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Inhalt zuletzt aktualisiert am: 21.10.2019

Tierschutzvorwürfe: Landratsamt informiert im Internet

Von: Pressestelle

Nach Veröffentlichung der Bilder, die mit versteckter Kamera auf dem größten Milchviehbetrieb im Unterallgäu aufgenommen wurden, ist es Landrat Hans-Joachim Weirather ein Anliegen, möglichst transparent zu informieren. Deshalb wurde auf der Homepage des Unterallgäuer Landratsamts unter www.unterallgaeu.de/tierschutz eine Seite zum Thema eingerichtet. Hier findet man eine Stellungnahme des Landrats sowie viele weitere Informationen über die Arbeit des Veterinäramts und den Ablauf von Kontrollen.

„Die Bilder führen uns in erschreckender Weise vor Augen, dass es sich bei unseren Kontrollen immer nur um Momentaufnahmen handelt“, sagt Weirather.Sie erschüttern uns, weil es unsere Aufgabe ist, Tiere zu schützen. Sie erschüttern uns aber auch, weil wir uns fragen, wie Verstöße gegen den Tierschutz in Zukunft vermieden werden können.“ Er könne nachvollziehen, dass jemand, der nur die heimlich aufgenommen Filmsequenzen kennt, angewidert und wütend ist und in der Folge auch die Arbeit eines Veterinäramts kritisch hinterfragt. Mit versteckten Kameras zu arbeiten, ist für ein Veterinäramt keinesfalls zulässig. „Deshalb können wir uns nur persönlich ein Bild von der Viehhaltung vor Ort machen“, sagt Weirather und fügt hinzu: „So traurig dies ist: Wir können nicht verhindern, dass Tiere auch in unserem Landkreis in unbemerkten Momenten gequält werden.“

Aktuell gehe es in erster Linie darum, dass die Tiere des betroffenen Betriebs gut versorgt sind, sagt der Landrat. „Dies wird auch weiter überwacht.“ Die strafrechtliche Aufarbeitung der Vorkommnisse übernehmen Polizei und Staatsanwaltschaft.

Inhalt zuletzt aktualisiert am: 21.10.2019