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Inhalt zuletzt aktualisiert am: 12.06.2019

Au-pair

„Au-pair“ bedeutet „auf Gegenseitigkeit“ - aus einem Au-pair-Verhältnis sollen also beide Seiten einen Nutzen ziehen. Der oder die Au-pair-Beschäftigte hat eine Unterkunft mit Familienanschluss und Verpflegung. Er oder sie hat die Möglichkeit, deutsche Sprachkenntnisse zu verbessern und die Kultur kennenzulernen. Die Gastfamilie hat jemanden, der die Kinder betreut und im Haushalt hilft. Ein Au-pair-Aufenthalt ist zeitlich begrenzt.

Fragen und Antworten

Braucht ein Au-pair eine Aufenthaltsgenehmigung oder Arbeitserlaubnis?

Au-pair-Beschäftigte, die aus einem EU-Staat, einem Vertragsstaat des Europäischen Wirtschaftraumes oder aus der Schweiz kommen, benötigen keine Genehmigung. Ihnen stellt die Ausländerbehörde im Landratsamt eine Bescheinigung über ihr Aufenthaltsrecht aus. Einen Vordruck zum Ausfüllen können Sie hier herunterladen.

Beschäftigte aus anderen Staaten brauchen ein Visum und eine Aufenthaltserlaubnis. Mehr über das Visum erfahren Sie hier. Informationen zu den Aufenthaltstiteln erhalten Sie auf dieser Seite.

Zunächst muss aber die Agentur für Arbeit der Beschäftigungsaufnahme zustimmen.

Die Arbeitserlaubnis stellt die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) aus. Wer für Ihre Region zuständig ist, entnehmen Sie der Seite der Agentur für Arbeit unter Schnellzugriff.

Muss ich bei der Bundesagentur für Arbeit melden, wenn ich ein Au-pair beschäftige?

Ja. Bitte setzen Sie sich mit der Bundesagentur für Arbeit in Verbindung.

Wo erhalte ich nähere Informationen über das Au-pair-Verhältnis?

Informieren Sie sich bei der Bundesagentur für Arbeit.

Inhalt zuletzt aktualisiert am: 12.06.2019