Freitag, 17.08.18 |
Sie sind hier: Bürgerservice » Natur und Umwelt » Jagd » Becquerel-Messungen

Becquerel-Messungen

Grafik: Dark Vectorangel - Fotolia.com

Auch fast 30 Jahre nach dem Reaktor-Störfall in Tschernobyl liegt die Strahlenbelastung von Wildtieren teilweise noch immer über dem zulässigen Wert von 600 Becquerel. Gerade bei Wildschweinen wird dieser Wert oftmals überschritten.   

Einige interessante Informationen zu diesem Thema haben wir hier für Sie zusammengefasst.       

Fragen und Antworten

alle anzeigen / alle verbergen

Antwort auf/zuklappen

Wo kann ich messen lassen, ob beim erlegten Wild die Becquerel-Werte die zulässige Grenze nicht übersteigen?

Im Landkreis gibt es mittlerweile zwei amtlich anerkannte Becquerel-Messstationen, die von den beiden Kreisgruppen im Landesjagdverband, Mindelheim und Memmingen, betrieben werden. Eine Messstation steht bei Daniel Epple in Eisenburg/Memmingen und die andere bei Peter Heckel in Mindelheim.

Daniel Epple erreichen Sie unter Telefon (08331) 5310, Peter Heckel unter Telefon (08261) 739268.

Antwort auf/zuklappen

Welche Folgen hat es, wenn die Becquerel-Werte zu hoch sind?

In diesem Fall darf das Wildbret nicht mehr in den Verkehr gelangen. Wir raten auch davon ab, das Wildbret selbst zu verzehren, weil gesundheitliche Schäden nicht ausgeschlossen werden können. Sie sollten das erlegte Tier deshalb über eine Tierkörperbeseitigungsanlage entsorgen.

In diesem Fall erhalten Sie für das nicht mehr verwertbare Wildbret auf Antrag eine Entschädigungszahlung nach dem Atomgesetz.

Antwort auf/zuklappen

Wie kann man die Entschädigungszahlung beantragen?

Wenn das Tier im Unterallgäu erlegt wurde, müssen Sie den Antrag auf Entschädigungszahlung beim Landratsamt Unterallgäu einreichen. Fügen Sie bitte einen Entsorgungsnachweis und das Ergebnis der Bequerelmessung als Anlage hinzu.

Das Landratsamt leitet den Antrag, nachdem es diesen geprüft hat, an das zuständige Bundesverwaltungsamt in Köln zur Auszahlung weiter.

Den entsprechenden Antrag finden Sie hier.

Formulare und Anträge zum Herunterladen

 

Ansprechpartner

Jagd

Sonja Stäger
Telefon: (08261) 995-373

Aktuelles

Wespen und Hornissen – verkannte Nützlinge

Oft lösen sie beim Menschen wildes Fuchteln mit den Armen aus und spätestens bei einem Wespen- oder...

BayernTour Natur im September

Auf „Bachmuschel-Safari“ mit dem Landschaftspflegeverband Unterallgäu begeben kann man sich im Rahmen der BayernTour Natur im September. Foto: Michael Schneider/Landschaftspflegeverband

Interessantes über die vom Aussterben bedrohte Bachmuschel kann man im September bei der...

Hornissen: Nützlinge mit Schockfaktor

Allein ihre Größe flößt schon Respekt ein, die Angst vor einem Stich sorgt bei manchen Menschen...

Waldbrandgefahr: Luftbeobachtung über Schwaben

Die Regierung von Schwaben hat wegen der vorherrschenden allgemeinen Trockenheit und damit akut...

Von der Pflanzaktion bis hin zur Kunstwanderung

Ob Besuch bei einem Imker oder auf einem Bio-Bauernhof, ob Pflanzaktion in einem Biotop,...

Stephanie Schindler leitet die Untere Naturschutzbehörde

Foto: Stefanie Vögele/Landratsamt Unterallgäu

Das Sachgebiet „Naturschutz und Landschaftspflege“ am Landratsamt Unterallgäu hat eine neue...

BayernTour Natur mit Hummeln und Heuschrecken

Dass Hummeln mehr sind als „pummelige Brummer“ erfährt man in diesem Monat bei der BayernTour Natur....