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Inhalt zuletzt aktualisiert am: 10.12.2019

Wie soll der Anbau ans Kreis-Seniorenwohnheim aussehen?

Von: Pressestelle

Feststeht, dass das Kreis-Seniorenwohnheim in Bad Wörishofen vergrößert werden soll. Wie aber soll der Anbau aussehen? Mit dieser Frage beschäftigte sich jetzt der Bauausschuss des Unterallgäuer Kreistags. Zur Diskussion standen fünf Varianten. Am Ende sprach sich der Ausschuss mehrheitlich für die Weiterverfolgung einer Variante mit verschiedenen Vorteilen aus. Allerdings muss dafür der große Baum im Innenhof gefällt werden.

Zunächst ging Landrat Hans-Joachim Weirather auf die Rahmenbedingungen ein. Klar sei, dass man die Zahl der Pflegeplätze von 48 auf 69 erweitern und dazu ein funktionales Gebäude schaffen wolle. Vorgegeben sei auch der Zuschnitt des Grundstücks und die Tatsache, dass im Innenhof ein großer, zentraler Baum stehe. „Man hat das Seniorenwohnheim damals um diesen Baum herum gebaut“, gab der Landrat zu bedenken. Es handle sich um eine zwölf Meter hohe Baum-Hasel, die bis zu 400 Jahre alt werden könne.

Um den Baum zu erhalten, schlug die Kreis-Verwaltung vor, an der in der Vorplanung angedachten Lösung mit einem gläsernen Verbindungsgang Süden und einer Erweiterung nach Osten und Süden festzuhalten. Anton Bartenschlager, Hochbauamtsleiter am Landratsamt, und Clemens Schneider vom gleichnamigen Architekturbüro aus Bad Wörishofen, hatten die Vor- und Nachteile der fünf verschiedenen Varianten zuvor vorgestellt.

Am Ende überwogen für den Bauausschuss die Vorteile einer Variante, bei der der große Baum nicht erhalten werden kann. So sprach sich das Gremium mehrheitlich für einen Querbau im Süden aus. Für diese Lösung sprach unter anderem, dass diese günstiger ist und Gang- und Wohneinheiten kombiniert sind. Für diese Variante macht das Architekturbüro nun einen genaueren Entwurf und berechnet die voraussichtlichen Kosten.

Inhalt zuletzt aktualisiert am: 10.12.2019