinzeit, also aus der Zeit bis etwa 1800 v. Chr., wurden im Landkreis zahlreiche Einzelfunde geborgen. Regelrechte Siedlungen aus dieser Zeit konnte man jedoch nicht feststellen. Erst mit den Römern durchzogen dann feste Straßen das Land, es wurden – wie verschiedene Funde belegen – auch in der Region Gutshöfe aus Stein gebaut und kleine Siedlungen angelegt.

Auf die Römer folgte der Stamm, der bis heute geblieben ist: Die Alamannen oder Schwaben. Als Urorte der alamannischen Besiedelung gelten die „-ingen“-Orte. Diese dürften in der Zeit von 300 bis 550 n. Chr. entstanden sein. Zwischen 500 und 800 n. Chr. wurden die Orte mit der Nachsilbe „-hofen“ gegründet, zwischen 800 und 1200 n. Chr. jene mit den Nachsilben „-au“, „-bach“, „-berg“, „-hausen“ und „-wang“. Die Gründung der „-heim“-Orte ist siedlungsgeschichtlich noch nicht ganz geklärt; zum Teil zählen sie auch zu den ältesten Siedlungen.

Nach Jahrhunderten, in denen vor allem verschiedene Reichsstifte und Stiftungen wie die Reichsabtei Ottobeuren oder auch das Haus Fugger die Herrschaft über die Orte im heutigen Kreisgebiet innehatten, änderten sich die Verhältnisse erst durch die Säkularisation im Jahr 1803, durch die die kirchlichen Besitztümer in weltliche Zugehörigkeit übergingen, grundlegend. Es entstanden die Landgerichte und Rentämter.

Durch die Mediatisierung (1806) verloren die bis dahin reichsunmittelbaren Reichsstädte und Standesherrschaften im neuen Königreich Bayern ihre Hoheitsbefugnisse. Dem Adel verblieb noch bis zum Jahr 1848 die niedere Gerichtsbarkeit. 1852 wurden Distriktsgemeinden gebildet, die als Vorläufer der heutigen Landkreise gelten.

1862 kam es schließlich zur vollständigen Trennung von Rechtsprechung und Verwaltung: Die Bezirksämter wurden geschaffen. Schließlich erfolgte 1920 die Zusammenfassung der Distriktsgemeinden zu Bezirken. 1939 wurden die Bezirke in Landkreise und die Bezirksämter in Landratsämter umbenannt.

Der Landkreis Unterallgäu entstand schließlich bei der Neugliederung Bayerns in Landkreise und kreisfreie Städte zum 1. Juli 1972 – damals allerdings noch mit 110 Gemeinden. Erst die Gemeindegebietsreform, die am 1. Mai 1978 beendet war, verringerte die Zahl der Gemeinden auf 52. Acht Gemeinden sind so genannte Einheitsgemeinden, 44 gehören einer der elf Verwaltungsgemeinschaften an.

Das Wappen des Landkreises verdeutlicht die früheren Herrschaftsverhältnisse in der Region: Im südlichen Teil des Unterallgäus dominierte über Jahrhunderte die alte Reichsabtei Ottobeuren. Daran erinnert die goldene Rosette auf schwarzem Grund im linken Teil des Wappens. Auch das Haus Fugger mit seinen Zentren Kirchheim und Babenhausen prägte die Kreisgeschichte stark. Repräsentiert wird es durch die blaue Fuggersche Lilie auf goldenem Grund in der rechten Hälfte. Zudem standen die Herrschaften Mindelheim und Türkheim seit dem 17. Jahrhundert in enger Beziehung zu Bayern. Diesen Gedanken wiederum greifen die bayerischen Rauten auf, die gleichzeitig die bayerische Verwaltung in Schwaben seit dem frühen 19. Jahrhundert versinnbildlichen.

Die Fahne des Landkreises trägt die Farben Blau-Gelb-Blau. In ihrer Mitte ist das Kreiswappen aufgelegt.

Wappen und Logo des Landkreises Unterallgäu sind geschützt. Beide Symbole dürfen nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Landratsamts Unterallgäu verwendet werden.

Als alltägliches Erkennungszeichen verwendet der Landkreis seit Frühjahr 2011 ein Logo. Es kennzeichnet zum Beispiel Schreiben und Publikationen.  Das Logo verbindet das moderne Selbstverständnis des Landkreises und der Kreisverwaltung mit Traditionsbewusstsein. Bestandteile sind ein Schriftzug und ein verschiedenfarbiges Symbol.

Im Logo finden sich das Blau der Lilie und das Goldgelb der Rosette aus dem Wappen wieder. Die beiden Farben stellen einen Bezug zur Geschichte des Landkreises her. Gleichzeitig symbolisieren sie Wasser  - ein wichtiges Element der Lehre von Pfarrer Sebastian Kneipp - und Sonne. Blau und Gelb umschließen ein saftiges, frisches Grün, das für die intakte Natur und das Voralpenland Unterallgäu steht. Zusammen bilden die drei Farben eine Welle, wieder ein Hinweis auf  den Wasserdoktor  Kneipp, und sie erinnert gleichzeitig an die sanften Hügel der Voralpen.
Eine weitere Besonderheit ist die behutsame Hervorhebung des Wortbestandteils „allgäu“. Dies zeigt die Verbindung zur Region Allgäu bei gleichzeitiger Selbstständigkeit.

Logo und Wappen des Landkreises Unterallgäu sind geschützt. Beide Symbole dürfen nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Landratsamts Unterallgäu verwendet werden.

Mehr als 144.000 Menschen leben in den 52 Kommunen im Unterallgäu, also in den zwei Städten Mindelheim und Bad Wörishofen, den zwölf Märkten und den 38 Gemeinden. Zählt man sämtliche Weiler und Einöden zusammen, so kommt man im Landkreis auf die stattliche Zahl von 527 – mit so wohlklingenden Namen wie Bäuerle, Bummlers, Flohkraut, Katzenhirn, Paradies, Spitzispui und Vogelsang.   

Bei der ersten amtlichen Volkszählung im Jahr 1840 lebten im Gebiet des heutigen Landkreises 58.780 Einwohner. Über Jahrzehnte stiegen die Bevölkerungszahlen im Kreisgebiet ständig an. Erst der Zweite Weltkrieg brachte eine tiefgreifende Veränderung: Sowohl viele Soldaten als auch ein Teil der Zivilbevölkerung starb in den Kriegsjahren. Hinzu kam ein erheblicher Geburtenausfall.

Nach Ende des Krieges bot sich dann ein umgekehrtes Bild: Durch den großen Zustrom von Flüchtlingen und Heimatvertriebenen aus den deutschen Ostgebieten wurden bei der Volkszählung im Jahr 1950 insgesamt 117.358 Einwohner – und damit 50 Prozent mehr als 1939 – gezählt. Der Anteil der ausländischen Mitbürger ist heute verhältnismäßig gering. Rund zehn Prozent der Kreisbürger haben einen Migrationshintergrund.

Der Landkreis Unterallgäu steht finanziell auf sicheren Beinen. Insgesamt hat der Gesamthaushalt 2019, den der Kreistag am 25. März beschlossen hat, ein Volumen von 174,97 Millionen Euro. Davon entfallen 149,11 Millionen Euro auf den Verwaltungshaushalt sowie 25,86 Millionen Euro auf den Vermögenshaushalt.

Im Vermögenshaushalt sind Investitionen in Höhe von rund 17,32 Millionen Euro vorgesehen. Informationen über aktuelle Projekte des Landkreises Unterallgäu finden Sie auf dieser Seite.

Der Hebesatz der Kreisumlage - der bedeutendsten Einnahmequelle des Landkreises - liegt 2019 bei 44,1 Prozent. Die Kreisumlage muss von den Städten, Märkten und Gemeinden entrichtet werden.  

Der Landkreis wiederum muss im Jahr 2019 rund 40,76 Millionen Euro als Bezirksumlage an den Bezirk Schwaben bezahlen.

Der Landkreis Unterallgäu profitiert von seiner verkehrstechnisch bevorzugten Lage an den Autobahnen A7 und A96, die den Wirtschaftsraum an die angrenzenden europäischen Märkte anbinden und den schnellen Weg zu Kunden und Lieferanten im Ausland ermöglichen. So fährt man vom Unterallgäu in die Landeshauptstadt München in durchschnittlich einer Stunde; in einer guten Stunde ist man mit dem Auto auch am Bodensee oder in den Alpen.

Ein dichtes Straßennetz, die Zuganbindungen und der Allgäu Airport in Memmingerberg komplettieren die gute Erreichbarkeit.

Ausführliche Informationen über den Wirtschaftsraum Unterallgäu finden Sie in unserem Wirtschaftsportal.

Neben einer Vielzahl an kulturellen Angeboten kann das Unterallgäu mit vielfältigen Sportmöglichkeiten aufwarten. Gerade bei Radlern ist die Region wegen ihrer landschaftlichen Reize beliebt. Die Rad- und Wanderwege sind im gesamten Landkreis einheitlich beschildert.

Daneben ist der Landkreis vor allem auch wegen seiner Baudenkmäler – der barocken Basilika in Ottobeuren, dem Fuggerschloss in Kirchheim mit seinem weltbekannten Zedernsaal, der ehemaligen Reichskartause in Buxheim mit ihrem Chorgestühl und der Mindelburg in Mindelheim – bekannt.

Besondere touristische Bedeutung kommt insbesondere den beiden Kneipp-Heilbädern Bad Wörishofen und Bad Grönenbach sowie dem Kneippkurort Ottobeuren zu. Pfarrer Sebastian Kneipp, dessen Lehren in der ganzen Welt bekannt sind, lebte und wirkte im Unterallgäu. Im Aktiv Park Kneippland Unterallgäu laden sieben Erlebnisstationen dazu ein, das Kneippsche Naturheilverfahren näher kennenzulernen.

Freizeitangebote, touristische Highlights im Unterallgäu, das interaktive Rad- und Wanderportal und mehr finden Sie im Bereich Freizeit.

In den letzten Jahrzehnten hat sich der Landkreis Unterallgäu von einem rein landwirtschaftlich orientierten Lebensraum zu einem leistungsfähigen, gewerblichen Wirtschaftsraum entwickelt. Die wirtschaftliche Entwicklung wurde vor allem durch die zunehmende Verkehrserschließung, die Investitionsbereitschaft der ansässigen Betriebe, durch die Neuansiedlung zukunftsorientierter Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes und durch den Fleiß der Bürger begünstigt.

Die meisten Menschen sind im Unterallgäu im produzierenden Gewerbe tätig. Es folgen die Bereiche Handel, Gastgewerbe und Verkehr sowie öffentliche und private Dienstleister. Über 90 Prozent der Betriebe im Landkreis sind Kleinstbetriebe mit weniger als neun Beschäftigten.

Bemerkenswert im Unterallgäu sind weiterhin die Vielzahl der familiengeführten Unternehmen und die im Bundesdurchschnitt sehr niedrige Arbeitslosenquote.

Ausführliche Informationen über den Wirtschaftsraum Unterallgäu, über Gewerbeflächen und Informationen für Existenzgründer finden Sie in unserem Wirtschaftsportal.

Wie steht das Unterallgäu im Vergleich zu anderen Landkreisen da? In welchen Bereichen ist das Unterallgäu gut aufgestellt? In welchen Bereichen kann der Landkreis noch besser werden? Um diese Fragen zu beantworten, führen verschiedene Institutionen regelmäßig Studien durch. Einige aktuelle Studien stellen wir hier vor. Es zeigt sich: Das Unterallgäu ist gut aufgestellt.

Prognos-Zukunftsatlas 2019

Das Unterallgäu ist ein dynamischer Landkreis mit vielen Stärken. Das hat der Prognos Zukunftsatlas 2019 erneut bestätigt. Alle drei Jahre bewertet die Prognos AG die Perspektiven aller 401 Kreise und kreisfreien Städte in Deutschland. 2019 geht das Unterallgäu als einer der zehn großen Aufsteiger hervor: 2004 lag der Landkreis noch auf Rang 194, 2019 ist er auf Rang 75 geklettert und zählt damit zu den ersten 20 Prozent. Das Wirtschaftsforschungsunternehmen bewertet das Unterallgäu als einen Landkreis mit „hohen Chancen“. 2004 wurden die Chancen noch als „ausgeglichen“ eingestuft.

Die Studie der Prognos AG berücksichtigt 29 Indikatoren zur Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft, zur Konjunktur- und Arbeitsmarktlage sowie zur demografischen Situation und zur sozialen Lage und errechnet daraus einen Zukunftsindex für jede Region.

Focus-Wirtschaftsstudie 2018

Im Vergleich aller 401 Landkreise und kreisfreien Städte belegt das Unterallgäu in einer Wirtschaftsstudie des Nachrichtenmagazins „Focus“ den 32. Platz. Bayernweit kam der Landkreis auf Rang 16. Bewertet wurden folgende Kategorien: 

  • Wachstum und Jobs (bundesweit Rang 6)
  • Firmengründungen (bundesweit Rang 261)
  • Produktivität und Standortkosten (bundesweit Rang 23)
  • Einkommen und Attraktivität (bundesweit Rang 36)
  • Lebensqualität (bundesweit Rang 62)

Besonders gut schnitt das Unterallgäu mit Rang 6 nicht nur im Bereich Wachstum und Jobs ab, sondern auch beim Einzelindikator "Bester Steuerstandort". Hier lag das Unterallgäu bundesweit auf Rang 3.

Focus-Money-Landkreis-Test 2018

Eine hohe Wirtschaftskraft bescheinigt das Nachrichtenmagazin Focus Money dem Landkreis Unterallgäu. Das Magazin hat dazu sieben Faktoren berücksichtigt:

  • die Entwicklung von Arbeitslosenquote
  • Einkommen
  • Bruttoinlandsprodukt
  • Erwerbstätigkeit
  • Bruttowertschöpfung
  • Investitionen
  • Bevölkerung

Verglichen wurden 381 Landkreise und Städte in Deutschland. Das Unterallgäu landete im Ranking 2018 auf Platz 24 (Vorjahr: Platz 4) der erfolgreichsten Regionen Deutschlands.

Finanzen 100: Unterallgäu belegt Rang 1

Das Unterallgäu ist in Deutschland die beste Region zum Leben und Arbeiten. Das schreibt das Internetportal „Finanzen 100“. Bewertet hat das Portal die Landkreise und kreisfreien Städte in Deutschland in fünf Kategorien:

  • Löhne
  • Einkommen
  • Jobchancen
  • Mieten
  • Attraktivität anhand des Zu- und Wegzugs


Das Fazit der Bewertung: „Mit 1,7 Prozent lockt der Landkreis Unterallgäu mit der zweitniedrigsten Arbeitslosenquote der Republik. 41.100 Euro Bruttolohn im Jahr und 23.573 Euro verfügbares Einkommen pro Haushalt sind ebenso Spitzenwerte wie eine 3,6 prozentige Zuzugsrate in den vergangenen zehn Jahren. Und die Mieten sind erträglich: Der durchschnittliche Quadratmeter kostet auf dem bayrischen Land nur 7,48 Euro.“

Den ganzen Artikel lesen Sie hier.

Focus-Ranking 2016: Bundesweit Rang 3

Das Magazin Focus hat im Jahr 2016 alle 402 deutschen Landkreise verglichen. In der Gesamtwertung steht das Unterallgäu hier an dritter Stelle.

Maßgeblich für die Bewertung sind Kriterien wie zum Beispiel das Bruttoinlandsprodukt, die Arbeitslosenquote, Gewerbeanmeldungen oder die Zahl der Wohnungseinbrüche, um nur einige der 19 Parameter zu nennen.

Bewertet wurden dann die Kategorien

  • Wachstum und Jobs (Unterallgäu auf Rang 16)
  • Firmengründungen (Unterallgäu auf Rang 59)
  • Produktivität und Standortkosten (Unterallgäu auf Rang 14)
  • Einkommen und Attraktivität (Unterallgäu auf Rang 31)
  • Sicherheit und Lebensqualität (Unterallgäu auf Rang 21)


In allen Kategorien war das Unterallgäu also weit oben mit dabei, so dass sich in der Gesamtwertung der dritte Platz ergibt (Vorjahr: vierter Platz). Eine bessere Gesamtwertung haben nur Pfaffenhofen an der Ilm und der Landkreis München.

Prognos-Zukunftsatlas 2016

Im aktuellen Zukunftsatlas von 2016 rangiert das Unterallgäu unter allen 402 Kreisen und kreisfreien Städten in Deutschland auf Rang 115.

Alle drei Jahre gibt es einen neuen Zukunftsatlas, in dem die Zukunftschancen aller Kreise und kreisfreien Städte in Deutschland eingestuft werden. Dazu dient der Zukunftsindex, der sich aus 29 Indikatoren errechnet.

Berücksichtigt werden folgende Felder:

  • Demografie
  • Wohlstand und Soziale Lage
  • Arbeitsmarkt
  • Wettbewerb und Innovation

Mehr erfahren Sie auch auf der Internetseite von Prognos.

DIW-Studie 2015

„Stillstand heißt Rückschritt.“ Dieser Leitsatz des Unternehmers Rudolf von Bennigsen-Foerder gilt auch für Kommunen. Das bestätigt jetzt eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Die Kernaussage: Investitionen in die öffentliche Infrastruktur machen eine Kommune zukunftsfähig.

Das DIW verglich dazu die Pro-Kopf-Investitionen in allen deutschen Landkreisen und kreisfreien Städte im Jahr 2013. Dazu wurden die Investitionstätigkeiten aller Gemeinden und Gemeindeverbände in den Grenzen der jeweiligen Landkreise zusammengefasst

Der Landkreis Unterallgäu und seine Gemeinden stehen mit Investitionen von rund 573 Euro pro Einwohner und Jahr an fünfter Stelle. Insgesamt betrugen die Investitionen im Landkreis knapp 79 Millionen Euro.

Eine weitere Kernaussage der DIW-Studie: Voraussetzungen für solche Investitionen sind eine florierende Wirtschaft und niedrige Sozialausgaben. Auch hier ist das Unterallgäu ganz vorne mit dabei: Der Landkreis hat eine der niedrigsten Arbeitslosenquoten in ganz Deutschland. Arbeitslosengeld II (Hartz IV) bezogen im Oktober 2015 lediglich 0,6 Prozent aller Erwerbspersonen - das ist die drittbeste Quote in ganz Deutschland.

Sie möchten sich ein noch detailliertes Bild unseres Landkreises machen? Sie sind interessiert an Geschichte und Kultur und an Heimatkunde? Dann sind unsere Publikationen genau richtig für Sie.

Sie erhalten diese im Buchhandel oder im Landratsamt Unterallgäu.

Broschüre "Unser Landkreis Unterallgäu"

Die 6. vollständig überarbeitete Auflage der Broschüre "Unser Landkreis Unterallgäu im Herzen Bayerische-Schwabens" ist im November 2014 erschienen. Sie ist in einer Zusammenarbeit zwischen dem Landratsamt Unterallgäu, der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit und der Bayerischen Verlagsanstalt Bamberg entstanden. Dieses "kleine Lexikon" des Landkreises ist eine Kombination aus Bezug zur Heimat, Kompaktheit, umfassenden Informationen und ansprechendem modernen Layout. Die Broschüre soll einen ersten und schnellen Überblick über unsere Heimat, über die Struktur und die Aufgaben des Landkreises vermitteln und ein nützlicher Leitfaden für den Heimat- und den Sozialkundeunterricht sein. Sie soll die Arbeit des Dienstleistungsunternehmens Landratsamt transparent machen.  

  • Broschüre mit vielen Farbfotos und farbigen Grafiken
  • Format: 24,0 x 19,5 cm
  • Umfang: 210 Seiten

Die Broschüre ist kostenlos im Landratsamt Unterallgäu erhältlich.

Heimatbuch Unterallgäu

Ende 1987 ist das zwei Bände umfassende Heimatbuch Unterallgäu erschienen. Dieses mit insgesamt 662 Schwarz-Weiß-Abbildungen, 110 vierfarbigen Abbildungen, Zeichnungen, Karten und Grafiken reichlich ausgestattete wissenschaftliche Werk ist für den interessierten Kreisbürger, dem Heimatbewussten, dem Kundigen und allen, die einen heimatgeschichtlichen Überblick suchen, gleichermaßen Fundgrube und Informant. Wenn Sie sich etwas intensiver mit dem Unterallgäu auseinandersetzen möchten, empfehlen wir Ihnen dieses Kompendium.

  • 2 Ganzleinenbände mit Goldfolienprägung und Schutzumschlag im Schuber
  • Format: 19,6 x 26,0 cm
  • Umfang: 1436 Seiten
  • ISBN 3-9800649-2-1
  • Preis: 45 Euro

Wappen im Landkreis Unterallgäu

Im Jahr 1991 hat der Landkreis ein Buch zur Kommunalheraldik herausgegeben, das sich erstmals umfassend und schwerpunktmäßig mit den Wappen und Hoheitszeichen der Gemeinden und des Landkreises befasst. Neben der heraldisch getreuen Wiedergabe der einzelnen Wappenschilde, ihrem amtlichen Beschrieb, einer kurzen geschichtlichen Begründung und ergänzenden Daten zur Wappenannahme enthält das Wappenbuch eine anschauliche Einführung in die Wappenkunde und macht in prägnanter Darstellung die Wappen zu lebendigen Dokumenten. Das Wappenbuch ist Fundgrube schlechthin in allen Fragen der Heraldik.

  • Format: 14,5 x 21,0 cm
  • Umfang: 204 Seiten
  • ISBN 3-927993-00-X
  • Preis: 13 Euro

Postkartengrüße aus dem Landkreis Unterallgäu

Im Jahr 1998 wurde die Literatur über den Landkreis um ein weiteres heimatkundliches Werk bereichert, das insgesamt 258 überwiegend farbige, historische Ansichtskarten beinhaltet, die ein weitgehend unverfälschtes Gesamtbild unserer Städte, Märkte und Gemeinden aus der Zeit um die Jahrhundertwende zeigen. Der Bildband mit seinen kleinen, künstlerisch gestalteten Kostbarkeiten hält die Erinnerung an eine längst vergangene Epoche wach und spiegelt ein Stück Heimatgeschichte wider.

  • Format: 21,0 x 21,0 cm
  • Umfang: 136 Seiten
  • ISBN 3-00-002802-1
  • Preis: 13 Euro
Inhalt zuletzt aktualisiert am: 23.07.2019