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Inhalt zuletzt aktualisiert am: 14.02.2019

Projekte im Bereich Abfallwirtschaft

Ob Umweltzeitung, wiederverwendbare Kaffeebecher oder Umweltbildung an Schulen: Der Abfallwirtschaftsberatung des Landkreises liegt es besonders am Herzen, alle Unterallgäuer umfassend zu informieren, wie Abfälle richtig getrennt und verwertet beziehungsweise von Vornherein vermieden werden.

Jedes Jahr stellen wir für Sie eine Umweltzeitung zusammen. Darin finden Sie unter anderem

  • die Abfuhrtermine für Papiertonne, Gelbe Tonne, Gartenabfälle und Schadstoffe
  • Informationen, was in welche Mülltonne gehört
  • Informationen zur Abfallentsorgung im Landkreis Unterallgäu.

Die Umweltzeitung erhalten Sie kostenlos als Beilage der Wochenblätter Ihrer Zeitung oder mit der Tageszeitung. Sie können sie aber auch bei Ihrem Wertstoffhof, in Ihrer Gemeindeverwaltung oder im Landratsamt abholen.

Die aktuelle Ausgabe können Sie auch herunterladen.

Ein Einwegbecher für Kaffee zum Mitnehmen ist durchschnittlich 15 Minuten in Gebrauch. Danach landet er meist im nächsten Mülleimer - und damit im Restmüll. Im Landkreis Unterallgäu werden etwa 500 Einwegbecher pro Stunde verbraucht. Das bedeutet pro Jahr einen Verbrauch von rund fünf Tonnen Rohöl, 2,5 Millionen Liter Wasser und 73 Bäumen. Die gebrauchten Becher verursachen jährlich rund 60 Tonnen Abfall.

Eine umweltfreundliche Lösung ist das Mehrwegbecher-Pfandsystem der Firma Recup. Den Recup-Becher gibt es bei vielen Bäckereien und Cafés im Unterallgäu sowie in vielen Städten und Landkreisen in ganz Deutschland.

Fragen und Antworten

Wie funktioniert das Pfand-System?

Teilnehmende Bäckereien und Cafés geben den Mehrwegbecher gegen einen Euro Pfand aus. Der leere Becher kann bei jedem teilnehmenden Betrieb zurückgegeben werden. Das Pfand bekommt der Nutzer zurückerstattet.

Welche Vorteile habe ich als Nutzer davon?

Sie müssen keinen eigenen Becher mitbringen und ihn auch nicht selbst spülen. Sie können den Becher bei allen Teilnehmern des Recup-Systems deutschlandweit zurückgegeben, wo er wiederverwendet wird. Das Teilnehmer-Netz wächst kontinuierlich. So wird Abfall vermieden und weniger Becher landen in der Umwelt. Das Angebot ist auch attraktiv für Pendler, weil sich auch Cafés und Bäckereien in der ganzen Region beteiligen.

Welche Betriebe machen mit?

Im Unterallgäu sind folgende Betriebe dabei:

  • Bäckerei Böhm, Sontheim
  • Bäckerei Fäßler, Mindelheim
  • Bäckerei Kaiser, Bad Wörishofen
  • Konditorei Gerle, Ottobeuren
  • Schützenbäck, Erkheim
  • Dorfladen Niederrieden GmbH
  • Bäckerei Mayer, REWE Legau
  • Landbäckerei und Café Sonntag, Legau
  • Kreiskliniken Unterallgäu, Mindelheim

Alle Teilnehmer des Recup-Systems deutschlandweit finden Sie auf der Internetseite von Recup oder über die Recup-App für iOS und Android.

Wie kann ich als Betrieb mitmachen?

Weitere Teilnehmer sind jederzeit herzlich willkommen! Anmelden kann sich jede Verkaufsstelle für Coffee to go - egal ob Cafés, Bäckereien, Restaurants, Tankstellen, Schulen oder Kantinen. Weitere Informationen finden Sie auf dieser Seite von Recup.

Wer ist das Unternehmen Recup?

Recup ist ein deutschlandweiter Anbieter eines Mehrwegbecher-Pfandsystems für Coffee to go. Aktuell bieten bereits über 2.000 Betriebe in Deutschland Kaffee in Recup-Bechern an. Den Kunststoffbecher aus Polypropylen gibt es in drei Größen. Ein Becher kann bis zu 500 Mal verwendet werden und ist danach vollständig recycelbar. Hergestellt und recycelt wird der Becher im Allgäu.

Hier finden Sie einen Bericht des Fernsehsenders Allgäu-TV über das neue System.

Abfälle trennen will gelernt sein. Die Abfallwirtschaftsberatung des Landkreises Unterallgäu will die Motivation dafür schon bei Kindern und Jugendlichen wecken. Denn wer die richtige Mülltrennung in jungen Jahren lernt, wird auch später darauf achten, seinen Abfall ordentlich zu sortieren.

Deshalb bietet die Abfallwirtschaftsberatung kostenlos Führungen und Vorträge rund um das Thema Abfallentsorgung für Schulen und andere Bildungseinrichtungen an. Diese finden entweder in der Schule oder am Wertstoffhof statt.

Melden Sie sich einfach bei uns und wir vereinbaren gerne Themen, Ort und Zeit individuell.

Außerdem beteiligt sich die Abfallwirtschaftsberatung an dem Umweltbildungsprogramm „Prima Klima Kids“ - eine Kooperation der Fachstelle für Klimaschutz am Landratsamt mit dem Bund Naturschutz, Kreisgruppe Memmingen-Unterallgäu.

Kinder im Vorschul- und Grundschulalter werden mit viel Spiel und Spaß an die Themen „Energie“, „nachhaltiger Umgang mit Energie und Ressourcen“ und „Klimaschutz“ herangeführt. Angeboten werden mehrere Module.

Inhalt zuletzt aktualisiert am: 14.02.2019