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Inhalt zuletzt aktualisiert am: 25.09.2020

Christoph Rauh ist neuer amtlicher Wildschadenschätzer

Von: Pressestelle

Zum neuen amtlichen Wildschadenschätzer hat Landrat Alex Eder (links) jetzt Christoph Rauh aus Heimertingen bestellt. Foto: Stefanie Vögele/Landratsamt Unterallgäu

Eine Rotte Wildschweine verwüstet ein Maisfeld. In der Regel klären Jäger und Landwirt nun untereinander, wie der entstandene Schaden ausgeglichen werden kann. Werden sie sich nicht einig, kann einer der Beteiligten (oder die Gemeinde) einen amtlich bestellten Wildschadenschätzer hinzuziehen. Einer von ihnen ist jetzt auch Christoph Rauh aus Heimertingen. Landrat Alex Eder händigte ihm die offizielle Ernennungsurkunde aus. Rauh ist selbst Landwirt und bereits ausgebildeter Schätzer für Hagelschäden auf dem Acker.

Entsteht einem Grundeigentümer oder einem Pächter an seinem landwirtschaftlich genutzten Grundstück ein Schaden durch Schalenwild, Wildkaninchen oder Fasanen, muss er diesen Schaden innerhalb einer Woche nach Bekanntwerden der Gemeinde melden. Dann wird - manchmal auch mit Hilfe landwirtschaftlicher Schätzer - versucht, eine Einigung zu erzielen. Gelingt das nicht, kommt ein amtlich bestellter Wildschadenschätzer wie Christoph Rauh ins Spiel, der ein Gutachten erstellt. Die Gemeinde erlässt auf dieser Grundlage einen gerichtlich überprüfbaren Vorbescheid.

Inhalt zuletzt aktualisiert am: 25.09.2020