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Inhalt zuletzt aktualisiert am: 05.02.2020

Angebote für Gemeinden und Energieteams

Als Gemeinde können Sie mit gutem Beispiel beim Klimaschutz vorangehen – und Ihren Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen attraktive Angebote in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Unterallgäu machen. Lesen Sie hier mehr und werden Sie aktiv. Bei Fragen oder Anregungen nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

Die Fachstelle für Klimaschutz organisiert wiederkehrend in Zusammenarbeit mit Gemeinden und externen Dienstleistern Beratungskampagnen für Bürger.

2015 entschloss sich die Fachstelle für Klimaschutz, das Projekt „Energiekarawane“ im Landkreis anzubieten. Ziel des Projektes sollte sein, Bürgern eine kostenfreie Beratung zum Thema Sanierung bei ihnen zuhause anzubieten – also mit Energieberatern, die wie eine „Karawane“ von Haus zu Haus ziehen. Gemeinden, die an einer gemeinsamen Umsetzung des Projektes in ihrem Gemeindegebiet interessiert waren, sollten sich bei der Fachstelle melden. Als Kooperationspartner fanden sich die Gemeinde Eppishausen und die Stadt Mindelheim. Insgesamt konnten durch die Aktion 2016 rund 90 Haushalte beraten werden.

Derzeit lebt das Thema „kostenfreie Energieberatung beim Bürger zuhause“ wieder auf, diesmal unter dem Titel und Format „Check Dein Haus“. In der zweiten Hälfte 2019 waren interessierte Gemeinden wieder aufgerufen, sich zu melden. Die Beratungskampagnen werden 2020 zusammen mit Gemeinden Wolfertschwenden und Ottobeuren umgesetzt.

Weitere Kampagnen sind in der Planung.

Die Fachstelle für Klimaschutz organisiert wiederkehrend in Zusammenarbeit mit Gemeinden und externen Referenten Infoveranstaltungen für Bürger. 2018 fanden so zum Beispiel in Zusammenarbeit mit Mindelheim, Ottobeuren, Türkheim sowie Ettringen und Tussenhausen Infoabende zum Thema Photovoltaik statt.

Seit 2014 führen die Fachstellen für Klimaschutz und Gartenkultur jährlich die Aktion „Mehr Bäume für den Klimaschutz“ durch. Sie soll für mehr Bäume im Landkreis sorgen und den Wert von Bäumen in die öffentliche Wahrnehmung rücken. So filtern Bäume bespielweise Schadstoffe aus der Luft, nehmen CO2 auf und setzen Sauerstoff frei, sie spenden Schatten und wirken ausgleichend auf das Stadtklima.

Die Aktion „Mehr Bäume für den Klimaschutz“ startet jährlich mit einer Auftaktveranstaltung zum Tag des Baumes am 25. April. Dazu pflanzen die Fachstellen für Klimaschutz und Gartenkultur am Landratsamt zusammen mit einer Unterallgäuer Gemeinde den jeweiligen Baum des Jahres. Umrahmt wird das Ganze von einer feierlichen Veranstaltung, an der sich zum Beispiel auch örtliche Schulen und Organisationen beteiligen.

Anschließend können alle interessierten Gemeinden bis Ende Juli Bäume bei der Fachstelle für Klimaschutz bestellen. Die Fachstelle kümmert sich um die Organisation und übernimmt die Kosten für einen Baum je Gemeinde in Höhe des Preises des Baums des Jahres. Im Herbst stehen die bestellten Bäume dann in den Bauhöfen Mindelheim und Ottobeuren zur Abholung und Pflanzung für die Gemeinden bereit.

Von 2016 bis 2019 sollte in 27 Gemeinden im Nordwesten des Landkreises Unterallgäu – der sogenannten „Modellregion Energiewende Unterallgäu Nordwest“ – eine beschleunigte Energiewende umgesetzt werden. Der Energieverbrauch sollte drastisch reduziert, der Einsatz erneuerbarer Energien deutlich erhöht werden. Durchgeführt wurde das Projekt vom Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!) in Zusammenarbeit mit den Lechwerken und dem Landkreis Unterallgäu mit Fördergeldern des Bundelandwirtschaftsministeriums. Zusammen mit den Gemeinden wurden zahlreiche Projekte angestoßen: zum Beispiel wurden rund 600 Haushalte zum Thema Sanierung und Nutzung erneuerbarer Energie beraten. Auch Unternehmen wurden beraten und ein Netzwerk zum Erfahrungsaustauch gegründet. In vielen Gemeinden wurden neue Photovoltaikanlagen auf den kommunalen Liegenschaften errichtet und Planungen für Nahwärmenetze begonnen.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Projekt-Homepage. Schauen Sie sich auch das Abschlussvideo zum Projekt an.

In vielen Unterallgäuer Gemeinden haben sich in den vergangenen Jahren Energieteams aus Personen der unterschiedlichsten Fachrichtungen, aus Jung und Alt sowie aus hauptberuflich und ehrenamtlich Tätigen gebildet. Für diese Energieteams organisiert die Fachstelle für Klimaschutz regelmäßig Vernetzungstreffen.

Aktuelles

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Inhalt zuletzt aktualisiert am: 05.02.2020