Dienstag, 30.08.16 |
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Inklusion: Der kommunale Aktionsplan

Grafik: aktion-mensch.de

Ob im Bereich Bildung, in der Arbeitswelt oder in der Freizeit: Menschen mit Behinderung sollen genauso an der Gemeinschaft teilhaben können, wie Menschen ohne Behinderung. Der Fachbegriff dafür lautet Inklusion. Das nebenstehende Bild verdeutlicht, was Inklusion bedeutet - einfach anklicken!

Im Landratsamt Unterallgäu ist uns dieses Thema sehr wichtig. Deshalb haben wir gemeinsam mit vielen anderen Personen - auch mit Betroffenen - dazu Verbesserungsvorschläge gesammelt. Diese haben wir im kommunalen Aktionsplan festgehalten. Auf dem Papier gibt es diesen Aktionsplan seit Oktober 2014. Die Maßnahmen, die fünf Handlungsfeldern zugeordnet sind, werden nun Schritt für Schritt umgesetzt. 


Auf den folgenden Seiten finden Sie dazu mehr Informationen. Bei weiteren Fragen oder wenn Sie sich mit einbringen wollen, wenden Sie sich an unsere Koordinationsstelle.


Nach Handlungsfeldern unterteilt erfahren Sie auf diesen Seiten, welche Maßnahmen bereits umgesetzt werden: 

Fragen und Antworten

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Was ist Inklusion?

Inklusion heißt Zugehörigkeit. Wenn jeder Mensch – mit und ohne Behinderung – überall dabei sein kann und mitmachen kann, in der Schule, am Arbeitsplatz, im Wohnviertel, in der Freizeit, dann ist das Inklusion. In einer inklusiven Gesellschaft ist es normal, verschieden zu sein.

Inklusion ist übrigens ein Menschenrecht, das in der UN-Behindertenrechtskonvention festgeschrieben ist.

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Wie viele Menschen mit Behinderung gibt es im Unterallgäu?

Im Landkreis Unterallgäu leben 13.210 Menschen mit Behinderung, davon 10.142 Schwerbehinderte. 47 Prozent sind Frauen, 53 Prozent Männer. 87 Prozent der erfassten Behinderungen sind auf Krankheiten zurückzuführen, sieben Prozent sind angeboren, vier Prozent durch Unfälle verursacht (Stand: 31. Dezember 2014).

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Was ist die UN-Behindertenrechtskonvention?

Die UN-Behindertenrechtskonvention ist in Deutschland seit 26. März 2009 in Kraft. Sie konkretisiert die universellen Menschenrechte für die speziellen Bedürfnisse und Lebenslagen behinderter Menschen und steht unter folgenden Leitgedanken: Selbstbestimmung statt Fremdbestimmung, Unterstützung statt Fürsorge, Inklusion statt Integration. Inklusion meint die Zugehörigkeit zur Gesellschaft von Anfang an.

Zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention wurde im Jahr 2011 ein nationaler Aktionsplan verabschiedet, im Jahr 2013 folgte ein bayerischer Aktionsplan. Darin enthalten sind Handlungsempfehlungen der Regierung. Seit Oktober 2014 gibt es den kommunalen Aktionsplan.

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Was ist Ziel des kommunalen Aktionsplans?

Der kommunale Aktionsplan enthält konkrete Maßnahmen, die die Teilhabe von Menschen mit Behinderung im Unterallgäu in verschiedenen Bereichen verbessern. Die Maßnahmen sind in fünf Handlungsfelder gegliedert.

Grundlage für den kommunalen Maßnahmenkatalog ist der bayerische Aktionsplan. Der kommunale Aktionsplan wurde gemeinsam mit den Betroffenen anhand von konkreten Fakten und Anliegen im Unterallgäu erstellt.

Externe Links

 

Ansprechpartner

Inklusion

Caroline-Maria Gsöllpointner
Telefon: (08261) 995-493

Inklusion

Andrea Preissler-Springer
Telefon: (08261) 995-264

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