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Inhalt zuletzt aktualisiert am: 15.02.2019

Gewässerausbau und der Bau von Gebäuden an Gewässern

Egal ob Hochwasserschutzdämme, Fischteiche, Biotope, Nasskiesausbeuten oder das Verfüllen, Verlegen oder Verrohren von wasserführenden Gräben: Um negative Auswirkungen auf das Gewässer und Beeinträchtigungen Betroffener bei einem Hochwasser zu vermeiden, müssen bei jeder Umgestaltung eines Gewässers oder seiner Ufer die verschiedenen Interessen gegeneinander abgewogen werden. Dies gilt auch für alle Deich- oder Dammbauten. Um alle Interessen umfassend zu berücksichtigen, müssen grundsätzlich alle Arten des Gewässerausbaus ein so genanntes Planfeststellungsverfahren durchlaufen. Teilweise ist auch ein vereinfachtes Plangenehmigungsverfahren möglich.         
Zudem dürfen an bestimmten Flüssen und Bächen Gebäude, Brücken, Stege, Über- und Unterführungen (zum Beispiel Leitungen) nur mit Genehmigung des Landratsamtes errichtet oder wesentlich geändert werden. Betroffen sind hiervon alle Anlagen, die weniger als 60 Meter vom Ufer entfernt sind und andere Anlagen, die die Unterhaltung oder den Ausbau des Gewässers beeinträchtigen können oder die in einem eingedeichten Gebiet errichtet werden sollen. Ist für das Vorhaben eine Baugenehmigung erforderlich, entfällt die Genehmigungspflicht nach Wasserrecht.
Welches Genehmigungsverfahren bei Ihrem Vorhaben relevant ist, muss im Einzelfall entschieden werden. Wir informieren Sie gerne auch in einem persönlichen Gespräch näher!

Inhalt zuletzt aktualisiert am: 15.02.2019