DRUCKEN
Inhalt zuletzt aktualisiert am: 12.06.2019

Die Kirschessigfliege

Die Kirschessigfliege stammt ursprünglich aus Asien, hat sich inzwischen aber in Süddeutschland ausgebreitet. Auch im Unterallgäu richtet die Kirschessigfliege immensen Schaden an, da sie sich rasant vermehrt und - anders als heimische Frucht- und Essigfliegen - auch gesunde, reife Früchte befällt.

Fragen und Antworten

Welche Früchte befällt die Kirschessigfliege?

Von dem Schädling sind insbesondere weichschalige Früchte betroffen wie Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren, blaue Trauben und Zwetschgen. Anders als heimische Fruchtfliegen, die nur überreife und verletzte Früchte befallen, legt die Kirschessigfliege ihre Eier auch in gesundem Obst ab.

Was passiert mit den befallenen Früchten?

Die Kirschessigfliege legt in der Frucht ihre Eier ab. Daraus entwickeln sich Larven, die das Fruchtfleisch fressen und sich dann verpuppen. Das bedeutet: Zunächst sehen Sie der Frucht den Befall nicht an. Dann entstehen Dellen und nach kurzer Zeit tritt Saft aus. Die Frucht fällt ein, tropft und riecht nach Most.

 

Kann ich vorbeugend etwas tun, um meine Früchte vor der Kirschessigfliege zu schützen?

Ein zugelassenes Pflanzenschutzmittel gibt es für den Haus- und Kleingarten nicht.

  • Ernten Sie reife Früchte zügig.
  • Lichten Sie dichte Baumkronen und Sträucher aus. Eine gute Durchlüftung kann ebenfalls vorbeugen.
Was tue ich, wenn Früchte von der Kirschessigfliege befallen sind?
  • Entfernen Sie die befallenen Früchte.
  • Entsorgen Sie diese nicht in der Biotonne oder auf dem Komposthaufen. Denn dort können sich die Larven ungestört weiterentwickeln.
  • Geben Sie die befallenen Früchte in einen luftdichten Behälter und stellen Sie diesen mehrere Tage in die Sonne.
  • Sie können die Früchte auch mit kochendem Wasser überbrühen.
  • Eine weitere Möglichkeit wäre, die Früchte in Wasser mit etwas Spülmittel zu legen und mehrere Stunden stehen zu lassen.
Inhalt zuletzt aktualisiert am: 12.06.2019