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Inhalt zuletzt aktualisiert am: 28.10.2020

Unterallgäu weiter kein Corona-Risikogebiet

Von: Pressestelle

Das Unterallgäu gilt weiterhin nicht als Risikogebiet: 29,59 Corona-Neuinfektionen gab es im Landkreis innerhalb einer Woche bezogen auf 100.000 Einwohner. Diese Zahl hat das LGL jetzt veröffentlicht. Damit bleibt die sogenannte 7-Tage-Inzidenz unter dem Grenzwert von 50, auch der Warnwert von 35 ist unterschritten. Die Allgemeinverfügung vom Samstag gilt dennoch voraussichtlich bis 16. Oktober.

Die geltende Allgemeinverfügung besagt, dass an Feiern in öffentlichen oder angemieteten Räumen maximal 50 Personen teilnehmen dürfen. Zudem wird dringend empfohlen, in privaten Räumen die Gästezahl auf maximal 25 zu begrenzen. In Kindertagesstätten gilt: Dort, wo dies organisatorisch möglich ist, muss eine funktionelle Trennung der Gruppen vorgenommen werden. Außerdem müssen die Erzieherinnen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Einen Mund-Nasen-Schutz tragen müssen auch Schüler und Lehrer an weiterführenden Schulen und Berufsschulen. Nur wer durchgängig im Klassenverband unterrichtet wird, darf an seinem Platz die Maske abnehmen. Der sogenannte Frühwarnwert von 35 Neuinfektionen wurde vergangenen Mittwoch überschritten. Um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern, erließ das Landratsamt die Allgemeinverfügung.

Davon abgesehen bittet das Gesundheitsamt die Bevölkerung, vor allem die sogenannten AHA-Regeln einzuhalten - also auf Abstand, Händehygiene und das richtige Tragen von Alltagsmasken zu achten. Bei Erkältungssymptomen sollte man einen Termin bei seinem Hausarzt vereinbaren und nicht einfach unangemeldet eine Praxis aufsuchen. Das Testzentrum am Kreisbauhof in Mindelheim ist in erster Linie für Menschen ohne Symptome und Reiserückkehrer gedacht. Dort ist keine Abklärung und Behandlung von Symptomen möglich. 

Eine erste Entwarnung gibt es am Maristenkolleg in Mindelheim: Die ersten Testergebnisse der Schüler sind laut Gesundheitsamt am Landratsamt negativ. Damit dürfen die Gymnasiasten, die rein vorsorglich getestet wurden, den Unterricht wieder besuchen. Die Realschulklasse muss hingegen weiterhin in Quarantäne bleiben.

In Quarantäne muss auch eine Klasse der Mittelschule in Türkheim. Eine Reihentestung findet morgen statt.

Über das Wochenende kam es zu 13 Neuinfektionen, aktuell sind nun 70 Unterallgäuer nachgewiesen mit dem Coronavirus infiziert. Insgesamt wurden seit Mitte März 544 Unterallgäuer positiv getestet. 20 von ihnen sind leider verstorben, 454 gelten als genesen. 

Aktuelle Informationen und die Allgemeinverfügung im Wortlaut findet man unter www.unterallgaeu.de/corona

Inhalt zuletzt aktualisiert am: 28.10.2020