Immissionsschutz im Unterallgäu

Abgase können krank machen und die Umwelt gefährden. Der Immissionsschutz am Landratsamt kümmert sich darum, dass schädliche Einwirkungen wie diese vermieden werden oder so gering wie möglich bleiben. Foto: Fotolia

Saubere Luft atmen und in Ruhe arbeiten oder schlafen können: Wer möchte das nicht? Abgase oder Lärm sind nicht nur störend, sondern können auch krank machen und die Umwelt gefährden. Um schädliche Einwirkungen wie diese zu vermeiden oder so gering wie möglich zu halten, gibt es den Immissionsschutz. Die Fachleute vom Landratsamt überwachen die Luftqualität, die Einhaltung des Lärmschutzes und den Betrieb von umweltrelevanten Anlagen. Außerdem müssen bestimmte Anlagen genehmigt werden, bevor sie in Betrieb gehen. Die Vorschriften dazu stehen im Bundesimmissionsschutzgesetz und seinen Verordnungen.

 

Zu folgenden Themen haben wir für Sie Infoseiten zusammengestellt:

Zunächst haben wir für Sie einige allgemeine Fragen und Antworten rund um das Thema Immissionsschutz zusammengestellt.

Fragen und Antworten

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Was sind Immissionen?

Immissionen sind auf Menschen, Pflanzen, Tiere oder die sonstige Umwelt einwirkende Luftverschmutzungen, Geräusche, Strahlen und ähnliche Umwelteinwirkungen.

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Was ist der Unterschied zwischen „Immission“ und „Emission“?

Die Begriffe „Emission“ und „Immission“ beschreiben die gleichen physikalischen Erscheinungen. Bezieht man sich auf die Quelle, benutzt man allerdings das Wort Emission. Mit Blick auf den Empfänger spricht man dagegen von einer Immission. Ein Beispiel: Der Rauch aus einem Schornstein ist eine Emission. Geht der Ausstoß aus dem Schornstein aber mit dem Regen auf die Umwelt nieder, spricht man von einer Immission.

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Was können Quellen für Immissionen sein?

Beim Begriff „Immissionen“ denken viele an Autos und Industrieanlagen, die Schadstoffe ausstoßen, die Luft verschmutzen und in Verbindung mit Regen zum Waldsterben beitragen (saurer Regen). Quellen für Immissionen sind aber auch Flughäfen, Autobahnen, Baustellen, Sportplätze, Diskotheken oder Geräte wie Rasenmäher, da hier Lärm entsteht, der die Umwelt belasten kann.

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Auch Heizungen können schädliche Immissionen ausstoßen. Was muss man beachten?

Heizungsanlagen dürfen nur mit zulässigen Brennstoffen wie naturbelassenem Holz oder Steinkohle betrieben werden. Um Rauchbelästigungen oder einen erhöhten Schadstoffausstoß zu vermeiden, muss man zudem auf eine richtige Bedienung achten und die Heizung regelmäßig warten lassen.

Ob die Anlage die gesetzlichen Anforderungen erfüllt, überprüft der Kaminkehrer. Werden die zulässigen Werte überschritten, muss man die Heizungsanlage reparieren oder sanieren lassen. Die regelmäßige Kontrolle durch einen Kaminkehrer ist unabdingbar – auch, wenn eine Fachfirma die Heizungsanlage wartet.

Weitere Informationen zum Thema "Heizen mit Holz" finden Sie auf dieser Seite.