Sonntag, 20.01.19 |
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Registrierung von Lebensmittelbetrieben

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Betriebe, die Lebensmittel produzieren, verarbeiten oder vertreiben, sind nach EU-Recht verpflichtet, sich bei der zuständigen Behörde registrieren zu lassen. Die Registrierung erfolgt bei den Landratsämtern beziehungsweise bei den kreisfreien Städten.                   

Einige grundlegende Informationen für Lebensmittelbetriebe haben wir auf dieser Seite für Sie zusammengestellt. Zögern Sie bei weiteren Fragen nicht, uns anzurufen.

Fragen und Antworten

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Worauf wird bei der Kontrolle der Lebensmittelbetriebe vor allem geachtet?

Wesentliche Kontrollpunkte sind ein hygienischer Umgang mit Lebensmitteln, die Verwendung von einwandfreien Rohstoffen und Zutaten, sichere Herstellungsverfahren sowie eine gesicherte Rückverfolgbarkeit der Rohstoffe und Endprodukte. Daneben wird besonderer Wert auf das so genannte Eigenkontrollsystem der Betriebe gelegt, denn diese selbst sind dafür verantwortlich, sichere Lebensmittel in den Handel zu bringen.

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Welche Betriebe sind dazu verpflichtet, sich bei der Lebensmittelüberwachung registrieren zu lassen?

Hierzu sind alle Betriebe, die Lebensmittel produzieren, verarbeiten oder vertreiben, verpflichtet. Registrierpflichtig sind demnach auch Gaststätten, landwirtschaftliche Betriebe und Winzer, sowie Betriebe, die unentgeltlich Lebensmittel abgeben, wie die so genannten Tafeln, oder auch Betriebe, die eine reine Maklertätigkeit ausüben.

Übrigens: Die Gewerbeanmeldung wird als Registrierung anerkannt. Auch die Erfassung der Jäger über die Streckenlisten gilt als Registrierung.

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Wie läuft die Registrierung bzw. Ummeldung ab?

Die Registrierung erfolgt bei den Landratsämtern und kreisfreien Städten. Um das Meldeverfahren zu vereinfachen, gelten als Meldung auch die Gewerbeanmeldung oder der mit dem Mehrfachantrag für die landwirtschaftliche Förderung abgegebene Meldebogen für die Registrierung von Futtermittel- und Lebensmittelunternehmen. Den Meldebogen erhalten Sie entweder bei der Lebensmittelüberwachung am Landratsamt oder können ihn hier herunterladen.

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Muss man die Meldung mehrfach abgeben, wenn ein Betrieb aus mehreren Betriebsstätten besteht?

Besteht ein Betrieb aus mehreren Betriebsstätten, dann muss für jede Betriebsstätte eine eigene Meldung ausgefüllt werden.

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Was ist mit Betrieben, die bereits bei der zuständigen Lebensmittelüberwachung bekannt sind?

Soweit sich keine Änderungen ergeben haben, müssen Betriebe, die bereits bei den zuständigen Lebensmittelüberwachungsbehörden bekannt sind, keine Meldung abgeben.

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Wann ist nicht nur eine Registrierung, sondern auch eine EU-Zulassung erforderlich?

Einer EU-Zulassung und nicht nur einer Registrierung bedürfen Lebensmittelbetriebe in erster Linie dann, wenn der Umfang ihrer räumlichen oder mengenmäßigen Tätigkeit bestimmte Grenzen überschreitet oder die Form der Weitervermarktung dies erforderlich macht. EU-zugelassene Betriebe dürfen Ihre Produkte in der gesamten Europäischen Union beziehungsweise weltweit vermarkten.

Grundsätzlich wird ein Betrieb dann zulassungspflichtig, wenn er Lebensmittel tierischer Herkunft verarbeitet oder kühlpflichtige Lebensmittel lagert und mehr als ein Drittel seiner hergestellten Produkte an andere Einzelhändler, Großhändler oder auch Gaststätten abgibt.

Erfolgt die Abgabe weiter als 100 Kilometer vom Herstellungsort entfernt, oder wird an zugelassene Betriebe abgegeben, ist eine Zulassung ebenfalls zwingend notwendig.

Auch alle Schlachtbetriebe benötigen unabhängig vom Umfang ihrer Tätigkeit immer eine EU-Zulassung.

 

Ansprechpartner

Lebensmittelbetriebe

Thomas Simon
Telefon: (08261) 995-484

EU-Zulassung von Lebensmittelbetrieben

Dr. Armin Randelzhofer
Telefon: (08261) 995-388

EU-Zulassung von Lebensmittelbetrieben

Dr. Christine Schramme
Telefon: (08261) 995-217

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