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Inhalt zuletzt aktualisiert am: 20.04.2020

Angebote für Bürger

Beim Einkaufen auf regionale Produkte achten, öfter mal das Rad statt das Auto nehmen, im eigenen Haus durch eine gute Dämmung Heizenergie einsparen oder klimafreundlichen Strom durch eine Photovoltaikanlage erzeugen – die Möglichkeiten, etwas für den Klimaschutz zu tun, sind vielfältig. Wir möchten Sie dabei unterstützen - zum Beispiel mit Infoveranstaltungen, Beratungen, dem Solarpotentialkataster und der Mitfahrzentrale. Machen Sie mit – denn jeder Beitrag zählt! Bei Fragen oder Anregungen nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

Die Fachstelle für Klimaschutz organisiert jedes Jahr eine Ausstellung rund um die Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Vergangene Ausstellungen thematisierten unter anderem das Thema Moor, die Energiewende, Elektromobilität und nachhaltige Ressourcennutzung.

Die Fachstelle für Klimaschutz organisiert wiederkehrend in Zusammenarbeit mit Gemeinden und externen Dienstleistern Beratungskampagnen für Bürger.

2015 entschloss sich die Fachstelle für Klimaschutz, das Projekt „Energiekarawane“ im Landkreis anzubieten. Ziel des Projekts sollte sein, Bürgerinnen und Bürgern eine kostenfreie Beratung zum Thema Sanierung bei ihnen zuhause anzubieten – also mit Energieberatern, die wie eine „Karawane“ von Haus zu Haus ziehen. Gemeinden, die an einer gemeinsamen Umsetzung des Projektes in ihrem Gemeindegebiet interessiert waren, sollten sich bei der Fachstelle melden. Als Kooperationspartner fanden sich die Gemeinde Eppishausen und die Stadt Mindelheim. Insgesamt konnten durch die Aktion 2016 rund 90 Haushalte beraten werden.

2019/20 lebte das Thema „kostenfreie Energieberatung beim Bürger zuhause“ wieder auf, diesmal unter dem Titel „Check Dein Haus“. In der zweiten Hälfte 2019 waren interessierte Gemeinden wieder aufgerufen, sich zu melden. Die Beratungskampagnen wurden Anfang 2020 zusammen mit den Gemeinden Wolfertschwenden und Ottobeuren umgesetzt. Es wurden insgesamt 120 Haushalte beraten.

Weitere Kampagnen sind in der Planung.

In vielen Unterallgäuer Gemeinden haben sich sogenannte Energieteams gebildet, die die Gemeindeverwaltung bei der Klimaschutzarbeit unterstützen. Mitmachen kann jeder, unabhängig von der fachlichen Ausbildung. Wichtig sind nur Interesse und die Bereitschaft, sich zu engagieren. Interessiert? Dann fragen Sie doch mal bei Ihrer Gemeinde nach, ob es auch dort ein Energieteam gibt. Damit die Energieteams möglichst viele gute Ideen untereinander austauschen können, organisiert die Fachstelle für Klimaschutz regelmäßig Vernetzungstreffen.

Die Fachstelle für Klimaschutz organisiert wiederkehrend in Zusammenarbeit mit Gemeinden und externen Referenten Infoveranstaltungen für Bürger. 2018 fanden so zum Beispiel in Zusammenarbeit mit Mindelheim, Ottobeuren, Türkheim sowie Ettringen und Tussenhausen Infoabende zum Thema Photovoltaik statt.

Was kann jeder einzelne für den Klimaschutz tun? Und welche Motivation kann dahinterstecken? Mit unseren Videoimpulsen möchten wir Ihnen Lust auf Klimaschutz machen und zum Handeln aufrufen. Schauen Sie doch gleich mal rein! Die Videos haben die Fachstelle für Klimaschutz, die Pressestelle und Allgäu TV 2019 zusammen umgesetzt. Sie waren bereits unter anderem im Regionalfernsehen und im Kino zu sehen.

Teil 1 - Photovoltaik

Teil 2 - Schülerengagement

Teil 3 - Mobilität

Teil 4 - Energiebildung

Teil 5 - Regionalität

Teil 6 - Energieteamarbeit

Teil 7 - Abfallvermeidung und Recycling

Teil 8 - Sanierung

Die Fachstelle für Klimaschutz beteiligt sich wiederkehrend an Messen. 2017 war sie beispielweise Partner bei den Allgäuer Mobilitätstagen. 2019 präsentierte sich die Fachstelle zusammen mit dem Bereich Tourismus und der Stadt Mindelheim auf der AllgäuSchau. Sie informierte Bürger zu den Themen Energiesparen, Sanierung, Mobilität, Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Bei einem großen Klimaschutzgewinnspiel waren die Besucher aufgerufen, ihre eigenen Beiträge zum Klimaschutz zu reflektieren und Vorschläge zu unterbreiten, welche Maßnahmen der Landkreis und die Stadt künftig umsetzen könnten.

Auch im Bereich Mobilität können Sie etwas für den Klimaschutz tun. Wenn Erledigungen oder der tägliche Arbeitsweg nicht mit dem Rad oder zu Fuß bewältigt werden kann, gibt es andere Möglichkeiten, als alleine im Auto zu sitzen. Vielleicht findet sich eine passende Mitfahrgelegenheit – schauen Sie doch mal nach in die Online-Mitfahrzentrale MiFaZ, die vom Sachgebiet ÖPNV ins Leben gerufen wurde. Zugfahren wäre auch eine gute Option, aber wie das letzte Stück bis zur Haustür überbrücken? Vielleicht hilft Ihnen der Flexibus!

Von 2016 bis 2019 sollte in 27 Gemeinden im Nordwesten des Landkreises Unterallgäu – der sogenannten „Modellregion Energiewende Unterallgäu Nordwest“ – eine beschleunigte Energiewende umgesetzt werden. Der Energieverbrauch sollte drastisch reduziert, der Einsatz erneuerbarer Energien deutlich erhöht werden. Durchgeführt wurde das Projekt vom Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!) in Zusammenarbeit mit den Lechwerken und dem Landkreis Unterallgäu mit Fördergeldern des Bundelandwirtschaftsministeriums. Zusammen mit den Gemeinden wurden zahlreiche Projekte angestoßen: Zum Beispiel wurden rund 600 Haushalte zum Thema Sanierung und Nutzung erneuerbarer Energie beraten. Auch Unternehmen wurden beraten und ein Netzwerk zum Erfahrungsaustauch gegründet. In vielen Gemeinden wurden neue Photovoltaikanlagen auf den kommunalen Liegenschaften errichtet und Planungen für Nahwärmenetze begonnen. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Projekt-Homepage. Schauen Sie sich auch das Abschlussvideo zum Projekt an.

Im Landkreis Unterallgäu werden derzeit etwa 500 Einweg-Kaffeebecher pro Stunde verbraucht. Das bedeutet pro Jahr einen Verbrauch von rund fünf Tonnen Rohöl, 2,5 Millionen Liter Wasser und 73 Bäumen. Da muss etwas passieren, dachte sich das Sachgebiet Abfallwirtschaft des Landkreises und unterstützt daher eine umweltfreundliche Alternative: Das Mehrwegbecher-Pfandsystem der Firma Recup. Den Recup-Becher gibt es bei vielen Bäckereien und Cafés im Unterallgäu sowie in vielen Städten und Landkreisen in ganz Deutschland. Nutzen auch Sie diese umweltfreundliche Alternative und fragen Sie beim nächsten Kaffeekauf nach dem Recup-Becher!

Ist Ihr Hausdach für eine Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung und eine Solarthermieanlage zur Wärmegewinnung für die Heizung und Warmwasserbereitung geeignet? Antworten darauf gibt seit 2017 das sogenannte Solarpotenzialkataster für den Landkreis Unterallgäu und die Stadt Memmingen.

Mit der Software können Sie das Dach Ihres Hauses identifizieren und online eine eigene PV-Anlage grafisch einfügen und detailliert konfigurieren. Sie erfahren unter anderem, welchen Anteil des erzeugten Solarstroms Sie selber nutzen können. Dabei wird berücksichtigt, zu welcher Tageszeit Sie Ihren Strom hauptsächlich benötigen. Auch wie sich ein Batteriespeicher auswirkt, wie Sie zusätzlich eine Solarthermieanlage dimensionieren könnten und vor allem welcher wirtschaftliche Nutzen Sie erwartet, ist Teil der kostenlosen und unabhängigen Analyse.

Starten Sie Ihre Solarplanung jetzt – mit einem Klick ins Solarpotentialkataster. Bitte beachten Sie, dass die Analyseergebnisse des Katasters auf einem automatisierten Verfahren basieren. Die Ergebnisse dienen Ihrer ersten Information, sie ersetzen aber nicht die Fachberatung durch einen qualifizierten Installateur und erfolgen ohne Gewähr.

Der Landkreis Unterallgäu gibt jährlich eine Umweltzeitung heraus. Die Fachstelle für Klimaschutz beteiligt sich nach Möglichkeit mit einem eigenen Beitrag. Weitere Informationen und die aktuelle Ausgabe finden Sie hier.

  • Der Energie-Atlas Bayern bietet vielfältige neutrale Infos rund ums Thema Energie und die verschiedenen erneuerbaren Energiearten sowie Tipps, Werkzeuge, Praxisbeispiele und Förderprogramme für Bürger, Kommunen und Unternehmen.
  • Das Umweltbundesamt bietet viel Faktenwissen rund um Klimawandel, Klimapolitik, Energieversorgung und erneuerbare Energien sowie Tipps zum Energiesparen.
  • Mit dem CO2-Rechner können Sie Ihren persönlichen Energiebedarf und die dadurch entstehenden CO2-Emissionen einfach abschätzen.
  • Die Homepage zur Modellregion Energiewende Unterallgäu Nordwest informiert rund um das Projekt. Viele Infos gibt es auch in einem Abschlussvideo.

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