Freitag, 21.07.17 |
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Becquerel-Messungen

Grafik: Dark Vectorangel - Fotolia.com

Auch fast 30 Jahre nach dem Reaktor-Störfall in Tschernobyl liegt die Strahlenbelastung von Wildtieren teilweise noch immer über dem zulässigen Wert von 600 Becquerel. Gerade bei Wildschweinen wird dieser Wert oftmals überschritten.   

Einige interessante Informationen zu diesem Thema haben wir hier für Sie zusammengefasst.       

Fragen und Antworten

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Wo kann ich messen lassen, ob beim erlegten Wild die Becquerel-Werte die zulässige Grenze nicht übersteigen?

Im Landkreis gibt es mittlerweile zwei amtlich anerkannte Becquerel-Messstationen, die von den beiden Kreisgruppen im Landesjagdverband, Mindelheim und Memmingen, betrieben werden. Eine Messstation steht bei Daniel Epple in Eisenburg/Memmingen und die andere bei Renate Hackspiel in Bad Wörishofen.

Daniel Epple erreichen Sie unter Telefon (08331) 5310, Renate Hackspiel unter Telefon (08247) 90115.

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Welche Folgen hat es, wenn die Becquerel-Werte zu hoch sind?

In diesem Fall darf das Wildbret nicht mehr in den Verkehr gelangen. Wir raten auch davon ab, das Wildbret selbst zu verzehren, weil gesundheitliche Schäden nicht ausgeschlossen werden können. Sie sollten das erlegte Tier deshalb über eine Tierkörperbeseitigungsanlage entsorgen.

In diesem Fall erhalten Sie für das nicht mehr verwertbare Wildbret auf Antrag eine Entschädigungszahlung nach dem Atomgesetz.

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Wie kann man die Entschädigungszahlung beantragen?

Wenn das Tier im Unterallgäu erlegt wurde, müssen Sie den Antrag auf Entschädigungszahlung beim Landratsamt Unterallgäu einreichen. Fügen Sie bitte einen Entsorgungsnachweis und das Ergebnis der Bequerelmessung als Anlage hinzu.

Das Landratsamt leitet den Antrag, nachdem es diesen geprüft hat, an das zuständige Bundesverwaltungsamt in Köln zur Auszahlung weiter.

Den entsprechenden Antrag finden Sie hier.

Formulare und Anträge zum Herunterladen

 

Ansprechpartner

Jagd

Sonja Stäger
Telefon: (08261) 995-373

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