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Inhalt zuletzt aktualisiert am: 11.06.2019

Schuleingangsuntersuchungen

Die Untersuchung aller Kinder, bevor sie in die Schule kommen, ist die letzte Querschnitt-Untersuchung der Bevölkerung in Deutschland. Sie ermöglicht objektive Informationen zum Gesundheitszustand der Kinder. Gleichzeitig erfahren die Eltern über die Schuleingangsuntersuchung, ob und gegebenenfalls welche Diagnostik oder Behandlung bei ihrem Kind noch vor Schuleintritt durchgeführt werden sollte. Auch kann die Untersuchung dabei helfen, eine Entscheidung zur Rückstellung oder vorzeitigen Einschulung zu treffen.      
Im Folgenden erfahren Sie Näheres rund um das Thema Schuleingangsuntersuchung.  

Fragen und Antworten

Wo und wann werden die Schuleingangsuntersuchungen durchgeführt?

Da fast alle einzuschulenden Kinder einen Kindergarten besuchen, führen Mitarbeiterinnen des Gesundheitsamtes die Schuleingangsuntersuchungen in den Kindergärten durch. Dieses sollte bis zur Einschulung abgeschlossen sein.

Wer muss an der Untersuchung teilnehmen?

Alle schulpflichtigen Kinder des entsprechenden Jahrgangs müssen an einer gesetzlich vorgeschriebenen Schuleingangsuntersuchung teilnehmen.

Welche Untersuchungen werden durchgeführt?

Bei der Schuleingangsuntersuchung geht es insbesondere um

  • die Erhebung der Vorgeschichte,
  • eine Impfberatung mit Erhebung des Impfstatus,
  • die Überprüfung der Teilnahme an den Früherkennungsuntersuchungen U1 bis U9,
  • einen standardisierten Sehtest,
  • einen standardisierten Hörtest,
  • einen standardisierten Sprachtest und
  • einen standardisierten Motoriktest.
Wozu werden die Ergebnisse verwendet?

Zunächst geht es um die Feststellung der Gesundheit und des Entwicklungsstandes eines Kindes vor dem Beginn des Schulbesuchs. Dadurch können etwaige gesundheitliche Beeinträchtigungen erkannt werden, die für den Schulbesuch relevant sind und gegebenenfalls Hilfe oder Förderung angeboten werden. Des Weiteren ist die Untersuchung wichtig, um bevölkerungsbezogene Gesundheitsparameter erheben zu können. Die Ergebnisse fließen anonym in die Gesundheitsberichterstattung ein und dienen als Grundlage für Präventionsmaßnahmen.

Inhalt zuletzt aktualisiert am: 11.06.2019