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„steil“ - ein Projekt zur Alkoholprävention

Foto: Fotolia.com

Im Umgang mit Alkohol sind manche Jugendliche zu arglos und unterschätzen die Gefahr. Das Projekt »steil« soll Jugendliche und deren Eltern sensibilisieren. „steil“ steht für den Aufruf »Steig ein ins Leben«. Für eine umfassende Prävention arbeiten mehrere Stellen in der Region zusammen.

Informationen zur Kinder- und Jugendgesundheit finden Sie hier.

Fragen und Antworten

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An wen richtet sich „steil“?

Das Projekt richtet sich

  • an Kinder und Jugendliche, die wegen übermäßigen Alkoholkonsums in einer Klinik behandelt werden mussten oder bei einer Jugendschutzkontrolle von der Polizei aufgegriffen wurden,
  • an deren Eltern
  • und an Volljährige, die Alkohol an Minderjährige abgegeben haben.
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Welche Stellen sind an dem Projekt beteiligt?

„steil“ ist ein Kooperationsprojekt zwischen den Jugendämtern des Landkreises Unterallgäu und der Stadt Memmingen, den Gesundheitsämtern, der Psychosozialen Beratungsstelle der Arbeiterwohlfahrt (AWO) und dem Elterntalk.

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Aus welchen Bausteinen besteht „steil“?

Es finden Gespräche mit den Jugendlichen und deren Eltern statt. Außerdem nehmen die Jugendlichen an einem erlebnispädagogischen Workshop teil. Volljährige, die Alkohol an Minderjährige abgegeben haben, werden über das Jugendschutzgesetz aufgeklärt.

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Welche Ziele verfolgt das Projekt?

Jugendliche sollen ihr Konsumverhalten überdenken. Ihr Selbstwertgefühl soll gestärkt werden. Eltern werden in ihrer Erziehungskompetenz unterstützt und lernen weitere Beratungsangebote kennen.

Eine Teilnahme an »steil« kann bei drohenden Konsequenzen, zum Beispiel bei Meldung an die Führerscheinstelle, positiv angerechnet werden.

 

Ansprechpartner

Alkoholmissbrauch

Julia Veitenhansl
Telefon: (08261) 995-242

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