Montag, 23.10.17 |
Sie sind hier: Bürgerservice » Natur und Umwelt » Immissionsschutz

Immissionsschutz im Unterallgäu

Abgase können krank machen und die Umwelt gefährden. Der Immissionsschutz am Landratsamt kümmert sich darum, dass schädliche Einwirkungen wie diese vermieden werden oder so gering wie möglich bleiben. Foto: Fotolia

Saubere Luft atmen und in Ruhe arbeiten oder schlafen können: Wer möchte das nicht? Abgase oder Lärm sind nicht nur störend, sondern können auch krank machen und die Umwelt gefährden. Um schädliche Einwirkungen wie diese zu vermeiden oder so gering wie möglich zu halten, gibt es den Immissionsschutz. Die Fachleute vom Landratsamt überwachen die Luftqualität, die Einhaltung des Lärmschutzes und den Betrieb von umweltrelevanten Anlagen. Außerdem müssen bestimmte Anlagen genehmigt werden, bevor sie in Betrieb gehen. Die Vorschriften dazu stehen im Bundesimmissionsschutzgesetz und seinen Verordnungen.

 

Zu folgenden Themen haben wir für Sie Infoseiten zusammengestellt:

Zunächst haben wir für Sie einige allgemeine Fragen und Antworten rund um das Thema Immissionsschutz zusammengestellt.

Fragen und Antworten

alle anzeigen / alle verbergen

Antwort auf/zuklappen

Was sind Immissionen?

Immissionen sind auf Menschen, Pflanzen, Tiere oder die sonstige Umwelt einwirkende Luftverschmutzungen, Geräusche, Strahlen und ähnliche Umwelteinwirkungen.

Antwort auf/zuklappen

Was ist der Unterschied zwischen „Immission“ und „Emission“?

Die Begriffe „Emission“ und „Immission“ beschreiben die gleichen physikalischen Erscheinungen. Bezieht man sich auf die Quelle, benutzt man allerdings das Wort Emission. Mit Blick auf den Empfänger spricht man dagegen von einer Immission. Ein Beispiel: Der Rauch aus einem Schornstein ist eine Emission. Geht der Ausstoß aus dem Schornstein aber mit dem Regen auf die Umwelt nieder, spricht man von einer Immission.

Antwort auf/zuklappen

Was können Quellen für Immissionen sein?

Beim Begriff „Immissionen“ denken viele an Autos und Industrieanlagen, die Schadstoffe ausstoßen, die Luft verschmutzen und in Verbindung mit Regen zum Waldsterben beitragen (saurer Regen). Quellen für Immissionen sind aber auch Flughäfen, Autobahnen, Baustellen, Sportplätze, Diskotheken oder Geräte wie Rasenmäher, da hier Lärm entsteht, der die Umwelt belasten kann.

Antwort auf/zuklappen

Auch Heizungen können schädliche Immissionen ausstoßen. Was muss man beachten?

Heizungsanlagen dürfen nur mit zulässigen Brennstoffen wie naturbelassenem Holz oder Steinkohle betrieben werden. Um Rauchbelästigungen oder einen erhöhten Schadstoffausstoß zu vermeiden, muss man zudem auf eine richtige Bedienung achten und die Heizung regelmäßig warten lassen.

Ob die Anlage die gesetzlichen Anforderungen erfüllt, überprüft der Kaminkehrer. Werden die zulässigen Werte überschritten, muss man die Heizungsanlage reparieren oder sanieren lassen. Die regelmäßige Kontrolle durch einen Kaminkehrer ist unabdingbar – auch, wenn eine Fachfirma die Heizungsanlage wartet.

Weitere Informationen zum Thema "Heizen mit Holz" finden Sie auf dieser Seite.

 

Ansprechpartner

Immissionsschutz Technik

Anna Keck
Telefon: (08261) 995-247

Immissionsschutz Technik

N. N.
Telefon:

Immissionsschutz Technik

Julian Rubach
Telefon: (08261) 995-471

Immissionsschutz Verwaltung

Anton Grotz
Telefon: (08261) 995-361

Immissionsschutz Verwaltung

Margit Lacher
Telefon: (08261) 995-365

Immissionsschutz Verwaltung

Thomas Scholz
Telefon: (08261) 995-360

Immissionsschutz Verwaltung

Markus Seitel
Telefon: (08261) 995-391

Aktuelles

Pressemitteilungen abonnieren

Mit Recyclingpapier Energie sparen

Wer Recyclingpapier verwendet, spart Energie und schont die Umwelt. Deshalb wollen die Fachstelle...

Lehrer lernen Fakten rund um Elektromobilität

Eine Schulung rund um Elektromobilität fand kürzlich im Landratsamt Unterallgäu statt. Foto: Eva Büchele / Landratsamt Unterallgäu

Nach wie viel Kilometern muss ich ein Elektroauto laden? Für welche Bedürfnisse eignet sich ein...

Apfelsorten bestimmen lernen

Wer lernen möchte, wie man verschiedene Apfelsorten voneinander unterscheidet, kann am Samstag, 4....

Herbstäpfel verkosten

Alte und zum Teil unbekannte Apfelsorten können am Donnerstag, 26. Oktober, ab 19.30 Uhr im...

Runder Tisch zur Oberen Mindel am 13. November in Oberegg

Unter der Bezeichnung "Natura 2000" wird europaweit ein Netz bedeutender Fauna-Flora-Habitate...

Energiespar-Tipps nicht nur für den Landrat

Landrat Hans-Joachim Weirather (rechts) ließ sich von eza!-Energieberater Günter Edeler Tipps geben. In der Verwaltungsgemeinschaft Boos starten ab 23. Oktober kostenlose Energie-Kurzchecks. Foto: eza!

Energie sparen schützt das Klima. Deshalb ist die Energieberatung ein Bestandteil der Modellregion...

BayernTour Natur geht im Oktober in die letzte Runde

Den Urwald vor der Haustür entdecken oder mehr über eine alte Rinderrasse erfahren, kann man in...