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Inhalt zuletzt aktualisiert am: 15.02.2019

Rund um die verschiedenen Kennzeichen

Was für uns heute ganz selbstverständlich ist, war lange Zeit heiß umstritten: Etliche Kreisräte forderten seinerzeit die Buchstabenkombination UA für das Unterallgäu. Seit dem Jahr 1978 ist nun aber jedes Fahrzeug aus dem Unterallgäu an der Buchstabenkombination MN auf dem Kennzeichen zu erkennen.    

Übrigens: Die Mitarbeiter unserer Kfz-Zulassungsbehörde helfen Ihnen selbstverständlich gerne weiter. Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass wir nur Anfragen, die die Kfz-Zulassung im Landkreis Unterallgäu betreffen, beantworten können. Wenden Sie sich immer an die für Sie zuständige Zulassungsbehörde!

Die Initialen Ihrer Liebsten, die ersten Buchstaben Ihres eigenen Namens, eine einheitliche Buchstabenkombination für alle Firmenfahrzeuge oder einfach nur ein Kennzeichen, das man sich leicht merken kann, vielleicht mit einer „Schnapszahl“ - soweit möglich, erfüllen wir gerne Ihre Wünsche bei der Kennzeichen-Auswahl für Ihr Fahrzeug.  

Fragen und Antworten

Welche Kennzeichen gibt es überhaupt?

Folgende Kennzeichen-Kombinationen sind für den Landkreis Unterallgäu (Kennzeichen: MN) möglich:

 

KombinationBeispiel
MN - 1 Buchstabe, 3 ZiffernMN-A 999
MN - 1 Buchstabe, 4 ZiffernMN-A 9999
MN - 2 Buchstaben, 2 ZiffernMN-AA 99
MN - 2 Buchstaben, 3 ZiffernMN-AA 999
MN - 2 Buchstaben, 4 ZiffernMN-AA 9999

 

Kombinationen mit zwei Buchstaben und vier Ziffern sind nicht möglich für Saisonkennzeichen und H-Kennzeichen für historische Fahrzeuge.

Nicht möglich sind zudem die Buchstabenkombinationen HJ, KZ, NS, SA und SS.

Wie komme ich an das gewünschte Kennzeichen?

Zum einen haben Sie die Möglichkeit, sich direkt bei der Fahrzeuganmeldung an die Zulassungsstelle zu wenden. Gerne geben Ihnen die Mitarbeiter Auskunft über verfügbare Kennzeichen.
Zum anderen können Sie per Internet bequem von zu Hause aus eine Nummer reservieren. Hier kommen Sie direkt zur Online-Reservierung.
Um lange Blockaden freier Kennzeichen zu vermeiden, erlischt die Reservierung nach 90 Tagen automatisch.
Lassen Sie nach der Online-Reservierung sicherheitshalber noch keine Schilder herstellen, sondern warten Sie damit bis zum Tag der Zulassung. Erst dann wird das Kennzeichen endgültig zugeteilt. Aber keine Sorge: Es klappt eigentlich immer mit dem Wunschkennzeichen.

Kann ich die gewünschte Nummer auch über einen längeren Zeitraum reservieren lassen?

Wie schon gesagt, grundsätzlich reservieren wir Ihr Wunschkennzeichen für 90 Tage. Wenn Ihre Reservierung länger als 90 Tage aufrecht erhalten werden soll - weil beispielsweise Ihr neues Auto erst in fünf Monaten geliefert wird -, dann wenden Sie sich bitte telefonisch oder per Email an die Zulassungsstelle unter kfz(at)lra.unterallgaeu.de.
Dabei müssen Sie die Online-Reservierungsbestätigung (PIN), die Sie bei der Reservierung über das Internet erhalten haben, angeben. Das Kennzeichen kann dann maximal drei weitere Monate für Sie freigehalten werden.

Kann ich auch für mein Motorrad ein Wunschkennzeichen reservieren lassen?

Die Reservierung eines Kennzeichens für Motorräder ist zwar online nicht möglich; die Mitarbeiter der Zulassungsstellen nehmen Ihre Wünsche aber auch telefonisch entgegen.

Welche Kosten fallen an?

Ein Wunschkennzeichen kostet 10,20 Euro und eine Reservierungsgebühr von 2,60 Euro.
Diese Gebühren müssen erst bei der Zulassung des Fahrzeugs bezahlt werden.

Kann ich für jemand anderen eine Online-Reservierung vornehmen?

Ja - wichtig ist dann allerdings, dass bei der Zulassung die Bestätigung der Online-Reservierung mit der richtigen PIN vorgelegt wird.

  • Die Internetreservierung ist unverbindlich. Es besteht kein Anspruch auf die Zuteilung eines bestimmten Kennzeichens.
  • Die endgültige Zuteilung des Kennzeichens erfolgt erst im Rahmen der Zulassung; lassen Sie deshalb vorab noch keine Schilder herstellen!
  • Das Online-Angebot "Wunschkennzeichen" ist ein Teledienst nach den Bestimmungen des Telemediengesetzes. Die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung von Daten erfolgt nach den Regelungen dieses Gesetzes.
  • Zur Unterstützung eines an Sie angepassten Browsens wird ein Cookie gespeichert, der beim Verlassen der Site wieder gelöscht wird. Javascript ist erforderlich.

Sie möchten Ihr Cabrio oder Ihr Motorrad generell nur von Mai bis Oktober nutzen? Dann besorgen Sie sich am besten ein Saisonkennzeichen und ersparen es sich damit, das Fahrzeug immer wieder außer Betrieb zu setzen und wieder neu zuzulassen. Ein Saisonkennzeichen beschränkt die Nutzung des Fahrzeugs auf einen bestimmten Zeitraum - dieser muss zwischen zwei und elf Monaten liegen.

Fragen und Antworten

Welchen Vorteil hat ein Saisonkennzeichen?

Gegenüber der Außerbetriebsetzung hat ein Saisonkennzeichen den Vorteil, dass Sie sich zwei Mal im Jahr den Gang zur Zulassungsbehörde ersparen, um das Fahrzeug immer wieder außer Betrieb zu setzen und neu zuzulassen.

Über welchen Zeitraum ist ein Saisonkennzeichen möglich?

Ein Saisonkennzeichen beschränkt die Nutzung des Fahrzeugs auf einen bestimmten Zeitraum - dieser muss zwischen zwei und elf Monaten liegen. Der Zeitraum wird übrigens auf die rechte Seite des Kennzeichens geprägt. Außerhalb dieses Zeitraums ist das Fahrzeug nicht für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen.
Wichtig zu wissen ist, dass das Saisonkennzeichen immer ab dem 1. eines Monats bis einschließlich 30. oder 31. eines Monats gilt. Ein Saisonkennzeichen für Mai bis Oktober gilt also beispielsweise vom 1. Mai bis 31. Oktober.

Was benötige ich, um ein Saisonkennzeichen zu beantragen?

Möchten Sie ein Saisonkennzeichen beantragen, dann benötigen Sie folgende Unterlagen:

  • Personalausweis oder Reisepass mit aktueller Meldebestätigung
  • Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief)
  • Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein)
  • Siebenstellige eVB-Nummer von Ihrer Versicherung (Eintrag des Saisonzeitraumes beachten!)
  • das/die bisherigen Kennzeichen (wenn das Fahrzeug momentan noch zugelassen ist)
  • SEPA-Lastschriftmandat für die Kfz-Steuer (wenn das Fahrzeug bislang außer Betrieb gesetzt ist)

Zusätzlich (falls Sie nicht selbst zur Zulassungsstelle kommen) muss Ihr Bevollmächtigter folgende Unterlagen mitbringen:

Zusätzlich bei Firmen:

  • Handelsregisterauszug,
  • Gewerbeanmeldung im Landkreis Unterallgäu und
  • Ausweis der verantwortlichen, unterschriftsberechtigten Person (Geschäftsführer, Prokurist).

Zusätzlich bei Vereinen:

  • Vereinsregisterauszug und
  • Ausweis der verantwortlichen, unterschriftsberechtigten Person (Vorsitzender)

Zusätzlich bei Minderjährigen:

Wie viel kostet ein Saisonkennzeichen?

Für ein Saisonkennzeichen müssen Sie mit Kosten ab 29,60 Euro rechnen. Hinzu kommen zwischen 30 und 35 Euro für neue Nummernschilder.

Ist es auch möglich, dass ich mir ein spezielles Wunschkennzeichen als Saisonkennzeichen aussuche?
Wie kann ich den Zulassungszeitraum meines Saisonkennzeichens verändern?

Sollten Sie den Zulassungszeitraum Ihres Saisonkennzeichens verändern wollen, dann müssen Sie mit denselben Unterlagen zu uns kommen, wie wenn Sie sich zum ersten Mal ein Saisonkennzeichen zuteilen lassen:

  • Personalausweis oder Reisepass mit aktueller Meldebestätigung
  • Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief)
  • Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein)
  • Siebenstellige eVB-Nummer Ihrer Versicherung (Eintrag des Saisonzeitraumes beachten!) 
  • das/die bisherigen Kennzeichen

Zusätzlich (falls Sie nicht selbst zur Zulassungsstelle kommen) muss Ihr Bevollmächtigter folgende Unterlagen mitbringen:

  • seinen Ausweis zusätzlich zum Ausweis des Fahrzeughalters sowie
  • eine schriftliche Vollmacht des Fahrzeughalters (auch bei Ehegatten oder Eltern). Dieses Formular enthält bereits das SEPA-Lastschriftmandat für die Kfz-Steuer.

Zusätzlich bei Firmen:

  • Handelsregisterauszug,
  • Gewerbeanmeldung im Landkreis Unterallgäu und
  • Ausweis der verantwortlichen, unterschriftsberechtigten Person (Geschäftsführer, Prokurist).

Zusätzlich bei Vereinen:

  • Vereinsregisterauszug und
  • Ausweis der verantwortlichen, unterschriftsberechtigten Person (Vorsitzender)

Zusätzlich bei Minderjährigen:

Sie haben einen schönen Mercedes SL in der Garage stehen und würden damit gerne an einem Oldtimertreffen teilnehmen? Dann besorgen Sie sich doch ein rotes Oldtimer-Kennzeichen, mit dem Sie zu diesen Veranstaltungen fahren dürfen, auch wenn Ihr Fahrzeug nicht zugelassen ist.   
Eine weitere Möglichkeit ist ein so genanntes H-Kennzeichen für historische Fahrzeuge, das Sie zur unbeschränkten Nutzung Ihres Oldtimers berechtigt. Allerdings ist es nicht ganz einfach, ein solches Kennzeichen zu bekommen - hierfür muss Ihr Auto oder Motorrad unter anderem mindestens 30 Jahre alt und ein „kraftfahrzeugtechnisches Kulturgut“ sein.

Fragen und Antworten

Worin unterscheiden sich H-Kennzeichen und rotes Oldtimer-Kennzeichen?

Um ein H-Kennzeichen erhalten zu können, muss Ihr Fahrzeug folgende Voraussetzungen erfüllen, die durch ein „Gutachten nach §23 StVZO“ eines amtlich anerkannten Sachverständigen, Prüfers oder Prüfingenieurs bestätigt werden müssen:

  • Das Fahrzeug muss vor mindestens 30 Jahren erstmals in den Verkehr gekommen sein (maßgeblich ist der Tag der Erstzulassung),
  • es muss sich weitestgehend im Originalzustand befinden,
  • es muss gut erhalten sein und
  • muss zur Pflege des „kraftfahrtechnischen Kulturgutes“ dienen.

Vorteil des H-Kennzeichens ist, dass Sie Ihren Oldtimer damit uneingeschränkt im öffentlichen Straßenverkehr nutzen können. Dieses H-Kennzeichen ist an ein bestimmtes Fahrzeug gebunden.

Im Gegensatz dazu berechtigt das rote Oldtimerkennzeichen Sie lediglich dazu, an Oldtimertreffen teilzunehmen, Probe- und Überführungsfahrten zu machen und Ihr Fahrzeug zur Reparatur oder zur Wartung zu bringen. Allerdings dürfen Sie dieses Kennzeichen auch für mehrere Oldtimerfahrzeuge benutzen, sofern Sie jedes Fahrzeug der Zulassungsstelle anzeigen und in einen Fahrzeugschein eintragen lassen. Gleichzeitig müssen Sie ein Fahrtennachweisheft führen.

Wie kann ich ein H-Kennzeichen für Oldtimer beantragen?

Um ein H-Kennzeichen zu beantragen, benötigen Sie folgende Unterlagen:

  • Zulassungsbescheinigung II (Fahrzeugbrief),
  • Zulassungsbescheinigung I (Fahrzeugschein),
  • Siebenstellige eVB-Nummer,
  • Gutachten nach §23 StVZO, also ein Gutachten eines amtlich anerkannten Sachverständigen, Prüfers oder Prüfingenieurs (darin stellt der Gutachter fest, ob das Fahrzeug den oben genannten Kriterien entspricht),
  • Gutachten nach §29 StVZO, also ein Gutachten eines amtlich anerkannten Sachverständigen, Prüfers oder Prüfingenieurs (dabei handelt es sich um die Hauptuntersuchung des Fahrzeugs, die Sie alle zwei Jahre durchführen lassen müssen),
  • SEPA-Lastschriftmandat für die Kfz-Steuer,
  • eventuell die bisherigen Kennzeichen, wenn das Fahrzeug noch zugelassen ist.

Zusätzlich (falls Sie nicht selbst zur Zulassungsstelle kommen) muss Ihr Bevollmächtigter folgende Unterlagen mitbringen:

Zusätzlich bei Firmen:

  • Handelsregisterauszug,
  • Gewerbeanmeldung im Landkreis Unterallgäu und
  • Ausweis der verantwortlichen, unterschriftsberechtigten Person (Geschäftsführer, Prokurist).

Zusätzlich bei Vereinen:

  • Vereinsregisterauszug und
  • Ausweis der verantwortlichen, unterschriftsberechtigten Person (Vorsitzender)

Zusätzlich bei Minderjährigen:

Kann ich ein H-Kennzeichen mit einem Saisonkennzeichen kombinieren?

Ja, die Kombination H-Kennzeichen und Saisonkennzeichen ist ab 1. Oktober 2017 möglich. Für das Oldtimer-Saisonkennzeichen gelten dieselben Voraussetzungen wie für die Zuteilung des H-Kennzeichens. Bitte beachten Sie: Die eVB-Nummer der Versicherungsgesellschaft muss explizit für ein Saisonkennzeichen ausgestellt sein. Außerdem darf die Kennzeichenkombination nicht mehr als vier Stellen haben.

Eine Kombination von roten 07er-Oldtimerkennzeichen und Saisonkennzeichen ist nicht zulässig.

Welche Kosten kommen für das H-Kennzeichen auf mich zu?

Die Zuteilung des Oldtimerkennzeichens kostet ab 29,60 Euro. Hinzu kommen die Kosten für neue Nummernschilder.

Wie kann ich das rote Oldtimer-Kennzeichen beantragen?

Um ein rotes Oldtimer-Kennzeichen zu beantragen, benötigen Sie die folgenden Unterlagen. Anhand dieser Unterlagen überprüft die Zulassungsbehörde Ihre Zuverlässigkeit, weil der Umgang mit dem roten Oldtimer-Kennzeichen eine besondere Verantwortung mit sich bringt:

  • Formloser, schriftlicher Antrag (mit Angabe von Grund und Bedarf eines roten Kennzeichens)
  • Führungszeugnis „Belegart O - Verwendungszweck: rotes Dauerkennzeichen“ (bei der Wohnsitzgemeinde zu beantragen)
  • Auszug aus dem Verkehrszentralregister beim Kraftfahrt-Bundesamt (kann dort entweder direkt beantragt werden oder über die Zulassungsbehörde)
  • Vorlage einer Versicherungsbestätigung (eVB-Nummer) für ein rotes Kennzeichen
  • Vorlage der Original-Fahrzeugpapiere der nicht zugelassenen Fahrzeuge
  • gültiger Personalausweis oder Reisepass mit Meldebescheinigung
  • Gutachten nach §23 StVZO, also ein Gutachten eines amtlich anerkannten Sachverständigen, Prüfers oder Prüfingenieurs (darin stellt der Gutachter fest, ob das Fahrzeug den oben genannten Kriterien entspricht),
  • Gutachten nach §29 StVZO, also ein Gutachten eines amtlich anerkannten Sachverständigen, Prüfers oder Prüfingenieurs (dabei handelt es sich um die Hauptuntersuchung des Fahrzeugs, die sie allerdings nur einmalig machen lassen müssen).

Zusätzlich (falls Sie nicht selbst zur Zulassungsstelle kommen) muss Ihr Bevollmächtigter folgende Unterlagen mitbringen:

Zusätzlich bei Firmen:

  • Handelsregisterauszug,
  • Gewerbeanmeldung im Landkreis Unterallgäu und
  • Ausweis der verantwortlichen, unterschriftsberechtigten Person (Geschäftsführer, Prokurist).

Zusätzlich bei Vereinen:

  • Vereinsregisterauszug und
  • Ausweis der verantwortlichen, unterschriftsberechtigten Person (Vorsitzender)

Zusätzlich bei Minderjährigen:

Welche Kosten kommen für das rote Oldtimerkennzeichen auf mich zu?

Die Zuteilung des roten Oldtimer-Kennzeichens kostet 70 Euro. Hinzu kommen 10,20 Euro je Fahrzeug, sechs Euro für das Nachweisheft und gegebenenfalls 3,30 Euro für die Auskunft aus dem Verkehrszentralregister.

Für Überführungs- oder Probefahrten von noch nicht oder nicht mehr zugelassenen Fahrzeugen besteht die Möglichkeit, ein Überführungskennzeichen zu beantragen. Dieses Kennzeichen gibt es als Kurzzeitkennzeichen, das jeder beantragen kann, oder als "rotes Kennzeichen", das nur zuverlässige Kraftfahrzeughersteller, Hersteller von Kfz-Teilen, Kfz-Werkstätten und Kfz-Händler erhalten können.

Fragen und Antworten

Was unterscheidet das Kurzzeitkennzeichen vom "roten Kennzeichen"?
  • Das Kurzzeitkennzeichen kann jeder beantragen. Dieses Nummernschild ist längstens fünf Tage gültig und gilt nur für ein einziges bestimmtes Fahrzeug. Für das Fahrzeug muss eine Typ- oder Einzelgenehmigung vorliegen und es muss eine Haftpflichtversicherung nachgewiesen werden.
  • Das rote Kennzeichen können nur zuverlässige Kraftfahrzeughersteller, Hersteller von Kraftfahrzeugteilen, Kfz-Werkstätten und Kraftfahrzeughändler erhalten.Dieses Kennzeichen gilt für einen befristeten längeren Zeitraum und für mehrere Fahrzeuge. Rote Kennzeichen werden nur zur betrieblichen Verwendung zugeteilt und dürfen daher nicht Dritten überlassen werden.
Welche Fahrten darf ich mit einem Kurzzeitkennzeichen machen?

Folgende Fahrten dürfen Sie mit Kurzzeitkennzeichen machen:

  • Probefahrt (Fahrt, um die Gebrauchsfähigkeit des Fahrzeugs festzustellen und nachzuweisen)
  • Überführungsfahrt (Fahrt zur Überführung des Fahrzeugs von einem Ort an einen anderen Ort)

Kurzzeitkennzeichen gelten nur innerhalb des Bundesgebiets. Fahrten ins Ausland erfolgen auf eigene Gefahr.

Welche Unterlagen muss ich vorlegen, um ein Kurzzeitkennzeichen zu beantragen?

Folgende Unterlagen müssen Sie der Zulassungsstelle vorlegen, um ein Kurzzeitkennzeichen zu erhalten:

  • Fahrzeugpapiere (Zulassungsbescheinigung Teil 1 und 2) im Original oder in Kopie
  • gültiger Bericht der letzten Hauptuntersuchung
    (Achtung: Falls dieser nicht vorliegt, erhalten Sie zwar ein Kurzzeitkennzeichen, die Fahrt wird Ihnen aber beschränkt auf die Fahrt zur nächstgelegenen Untersuchungsstelle im Zulassungsbezirk beziehungsweise in den angrenzenden Zulassungsbezirk und zurück. Beachten Sie bitte auch, dass die Zulassungsbehörde des Fahrzeugstandorts zuständig ist, wenn die gültige Hauptuntersuchung fehlt!)
  • gültige elektronische Versicherungsbestätigungsnummer (eVB)
  • Personalausweis des künftigen Halters oder Reisepass mit Meldebescheinigung

Zusätzlich (falls Sie nicht selbst zur Zulassungsstelle kommen) muss Ihr Bevollmächtigter folgende Unterlagen mitbringen:

Zusätzlich bei Firmen:

  • Handelsregisterauszug,
  • Gewerbeanmeldung im Landkreis Unterallgäu und
  • Ausweis der verantwortlichen, unterschriftsberechtigten Person (Geschäftsführer, Prokurist).

Zusätzlich bei Vereinen:

  • Vereinsregisterauszug und
  • Ausweis der verantwortlichen, unterschriftsberechtigten Person (Vorsitzender)

Zusätzlich bei Minderjährigen:

Wo beantrage ich das Kurzzeitkennzeichen?

Das Kurzzeitkennzeichen können Sie bei der für den Hauptwohnsitz örtlich zuständigen oder bei der für den Standort des Fahrzeugs zuständigen Zulassungsbehörde beantragen.

Wenn Sie also Ihren Hauptwohnsitz im Unterallgäu haben oder das Fahrzeug im Unterallgäu steht, ist die Zulassungsbehörde am Landratsamt Unterallgäu für Sie der richtige Ansprechpartner.

Sollte nur das Fahrzeug im Unterallgäu stehen und Sie den Hauptwohnsitz nicht im Landkreis Unterallgäu haben, müssen Sie den Standort glaubhaft nachweisen, zum Beispiel anhand eines Kaufvertrags, mit einer Rechnung oder ähnlichem.

Bei fehlender gültiger Hauptuntersuchung ist nur die Zulassungsbehörde des Fahrzeugstandortes zuständig, weil die Fahrt mit dem Kurzzeitkennzeichen nur auf diesen Zulassungsbezirk beschränkt wird.

Personen, die keinen Wohnsitz in Deutschland haben, können sich auf jeder Zulassungsbehörde ein Kurzzeitkennzeichen ausstellen lassen - müssen jedoch persönlich vorsprechen und den Standort des Fahrzeuges nachweisen, beispielsweise durch Vorlage eines Kaufvertrages, einer Rechnung oder der Fahrzeugpapiere. Eine Bevollmächtigung ist in diesem Fall nicht möglich.

Muss das Fahrzeug eine gültige Hauptuntersuchung und Sicherheitsprüfung haben, um ein Kurzkennzeichen zu erhalten?

Seit April 2015 werden Kurzzeitkennzeichen nur für Fahrzeuge mit gültiger Hauptuntersuchung ausgegeben. Sofern diese nicht vorliegt, wird das Kurzzeitkennzeichen beschränkt auf die Fahrt zur nächstgelegenen Untersuchungsstelle im Zulassungsbezirk oder im angrenzenden Bezirk und zurück.

Wird dem Fahrzeug bei der Untersuchung keine Mängelfreiheit bescheinigt, dürfen Sie damit nur zur unmittelbaren Reparatur in die nächstgelegenen Einrichtung im Zulassungsbezirk oder im angrenzenden Bezirk und zurück fahren.

Wenn danach eine gültige Hauptuntersuchung vorliegt, können Sie das Kurzzeitkennzeichen für Probe- und weitere Überführungsfahrten ohne weitere örtliche Einschränkung bis zum Ablauf der Gültigkeitsdauer nutzen - natürlich nur am betreffenden Fahrzeug.

Wird das Fahrzeug bei der Hauptuntersuchung als verkehrsunsicher bewertet, dann sind keinerlei Fahrten mehr zulässig.

Wie viel kostet ein Kurzzeitkennzeichen?

Ein Kurzzeitkennzeichen kostet 13,10 Euro. Hinzu kommen die Kosten für die Kennzeichenschilder in Höhe von etwa 20 Euro.

Muss ich die Kurzzeitkennzeichen nach Ablauf der fünf Tage zur Zulassungsbehörde zurückbringen?

Nein, das ist nicht nötig. Sie können die Kennzeichen nach Ablauf der Frist selbst vernichten.

Welche Fahrten darf man mit dem roten Kennzeichen machen?
  • Probefahrt (Fahrt, um die Gebrauchsfähigkeit des Fahrzeugs festzustellen und nachzuweisen)
  • Überführungsfahrt (Fahrt zur Überführung des Fahrzeugs von einem Ort an einen anderen Ort)
  • Prüfungsfahrt (Fahrt zur Durchführung der Prüfung des Fahrzeuges durch einen amtlich anerkannten Sachverständigen oder Prüfer für den Kraftfahrzeugverkehr oder Prüfingenieur einer amtlich anerkannten Überwachungsorganisation einschließlich der Fahrt des Fahrzeugs zum Prüfungsort und zurück)

Rote Kennzeichen gelten nur innerhalb des Bundesgebiets. Fahrten ins Ausland erfolgen auf eigene Gefahr. 

Welche Unterlagen sind für ein rotes Händlerkennzeichen erforderlich?
  • Formloser schriftlicher Antrag
  • Führungszeugnis (beim Einwohnermeldeamt anfordern; Belegart "0", Zweck: Rote Kennzeichen für Werkstätten und Händler)
  • aktueller Auszug aus dem Verkehrszentralregister beim Kraftfahrt-Bundesamt (kann direkt in Flensburg oder über die Kfz-Zulassungsbehörde beantragt werden)
  • Gewerbeanmeldung bzw. Handelsregisterauszug bei eingetragenen Firmen
  • Auskunft aus dem Gewerbezentralregister (bei juristischen Personen: für den Verantwortlichen und die Firma) - beim Gewerbeamt der Gemeinde beantragen
  • Vorlage einer Versicherungsbestätigung für rote Kennzeichen

Zusätzlich (falls Sie nicht selbst zur Zulassungsstelle kommen) muss Ihr Bevollmächtigter folgende Unterlagen mitbringen:

Wie viel kostet ein rotes Händlerkennzeichen?

Die Zuteilung des Kennzeichens kostet 100 Euro. Hinzu kommen 15,30 Euro für ein Fahrzeugscheinheft und sechs Euro für ein Nachweisheft plus die Kosten für die Auskunft aus dem Verkehrszentralregister in Höhe von 3,30 Euro und die Kosten für die Schilder selbst in Höhe von etwa 30 bis 40 Euro.

Egal ob Zugmaschine oder Anhänger - wenn diese landwirtschaftlich genutzt werden, können Sie hierfür ein grünes Kennzeichen beantragen. Ihr Vorteil: Sie müssen dann keine Kfz-Steuer bezahlen. Wichtig ist allerdings, dass ein Fahrzeug mit grünem Kennzeichen nur in der Landwirtschaft eingesetzt wird.
Nähere Informationen rund um das grüne Kennzeichen finden Sie hier. Sollten weitere Fragen auftauchen, so wenden Sie sich bitte an das Zollamt, Telefon (03 51) 44 83 45 50.

Fragen und Antworten

Welche Vorteile bringt ein grünes Kennzeichen?

Für landwirtschaftliche Fahrzeuge mit grünem Kennzeichen muss keine Kfz-Steuer bezahlt werden.

Welche Unterlagen sind nötig, um ein grünes Kennzeichen zu beantragen?

In der Regel wird ein grünes Kennzeichen im Rahmen der Zulassung Ihres landwirtschaftlichen Fahrzeuges zugeteilt. Zusätzlich zu den Unterlagen für die Neuzulassung beziehungsweise Umschreibung müssen Sie noch einen Antrag auf Steuerbefreiung ausfüllen und diesen Widerrufsvorbehalt. Zudem müssen Sie die im Antrag aufgeführten Nachweise erbringen.

Nötig ist außerdem ein SEPA-Lastschriftmandat, falls das Zollamt die Steuerbefreiung ablehnt.

Wie viel kostet ein grünes Kennzeichen?

Ein grünes Kennzeichen wird sowohl bei einer Neuzulassung als auch bei einer Umschreibung nicht extra berechnet. Sie bezahlen also lediglich die Gebühren für die Neuzulassung beziehungsweise Umschreibung. Hinzu kommen die Kosten für die Kennzeichenschilder in grüner Schrift in Höhe von 30 bis 35 Euro.

Sie haben Ihr Auto ins Ausland verkauft? Dann benötigen Sie ein so genanntes Ausfuhrkennzeichen. Damit kann der neue Fahrzeugbesitzer rechtmäßig im Ausland fahren. Gleichzeitig wird der bisherige Fahrzeughalter von der Versicherungs- und Steuerpflicht entbunden.          

Wichtig: Ausfuhrkennzeichen sind vom ersten Tag an über die gesamte Gültigkeitsdauer (mindestens jedoch einen Monat) steuerpflichtig. Wie bei einer normalen Zulassung müssen Sie deshalb der Zulassungsstelle ein SEPA-Lastschriftmandat zum Einzug der Kfz-Steuer vorlegen. Wer kein deutsches Konto hat, kann auch die ausländische IBAN und BIC angeben, sofern das Land den Euro als Währung hat. Ansonsten müssen Sie die anfallende Kfz-Steuer vom Zollamt berechnen lassen und diesen Betrag dann bar bei einem deutschen Kreditinstitut einzahlen.

Fragen und Antworten

Wie lange ist ein Ausfuhrkennzeichen gültig?

Wie lange das Ausfuhrkennzeichen gültig ist, hängt davon ab, wie lange die Versicherung Ihnen Versicherungsschutz gewährt - längstens jedoch ein Jahr. Die Hauptuntersuchung muss mindestens so lange gültig sein, wie das Ausfuhrkennzeichen gültig ist.

Was benötige ich, um ein Ausfuhrkennzeichen zu beantragen?

Wenn Sie ein Ausfuhrkennzeichen beantragen möchten, dann benötigen Sie folgende Unterlagen:

  • Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief)
  • Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein)
  • „gelbe“, dreifache Versicherungsbestätigung gemäß §19 Abs.1 und Anlage 11 Nr. 3 FZV (Fahrzeugzulassungsverordnung)
  • gültige Hauptuntersuchung (diese muss mindestens so lange gelten, wie das Ausfuhrkennzeichen gültig ist)
  • bisherige Kennzeichen, falls das Fahrzeug noch zugelassen ist
  • Personalausweis beziehungsweise Reisepass
  • SEPA-Lastschriftmandat für die Kfz-Steuer (falls Sie ein deutsches Konto oder ein Konto in einem Mitgliedsstaat haben, das den Euro als Währung hat; sollten Sie kein entsprechendes Konto haben, so müssen Sie die anfallende Kfz-Steuer vom Zollamt berechnen lassen und diese dann bar bei einem deutschen Kreditinstitut einzahlen)

Zusätzlich (falls Sie nicht selbst zur Zulassungsstelle kommen) muss Ihr Bevollmächtigter folgende Unterlagen mitbringen:

Zusätzlich bei Firmen:

  • Handelsregisterauszug,
  • Gewerbeanmeldung im Landkreis Unterallgäu und
  • Ausweis der verantwortlichen, unterschriftsberechtigten Person (Geschäftsführer, Prokurist).

Zusätzlich bei Vereinen:

  • Vereinsregisterauszug und
  • Ausweis der verantwortlichen, unterschriftsberechtigten Person (Vorsitzender)

Zusätzlich bei Minderjährigen:

Welche Kosten kommen für ein Ausfuhrkennzeichen auf mich zu?

Ein Ausfuhrkennzeichen kostet ab 34,60 Euro. Hinzu kommen die Kosten für den Umtausch in EU-Papiere (ab 8,90 Euro), falls Sie diese noch nicht besitzen, und die Kosten für Nummernschilder in Höhe von 30 bis 35 Euro.

Benötige ich zusätzlich einen internationalen Fahrzeugschein?

Ein internationaler Fahrzeugschein ist die Übersetzung der nationalen Fahrzeugpapiere. Diesen erhalten Sie nur auf Antrag bei der Zulassungsbehörde.
Für Fahrten außerhalb der EU empfiehlt es sich, sich einen internationalen Fahrzeugschein ausstellen zu lassen. Dieser kostet 10,20 Euro.

Zum 1. Juli 2012 wurde in Deutschland das Wechselkennzeichen eingeführt. Dabei handelt es sich um ein Nummernschild, das für mehrere Fahrzeuge gilt. Autofahrer können das Kennzeichen zum Beispiel für ihren Pkw und bei Bedarf auch für ihr Wohnmobil oder ihren Oldtimer verwenden. Für Wechselkennzeichen gelten die selben Formulare wie für Neuzulassungen. Diese finden Sie auf dieser Seite unter Neuzulassungen.

Fragen und Antworten

Was ist ein Wechselkennzeichen?

Ein Wechselkennzeichen ist ein Kennzeichen, das für zwei Fahrzeuge verwendet werden kann. So können Autofahrer dieses zum Beispiel für einen Pkw nutzen und bei Bedarf auch an einem anderen Pkw oder Oldtimer anbringen. Oder man kann das Kennzeichen zum Beispiel wechselweise für Motorrad und Roller verwenden. Das heißt, es ist eine flexiblere Nutzung mehrerer Fahrzeuge möglich.

Wie funktioniert das „Umstecken“?

Das Wechselkennzeichen besteht aus einem Kennzeichenteil, das zwischen den Fahrzeugen gewechselt wird, und einem fahrzeugbezogenen Teil, das am jeweiligen Fahrzeug bleibt. Wer beispielsweise ein Wechselkennzeichen für Auto und Oldtimer beantragt, bekommt also zweimal das auswechselbare Kennzeichenteil und viermal das fahrzeugbezogene Kennzeichenteil (jeweils für vorn und hinten). Gefahren werden darf mit dem jeweiligen Fahrzeug nur, wenn das Wechselkennzeichen, also beide Kennzeichenteile, vollständig angebracht ist. Das gilt auch fürs Abstellen der Fahrzeuge im öffentlichen Straßenverkehr.

Welche Voraussetzungen müssen für ein Wechselkennzeichen erfüllt werden?

Das Wechselkennzeichen darf zwei Fahrzeugen zugeteilt werden. Voraussetzung ist, dass diese die gleiche Fahrzeugklasse haben. Nicht möglich ist es zum Beispiel, das Kennzeichen sowohl für das Auto als auch für das Motorrad zu nutzen. Insbesondere bei älteren Fahrzeugen mit nationaler Angabe der Fahrzeugart in den Fahrzeugpapieren kann ein Nachweis eines amtlich anerkannten Sachverständigen über die EG-Klassenzuordnung erforderlich sein.

Außerdem müssen beide Fahrzeuge auf den gleichen Halter zugelassen sein und es müssen Kennzeichenschilder gleicher Anzahl und Abmessung verwendet werden können. Als Wunschkennzeichen, Saisonkennzeichen, rotes Kennzeichen, Kurzzeitkennzeichen oder Ausfuhrkennzeichen gibt es das Wechselkennzeichen nicht.

Wo bekommt man ein Wechselkennzeichen?

Das Wechselkennzeichen können Sie wie jedes andere Kennzeichen bei der zuständigen Kfz-Zulassungsstelle beantragen. Sie brauchen für die Zulassung der beiden Fahrzeuge, die mit dem Wechselkennzeichen fahren sollen, die üblichen Zulassungsunterlagen, es gibt keine Besonderheiten gegenüber einer herkömmlichen Kfz-Zulassung. Welche Unterlagen für die Kfz-Zulassung erforderlich sind und viele weitere Informationen rund um das Thema finden Sie auf dieser Seite.

Was kostet ein Wechselkennzeichen?

Für ein Wechselkennzeichen fallen sechs Euro zusätzlich zu den Zulassungsgebühren an. Steuervorteile bringt das Wechselkennzeichen nicht. Beide Fahrzeuge müssen voll versteuert werden. Allerdings bieten manchen Versicherungen spezielle Tarife für Nutzer von Wechselkennzeichen an.

Das Elektromobilitätsgesetz räumt Elektroautos im Straßenverkehr einige Privilegien ein. So will der Gesetzgeber diese Form der umweltfreundlichen Mobilität fördern. Ob diese Bevorzugungen allerdings tatsächlich gelten, kann jede Straßenverkehrsbehörde selbst entscheiden.

Um privilegierte Fahrzeuge zu kennzeichnen, steht auf dem Nummernschild am Ende der Buchstabe E. Ansonsten ist das Kennzeichen genauso aufgebaut wie andere Kennzeichen.

Fragen und Antworten

Welche Fahrzeuge erhalten ein E-Kennzeichen?

Neben Batterieelektrofahrzeugen schließt das Elektromobilitätsgesetz auch aufladbare Hybridelektrofahrzeuge und Brennstoffzellenfahrzeuge ein.

Eine Übersicht über alle Fahrzeuge, die ein E-Kennzeichen erhalten finden Sie in diesem Merkblatt.

Welche Privilegien gelten für Elektrofahrzeuge?

Zunächst ist wichtig: Das Elektromobilitätsgesetz ermöglicht zwar Privilegien für Fahrzeuge mit E-Kennzeichen. Jedoch kann jede Straßenverkehrsbehörde selbst entscheiden, ob sie diese Privilegien einräumt. Als Fahrer müssen Sie sich also vorab kundig machen.

Möglich sind folgende Sonderrechte:

  • Parkplätze nur für Elektrofahrzeuge an Ladesäulen
  • entsprechend gekennzeichnete kostenlose Parkplätze
  • Ausnahmen von Zu- und Durchfahrtsbeschränkungen
  • Möglichkeiten, die Busspur zu benutzen.
Gibt es auch Wechsel- und Saisonkennzeichen sowie grüne Kennzeichen für Elektrofahrzeuge?

Ja. Das Wechselkennzeichen kann auch für ein Elektrofahrzeug genutzt werden. Die Kennzeichnung mit dem Buchstaben E erfolgt dann auf dem fahrzeugbezogenen Teil des Kennzeichens. Beim Saisonkennzeichen steht das E direkt hinter der Erkennungsnummer. Sind die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt, kann ein Elektrofahrzeug auch ein grünes Kennzeichen erhalten.

Seit 1. Januar 2015 gibt es für Fahrzeughalter bei einem Wohnortwechsel eine wesentliche Vereinfachung: Wer in einen anderen Zulassungsbezirk umzieht, kann sein Kfz-Kennzeichen bundesweit mitnehmen. Bisher musste in den meisten Fällen nach einem Umzug ein neues Kfz-Kennzeichen beantragt werden. Eine Umschreibung der Zulassungsbescheinigung Teil I auf die neue Adresse ist jedoch in jedem Fall erforderlich.

Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein, wenn Sie Ihr Kennzeichen mitnehmen möchten:

  • Das Fahrzeug muss zum Zeitpunkt der Ummeldung zugelassen sein.
  • Es darf kein Halterwechsel vorliegen.

Selbstverständlich müssen Sie Ihr bisheriges Kennzeichen bei einem Umzug nicht mitnehmen! Sie können auch ein Kennzeichen des neuen Zulassungsbezirks beantragen.

Im Landkreis Unterallgäu wurden Kfz-Kennzeichen bislang mit Feststoffplaketten abgestempelt. Aufgrund einer Rechtsänderung in Zusammenhang mit der internetbasierten Außerbetriebsetzung werden ab 1. Januar 2015 keine Feststoffplaketten mehr eingesetzt. Es kommen nur noch Klebeplaketten zum Einsatz.

Die Kfz-Zulassungsstelle bittet darum, bei einer Wiederinbetriebnahme die Halteringe zu entfernen und die entsprechenden Nietenlöcher gegebenenfalls mit geeignetem Material abzudichten oder neue Kennzeichen anfertigen zu lassen.

Kennzeichenschilder bereits zugelassener Fahrzeuge müssen nicht auf Klebeplaketten umgestellt werden.
 
Die neuen Klebeplaketten beinhalten - wie die ebenfalls ab 1. Januar 2015 eingesetzten Zulassungsbescheinigungen Teil I - einen verdeckten Sicherheitscode. Ab 1. Januar 2015 zugelassene Fahrzeuge können damit künftig online über das Internet außer Betrieb gesetzt werden.

Seit 1. Februar 2014 müssen Sie für jede Kfz-Zulassung ein SEPA-Lastschriftmandat für den Einzug der Kraftfahrzeugsteuer abgeben. Dieses SEPA-Lastschriftmandat ersetzt die bisherige Teilnahmeerklärung zum Lastschrifteinzugsverfahren (Einzugsermächtigung).

Folgendes müssen Sie beim SEPA-Lastschriftmandat beachten:

  1. Sie müssen das SEPA-Lastschriftmandat immer vorlegen oder der Antragsteller füllt es vor Ort aus. Die Vorlage einer Kopie oder eines Faxes ist zulässig.
  2. Für das SEPA-Lastschriftmandat sind zwei Unterschriften nötig. Es muss der Kontoinhaber und der Fahrzeughalter unterschreiben.
  3. In dem SEPA-Lastschriftmandat müssen Sie statt der bisherigen Kontonummer und Bankleitzahl nun die IBAN (International Bank Account Number/Internationale Bankkontonummer) und BIC (Business Identifier Code) eintragen.
  4. Ein schon ausgefülltes SEPA-Lastschriftmandat dürfen Sie nachträglich nicht mehr verändern. Bitte überprüfen Sie Ihre eingetragenen Daten im SEPA-Lastschriftmandat vor Vorlage bei der Zulassungsbehörde nochmals genau.

Die Vordrucke zum SEPA-Lastschriftmandat sowie zur Vollmacht inklusive SEPA-Lastschriftmandat finden Sie auch bei den einzelnen Dienstleistungsbeschreibungen der jeweiligen Zulassungsvorgänge.

Inhalt zuletzt aktualisiert am: 15.02.2019