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Technikerschule: Landkreis investiert eine halbe Million Euro in Ausstattung


Wann ist der ideale Zeitpunkt, um das Werkzeug in einer Maschine auszutauschen? Das hängt von vielen Faktoren ab: Wie lange ist es bereits im Einsatz? Welche Materialien werden bearbeitet? Wie hoch ist die Belastung? Werden alle Daten erfasst, kann der ideale Zeitpunkt zum Austausch ermittelt werden und ein Unternehmen kann Zeit und Geld sparen. Das ist nur ein Beispiel für die neuen Möglichkeiten, die als  „Wirtschaft 4.0“, „Industrie 4.0“ oder „Digitale Transformation“ die Unternehmen und auch die Aus- und Weiterbildung verändern. Insgesamt geht es darum, wie Unternehmen durch Digitalisierung und Vernetzung eine höhere Wertschöpfung erzielen können.

Damit Schüler an der Technikerschule in Mindelheim mit den modernsten Möglichkeiten vertraut gemacht werden können, investiert der Landkreis Unterallgäu etwa eine halbe Million Euro in entsprechendes Equipment. Der Freistaat Bayern fördert dieses Vorhaben mit 112.500 Euro.  Den Auftrag dazu vergab der Kreisausschuss nun in einer nicht öffentlichen Sitzung.

Laut Schulleiter Georg Renner werden die bestehenden Anlagen der Schule mit cyber-physischen Stationen, Robotern und einer entsprechenden Software aufgerüstet. So können während der Produktion wichtige Daten erhoben werden, um zum Beispiel den Produktionsprozess und die Anlagenwartung zu optimieren. Die gefertigten Teile können dank neuer Technik individuellen Kundenwünschen angepasst werden. 

„Investitionen in unsere Schulen sind ein wichtiges Mittel, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und unsere heimische Wirtschaft zu stärken“, betont Landrat Hans-Joachim Weirather.


 

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