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Seniorenpolitisches Gesamtkonzept

Für die Senioren im Unterallgäu engagieren sich auch viele Ehrenamtliche. Unser Bild zeigt die Sprecher der Arbeitsgruppen mit Abteilungsleiterin Dr. Maria Bachmaier vom Landratsamt und den Vertretern der beteiligten Institute. Foto: Stefanie Dodel/Land

Der demografische Wandel stellt neue Herausforderungen an unsere Kommunen und verlangt ein Umdenken von allen. Seniorenpolitik betrifft nicht nur die Älteren. Die heute (noch) Jungen stellen jetzt die Weichen für ihr Leben im Alter. Vor diesem Hintergrund muss eine zukunftsorientierte Seniorenarbeit in eine kommunale Grundkonzeption eingebettet werden. Das hat auch der Gesetzgeber erkannt: Ein seniorenpolitisches Gesamtkonzept zu erarbeiten, ist gesetzlicher Auftrag der Landkreise und kreisfreien Städte nach Artikel 69 des Gesetzes zur Ausführung der Sozialgesetze (AGSG).

Die Maßnahmen des seniorenpolitischen Gesamtkonzepts des Landkreises Unterallgäu basieren auf der Datenerhebung der Bietergemeinschaft der Hochschule Ravensburg-Weingarten und dem Internationalen Institut für Empirische Sozialökonomie gGmbH (INIFES). Den Lebensabend zu Hause zu verbringen wünschen sich demnach über 98 Prozent der Menschen im Unterallgäu. Dies spiegelt auch den bayerischen Trend wieder.

Im Unterallgäu wollen wir deshalb Strukturen schaffen, die Pflege und Betreuung im häuslichen Umfeld ermöglichen. Wir entwickeln zusammen mit den Gemeinden, den Trägern und Organisationen der sozialen Arbeit und der Wohnungswirtschaft vielfältige unterstützende Angebote für ein möglichst langes und selbständiges Wohnen zu Hause.

Das Seniorenkonzept setzen wir in einem fortlaufenden, dynamischen Prozess um. Die Träger und Organisationen der sozialen Arbeit, Bürger und Kommunen im Landkreis Unterallgäu beteiligen sich kontinuierlich am Prozess.

Rund um das Seniorenkonzept

Handlungsfeldern und Projekten

Das Seniorenkonzept untergliedert sich in acht Handlungsfelder. In Workshops haben engagierte Menschen dazu Projekte entwickelt. Mehr über die Handlungsfelder und die daraus hervorgegangenen Projekte erfahren Sie auf diesen Seiten:

  1. Bürgerschaftliches Engagement und gesellschaftliche Teilhabe
    Projekte: Bürger unterstützen Senioren, Fit für das Ehrenamt
  2. Infrastruktur und Wohnraum 
    Projekte: Wohnberatung, Prüfaufträge
  3. Ambulante Hilfen
    Projekte: Früher Zugang zum sozialen Hilfesystem, offene Mittagstische
  4. Prävention
    Projekte: Bewusstseinsbildung für präventive Angebote
  5. Wohn- und Betreuungsformen im Alter außerhalb des häuslichen Umfelds
    Projekte: Quartiersentwicklung
  6. Angebote für besondere Zielgruppen 
    Projekte: Informationsreihe über psychische Erkrankungen, ambulante gerontopsychiatrische Angebote
  7. Beratung, Information und Öffentlichkeitsarbeit
    Projekte: lokale runde Tischen, seniorengerechte Bildungsangebote
  8. Steuerung, Kooperation, Koordination und Vernetzung  
    Projekte: Netzwerk "Altenhilfe und seelische Gesundheit"

Förderprogramme

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Fit für das Ehrenamt

Der Landkreis Unterallgäu fördert das Projekt „Fit fürs Ehrenamt“ jährlich in maximal drei Gemeinden mit insgesamt 2.000 Euro. Die Gemeinde trägt ausschließlich die notwendigen Raum- und Bewirtungskosten. In Zusammenarbeit mit dem Landkreis wird die Schulung ausgeschrieben und bekannt gemacht. Die Schulung wird in Zusammenarbeit mit dem Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) angeboten. Referentin ist Petra Kittner vom bbw Memmingen.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die Koordinationsstelle für das Seniorenkonzept.

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Altersgerechte Quartiersgestaltung

Der Landkreis Unterallgäu fördert den Aufbau von „altersgerechten Quartierskonzepten“. Auf Antrag werden jährlich maximal zwei Gemeinden jeweils mit bis zu 5.000 Euro, aber maximal mit 40 Prozent der Umsetzungskosten, gefördert.

Bei Interesse wenden sie sich bitte an die Koordinationsstelle für das Seniorenkonzept.

 

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Entwicklung und Moderation von lokalen runden Tischen

Lokale runde Tische können helfen, dass alle in der Seniorenarbeit tätigen Menschen in einer Gemeinde an einem Strang ziehen. Es können daraus Foren zum Austausch und zur Koordination entstehen, um die Seniorenarbeit weiterzuentwickeln. Um solche runden Tische aufzubauen, kommt Seniorenkonzept-Koordinator Hubert Plepla gerne in die Gemeinden, um die ersten Veranstaltungen zu moderieren und zu begleiten.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die Koordinationsstelle für das Seniorenkonzept.

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Förderungen des bayerischen Sozialministeriums

Auf der Internetseite des bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration finden Sie die wichtigsten Rechtsgrundlagen für Förderungen im Bereich Senioren des Sozialministeriums sowie hilfreiche Links zu weiteren Fördermöglichkeiten.

 

Ansprechpartner

Seniorenkonzept

Hubert Plepla
Telefon: (08261) 995-457

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