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Seniorenkonzept-Aktualisierung: Bürger können sich bei Workshop einbringen

Von: Pressestelle

Im Alter sind viele Menschen auf Hilfe angewiesen. Trotzdem wollen die meisten im eigenen Zuhause wohnen bleiben. „Dabei möchten wir die Unterallgäuer bestmöglich unterstützen“, sagt Landrat Hans-Joachim Weirather. Um das Unterstützungsangebot weiter auszubauen, lädt der Landrat alle Akteure der Seniorenarbeit sowie interessierte Bürger zu einem Workshop am Mittwoch, 5. Juni, um 14 Uhr ins Landratsamt in Mindelheim ein. „Bringen Sie sich ein! Sagen Sie uns, was in unserem Landkreis getan werden muss, damit man auch im Alter daheim wohnen kann.“

Hintergrund ist die Fortschreibung des Seniorenpolitischen Gesamtkonzepts des Landkreises. Das Konzept aus dem Jahr 2009 wird gerade in Zusammenarbeit mit dem „BASIS-Institut für soziale Planung, Beratung und Gestaltung“ aus Bamberg aktualisiert. Dazu wurden über 3500 Fragebögen an Bürger verschickt, alle Gemeinden und Seniorenbeauftragten befragt und Interviews mit Experten geführt. Ziel ist es, dass Konzept an aktuelle Entwicklungen anzupassen und für die kommenden Jahre auszurichten. „Wir wollen die Lebensbedingungen im Unterallgäu so gestalten, dass unser Landkreis auch in Zukunft den Bedürfnissen und Wünschen der älteren Bürgerinnen und Bürger gerecht wird“, betont Weirather.

Bei dem Workshop im Landratsamt handelt es sich um die Abschlussveranstaltung zur Fortschreibung des Seniorenkonzepts. Landrat Hans-Joachim Weirather, Seniorenkonzept-Koordinator Hubert Plepla und Dr. Hanspeter Buba vom BASIS-Institut stellen die Ergebnisse der Erhebungen vor und präsentieren Vorschläge und Ideen. Im Anschluss sind die Teilnehmer gefragt: Was halten sie von den Ideen? Passen diese zu den Erfahrungen und Anforderungen vor Ort? Welche Prioritäten sollen gesetzt werden?

Wie in den vergangenen Jahren sollen so maßgeschneiderte Projekte entwickelt und umgesetzt werden. Laut Weirather wurde im Rahmen des Seniorenkonzepts bereits vieles auf den Weg gebracht: zehn Gemeinden arbeiten inzwischen mit einem Quartierskonzept an der altersgerechten Gestaltung. Außerdem entstanden im ganzen Landkreis zahlreiche Angebote für Senioren - von  Nachbarschaftshilfen, Runden Tischen und Wohnprojekten bis hin zu Kontaktstellen zur Demenzhilfe oder einer landkreisweiten Wohnberatung. Neben konkreten Maßnahmen weiterer Bestandteil des Seniorenkonzepts ist die sogenannte Pflegebedarfsplanung. Auch diese wird im Zuge der Fortschreibung aktualisiert, um den künftigen Bedarf im Bereich der (teil-)stationären, ambulanten und häuslichen Pflege zu ermitteln.

Info: Für den Workshop anmelden kann man sich bis 23. Mai per E-Mail an hubert.plepla(at)lra.unterallgaeu.de oder unter Telefon (08261) 995-457.

Inhalt zuletzt aktualisiert am: 24.05.2019