Dienstag, 19.06.18 |
Sie sind hier: Bürgerservice » Natur und Umwelt » Jagd » Becquerel-Messungen

Becquerel-Messungen

Grafik: Dark Vectorangel - Fotolia.com

Auch fast 30 Jahre nach dem Reaktor-Störfall in Tschernobyl liegt die Strahlenbelastung von Wildtieren teilweise noch immer über dem zulässigen Wert von 600 Becquerel. Gerade bei Wildschweinen wird dieser Wert oftmals überschritten.   

Einige interessante Informationen zu diesem Thema haben wir hier für Sie zusammengefasst.       

Fragen und Antworten

alle anzeigen / alle verbergen

Antwort auf/zuklappen

Wo kann ich messen lassen, ob beim erlegten Wild die Becquerel-Werte die zulässige Grenze nicht übersteigen?

Im Landkreis gibt es mittlerweile zwei amtlich anerkannte Becquerel-Messstationen, die von den beiden Kreisgruppen im Landesjagdverband, Mindelheim und Memmingen, betrieben werden. Eine Messstation steht bei Daniel Epple in Eisenburg/Memmingen und die andere bei Peter Heckel in Mindelheim.

Daniel Epple erreichen Sie unter Telefon (08331) 5310, Peter Heckel unter Telefon (08261) 739268.

Antwort auf/zuklappen

Welche Folgen hat es, wenn die Becquerel-Werte zu hoch sind?

In diesem Fall darf das Wildbret nicht mehr in den Verkehr gelangen. Wir raten auch davon ab, das Wildbret selbst zu verzehren, weil gesundheitliche Schäden nicht ausgeschlossen werden können. Sie sollten das erlegte Tier deshalb über eine Tierkörperbeseitigungsanlage entsorgen.

In diesem Fall erhalten Sie für das nicht mehr verwertbare Wildbret auf Antrag eine Entschädigungszahlung nach dem Atomgesetz.

Antwort auf/zuklappen

Wie kann man die Entschädigungszahlung beantragen?

Wenn das Tier im Unterallgäu erlegt wurde, müssen Sie den Antrag auf Entschädigungszahlung beim Landratsamt Unterallgäu einreichen. Fügen Sie bitte einen Entsorgungsnachweis und das Ergebnis der Bequerelmessung als Anlage hinzu.

Das Landratsamt leitet den Antrag, nachdem es diesen geprüft hat, an das zuständige Bundesverwaltungsamt in Köln zur Auszahlung weiter.

Den entsprechenden Antrag finden Sie hier.

Formulare und Anträge zum Herunterladen

 

Ansprechpartner

Jagd

Sonja Stäger
Telefon: (08261) 995-373

Aktuelles

BayernTour Natur: Viele Veranstaltungen im Juli

Auf die heimische Natur mit ihren Tieren und Pflanzen aufmerksam machen, das will die Untere...

Klimawandel: Landkreise studieren die Zukunft

Müssen wir uns in Zukunft auf extreme Wetterereignisse vorbereiten? Reicht unser Trinkwasser trotz...

Erneuerbare Energie: Auf der Suche nach Potenzialen

Von knapp 40 auf 60 Prozent erneuerbare Energien bei Strom- und Wärmeverbrauch in nur fünf Jahren -...

Landkreis initiiert keine zusätzliche Beratung für Betreiber von Wasserkraftanlagen

Der Landkreis Unterallgäu finanziert kein zusätzliches Beratungsangebot für Betreiber von...

Bedenkenlos Baden

Wenn es heiß ist, suchen viele Menschen Abkühlung in einem See. Damit die Erfrischung ohne...

Der „Pflanzendoktor“ kommt in den Kreislehrgarten

„Pflanzendoktor“ Thomas Schuster. Foto: Markus Orf/Landratsamt Unterallgäu

„Pflanzendoktor“ Thomas Schuster kommt am Donnerstag, 21. Juni, in den Kreislehrgarten in Bad...

Rekord-Jahr in Sachen Schwarzwild-Abschuss

Ein Rekord-Jahr in Sachen Wildschweinabschuss liegt hinter dem Landkreis Unterallgäu: 1314 Tiere...