Dienstag, 19.06.18 |
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Hegegemeinschaften und Jagdreviere

Der Landkreis Unterallgäu ist in elf Hegegemeinschaften eingeteilt. Eine Hegegemeinschaft besteht aus zusammenhängenden Jagdrevieren, die einen bestimmten Lebensraum für das Wild umfassen und eine ausgewogene Hege der vorkommenden Wildarten und eine einheitliche, großräumige Abschussregelung ermöglichen sollen. Die Hegegemeinschaft wird von einem (von den Revierinhabern gewählten) Hegegemeinschaftsleiter vertreten.        

Zum Landkreis Unterallgäu gehören folgende Hegegemeinschaften:

  • Otterwald
  • Illertal
  • Östliche Günz
  • Westliche Günz
  • Babenhausen
  • Hesselwang
  • Obere Eggen
  • Salzstraße
  • Wertachtal-Nord
  • Fuchsberg und
  • Kammeltal.


Diese elf Hegegemeinschaften umfassen 244 Reviere, die sich in 171 Gemeinschaftsjagdreviere, 43 Eigenjagdreviere und 30 Staatsjagdreviere aufteilen. Es handelt sich dabei ausschließlich um Niederwild-Reviere.  Rotwild (gehört zur Familie der Hirsche) und sonstiges Hochwild kommen im Landkreis Unterallgäu nicht vor. Es gibt lediglich ein kleines Muffelwild-Vorkommen, das sich momentan im Bereich des Kohlberges aufhält. Bei Muffelwild handelt es sich um das Wildschaf, das ursprünglichaus dem Mittelmeerraum (Korsika und Sardinien) stammt.

Die Mindestgröße eines Gemeinschaftsjagdreviers beträgt in Bayern 250 Hektar, die des Eigenjagdreviers 81,755 Hektar. Staatsjagdreviere sind die Eigenjagdreviere des Freistaates Bayern.  

 


 

Ansprechpartner

Jagd

Sonja Stäger
Telefon: (08261) 995-373

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