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Inhalt zuletzt aktualisiert am: 25.10.2019

Prävention

HIV-Beratung, Impfberatung, psychosoziale Beratung, Schwangerenberatung und Suchtberatung: Das Unterallgäuer Gesundheitsamt setzt auf Prävention und bietet verschiedene Beratungen an. Scheuen Sie sich nicht, diese in Anspruch zu nehmen!

Im Gesundheitsamt kann man einen kostenlosen und anonymen HIV-Test durchführen lassen. Außerdem beraten die Mitarbeiter rund ums Thema.

 

Fragen und Antworten

Wie läuft der Test ab?

Für den Test muss ein Termin im Gesundheitsamt vereinbart werden. Dies ist anonym möglich. Für den Test wird Blut entnommen. Das Röhrchen mit dem Blut wird mit einem Code versehen und anonym an ein Labor geschickt.

Wie erhält man das Ergebnis?

Nach einer Woche kann das Test-Ergebnis im Gesundheitsamt unter Vorlage der Codenummer persönlich erfragt werden. Ein negatives Ergebnis bedeutet, dass keine Antikörper gegen HI-Viren nachgewiesen wurden. Das heißt, es liegt keine Ansteckung vor. 

Wer denkt, dass er sich angesteckt haben könnte, muss bis zu einem Test mindestens sechs Wochen warten. Sicher können Antikörper, und damit eine Infektion, frühestens sechs Wochen nach einer Ansteckung nachgewiesen werden. Ein Test zu einem früheren Zeitpunkt ist daher in der Regel nicht sinnvoll.

Das Unterallgäuer Gesundheitsamt berät über die von der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut (RKI) empfohlenen und notwendigen Impfungen.

Fragen und Antworten

Wie sieht die Beratung aus?

Das Gesundheitsamt informiert, welchen Nutzen eine Impfung hat, welche Nebenwirkungen möglich sind, wie groß die Impfabstände sein müssen, welches Alter erforderlich ist und wann Auffrischungsimpfungen notwendig sind. Außerdem informiert das Gesundheitsamt auch über die Krankheit, gegen die geimpft wird. Für die Beratung muss ein Termin vereinbart werden. Die Impfungen selbst werden von den niedergelassenen Ärzten durchgeführt. In Schulen überprüft das Gesundheitsamt die Impfbücher. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bietet das Gesundheitsamt auch eine reisemedizinische Impfberatung an?

Ja, das Gesundheitsamt bietet auch eine reisemedizinische Impfberatung an. Auch hierfür sollte ein Termin vereinbart und das Reiseland angegeben werden.

 

Menschen in schwierigen Lebenslagen können sich an den Sozialdienst des Gesundheitsamts wenden.

Fragen und Antworten

Wer kann sich an den Sozialdienst wenden?

Menschen aus dem Landkreis Unterallgäu

  • mit einer psychischen Erkrankung
  • mit Suchtproblemen
  • mit altersbedingten Beeinträchtigungen 
  • mit einer Behinderung
  • mit einer chronischen Erkrankung
  • in seelischen Konfliktsituationen und Lebenskrisen
  • in finanziellen Schwierigkeiten
  • mit Fragen zur Gesundheitsvorsorge

und deren Angehörige und sonstige Bezugspersonen.

 

Was ist Inhalt der psychosozialen Beratung?

Die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter informieren, beraten und suchen gemeinsam mit den Betroffenen nach Lösungen. Sie unterstützen, geeignete Angebote, Einrichtungen und Stellen zu finden, die vorsorgende, begleitende und nachsorgende Hilfe anbieten. Menschen, die unverschuldet in eine finanzielle Not geraten sind, bekommen Hilfe beim Stellen der notwendigen Anträge. Die Mitarbeiter unterliegen der Schweigepflicht, beraten kostenlos, bieten kurzfristige Beratungstermine an und kommen auch nach Hause.

Die Schwangerenberatungsstelle am Gesundheitsamt informiert bei allen Fragen rund um Schwangerschaft und Geburt.

Wer die Gefahren von Sucht und Suchtmitteln richtig einschätzen will, muss gut informiert sein. Und er muss wissen, wo man Hilfe und Beratung findet, wenn es tatsächlich Suchtmittelmissbrauch oder süchtiges Verhalten in der Familie oder bei anderen nahestehenden Personen gibt.   

Fragen und Antworten

Wann kann ich mich an die Suchtberatung wenden?

Wenn Sie sich informieren wollen, Rat und Hilfe suchen, auf der Suche nach geeigneten Gesprächspartnern sind oder einen Kooperationspartner für suchtpräventive Maßnahmen suchen, dann wenden Sie sich bitte an das Gesundheitsamt. Die Beratung ist selbstverständlich streng vertraulich und kostenlos.

Wo erhalte ich weitere Informationen?

Weitere Informationen finden Sie auf diesen Seiten:

Angebote für alkoholkranke Menschen und deren Angehörige:

  • Im Bonhoeffer-Haus in Memmingen trifft sich jeden Freitag ab 20 Uhr die Angehörigengruppe Al-Anon.
  • Die Broschüre "Suchthilfe" wird vom Arbeitskreis Suchtprävention herausgegeben. Sie finden darin das Suchthilfenetzwerk vor Ort (Therapiestätten, Fachberater, Selbsthilfegruppen, Kliniken, usw.). Das Heft können Sie beim Gesundheitsamt anfordern.
Inhalt zuletzt aktualisiert am: 25.10.2019