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Bauschuttdeponie Breitenbrunn (Inertstoffdeponie)

Auf der Inertstoffdeponie in Breitenbrunn wird nicht verwertbarer Bauschutt abgelagert.

Wenn man ein Haus umbaut oder ein Gebäude abreißt, fällt jede Menge Bauschutt an. Während kleine Mengen bis 100 Liter am Wertstoffhof abgegeben werden können, müssen größere Mengen über spezielle Verwerterfirmen oder die Bauschuttdeponie in Breitenbrunn entsorgt werden. Bei der Entsorgung gilt grundsätzlich: Verwertung vor Ablagerung. Das heißt: Die Abfälle sollten möglichst bei Verwerterbetrieben angeliefert und aufbereitet werden. Erst wenn eine Aufbereitung nicht möglich ist, ist der Bauschutt ein Fall für die Deponie.       

Wenn Sie allgemeine Informationen rund um das Thema Baustellenabfälle benötigen, sind Sie auf dieser Seite richtig. Fragen und Antworten zur Inertstoffdeponie in Breitenbrunn haben wir im Folgenden für Sie zusammengestellt.

Fragen und Antworten

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Was sind Inertstoffe?

Bei Inertstoffen handelt es sich um Materialien, die keinen wesentlichen physikalischen oder chemischen Veränderungen unterliegen. Sie lösen sich nicht auf, sind nicht brennbar und bauen sich nicht biologisch ab. Inerte Abfälle sind zum Beispiel Bauabfälle wie Beton, Ziegel, Glas, Keramik, Pflastersteine, Natursteine oder nicht verunreinigter Bodenaushub. Für die Umwelt und die Gesundheit sind Inertstoffe unbedenklich.

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Wenn ich Bauschutt entsorgen muss, bringe ich diesen dann grundsätzlich zur Bauschuttdeponie?

Nein. Kleine Mengen Bauschutt von bis zu 100 Litern können im Landkreis Unterallgäu kostenlos an den Wertstoffhöfen mit Bauschuttcontainer angeliefert werden. Größere Mengen Bauschutt entsorgt man über Bauschuttverwerterbetriebe oder die Bauschuttdeponie in Breitenbrunn. Dabei gilt der Grundsatz: Verwertung vor Ablagerung. Das heißt, die Abfälle sollten möglichst bei Verwerterbetrieben angeliefert und aufbereitet werden. Eine Liste mit Verwerterbetrieben finden Sie hier.

Erst wenn eine Aufbereitung nicht möglich ist, ist der Bauschutt ein Fall für die Deponie. Einen Flyer über die Inertstoffdeponie Breitenbrunn finden Sie hier.

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Was kann man an der Bauschuttdeponie abgeben und was kostet das?

Angenommen werden

  • Beton (Abfallverzeichnisverordnung - AVV 17 01 01)
  • Fliesen, Ziegel und Keramik (AVV 17 01 03)
  • Boden und Steine (AVV 17 05 04)
  • Glas (AVV 17 02 02)


Mengen bis 100 Liter werden gebührenfrei angenommen. Darüber hinaus wird eine Gebühr von 21 Euro je angefangenen Kubikmeter erhoben.

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Was muss ich beachten, wenn ich Bauschutt oder Bodenaushub anliefern will?

Die Abfälle dürfen insbesondere diese Stoffe nicht enthalten: Asbest, Gips, Heraklith, Holz, Kabelreste, Kunststoffe, Metalle, Papier, Styropor, Ytong und Gasbetonbausteine. Deshalb ist es wichtig, dass man bei Abbruch- oder Umbaumaßnahmen auf eine strikte Trennung der Abfälle achtet. Humus darf ebenfalls nicht angeliefert werden.

Für die Anlieferung von Bauschutt und Bodenaushub benötigt man zwei Formulare: eine Anlieferungserklärung sowie das Formular „Grundlegende Charakterisierung“. Es gibt eine Anlieferungserklärung für Bauschutt und eine Anlieferungserklärung für Bodenaushub. Das Formular „Grundlegende Charakterisierung finden Sie hier. In den Formularen müssen zum Beispiel Angaben über Herkunft und Menge des Materials gemacht werden. Bei herkömmlichem Bauschutt oder Bodenaushub reicht es in der Regel, diese beiden Formulare auszufüllen und bei Anlieferung mitzubringen.

Man muss sich aber sicher sein, dass das Material unbelastet ist. Das ist in der Regel der Fall,

  • wenn es keine Hinweise auf eine Verunreinigung durch Schadstoffe oder eine Überschreitung der Richtwerte für eine Inertstoffdeponie gibt,
  • der Abfall aus einer einzigen Quelle stammt,
  • der Abfall keine Fremdstoffe in Form der oben genannten Abfälle enthält.
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Wann muss man weitere Vorgaben beachten?

In manchen Fällen können eine vorherige Untersuchung des Materials, zusätzliche Unterlagen sowie eine vorherige Abstimmung mit dem Betreiber der Deponie, der Gemeinde Breitenbrunn, erforderlich sein. Dies betrifft insbesondere gewerbliche Abfälle wie Betonschlämme oder Strahlmittelabfälle. Bitte wenden Sie sich im Zweifelsfall an die Abfallwirtschaftsberatung des Landkreises.

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Wer untersucht die Abfälle und worauf kommt es dabei an?

Wenn der Abfall vor Anlieferung an der Deponie untersucht werden muss, muss die Untersuchung von einem unabhängigen, zertifizierten Labor oder einer vom Landesamt für Umwelt (LfU) zugelassenen Stelle durchgeführt werden. Wer Adressen braucht, kann diese bei der Abfallwirtschaftsberatung des Landkreises erfragen.

Die Analyse muss nach der Deponieverordnung erfolgen. Dabei müssen die Bestimmungen der LAGA PN98 beachtet werden.

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Wie geht es weiter, wenn die Abfälle untersucht sind?

Bevor man die Abfälle anliefern darf, muss man der Gemeinde Breitenbrunn die Unterlagen der Analyse vorlegen.

Diese Unterlagen muss man zusammen mit zwei ausgefüllten Vordrucken bei der Gemeinde Breitenbrunn, Kirchstraße 1, 87739 Breitenbrunn einreichen:

  • dem Vordruck „Grundlegende Charakterisierung“ und
  • der „Erklärung der Untersuchungsstelle“

Die Vordrucke können hier heruntergeladen werden.

Sind die Unterlagen bei der Gemeinde abgegeben, prüft diese, ob die Abfälle auf der Inertstoffdeponie abgelagert werden dürfen. Wenn dem so ist, bekommt man eine schriftliche Bestätigung. Erst dann darf das Material auf der Deponie angeliefert werden. Die schriftliche Bestätigung muss bei der Anlieferung mitgebracht werden.

 

Detaillierte Informationen finden Sie auch in unserer Fachbroschüre Inertstoffdeponie

Anschrift Bauschuttdeponie

Hirtenlohweg

87739 Breitenbrunn

Lage

Öffnungszeiten

Dienstag: 09.00 - 12.00 Uhr

Donnerstag: 08.00 - 10.00 Uhr

Freitag: 14.00 - 16.00 Uhr

 

Ansprechpartner

Abfallberatung

Antonie Maisterl
Telefon: (08261) 995-467

Abfallberatung

Johanna Schuster
Telefon: (08261) 995-367

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