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Inhalt zuletzt aktualisiert am: 17.01.2020

Landkreis bietet Hilfestellung für Nahversorger

Von: Wirtschaftsförderung/Pressestelle

Samstagmorgen beim Bäcker im Ort Brötchen holen und im Dorfladen um die Ecke Milch, frisches Obst und Süßigkeiten kaufen - eine gute Nahversorgung ist praktisch und hat oft auch gesellschaftliche Bedeutung. Hier trifft man sich, hält vielleicht einen kurzen Plausch oder hat sogar die Möglichkeit, bei einer Tasse Kaffee zusammenzusitzen. Trotzdem kämpfen kleinere Nahversorger oft ums Überleben. Die Wirtschaftsförderung des Landkreises Unterallgäu bietet Nahversorgern jetzt Hilfestellungen in einem Internetportal unter www.unterallgaeu.de/nahversorger. Das Angebot ist die Antwort auf eine Studie, die der Landkreis Unterallgäu, die Industrie- und Handelskammer Schwaben (IHK), die Handwerkskammer für Schwaben, die Kreishandwerkerschaft und der Verein ProNah bei der Universität Augsburg in Auftrag gegeben haben.

Hier wurden Faktoren ermittelt, die einem Nahversorger zu Erfolg verhelfen, beispielsweise ein guter Standort mit Parkplätzen, hochwertige und regionale Produkte sowie zusätzliche Leistungen etwa als Café und Treffpunkt. Schlecht fürs Geschäft hingegen sind zum Beispiel unpassende Öffnungszeiten und fehlende betriebswirtschaftliche Kenntnisse. Aus den Ergebnissen der Studie hat die IHK Handlungsempfehlungen für Nahversorger abgeleitet. Dieser Leitfaden ist in dem Internetportal als Download verfügbar. Außerdem finden Nahversorger auf diesen Seiten Informationen zu Veranstaltungen, Fördermaßnahmen, Studien und Praxisbeispiele.

Zweimal im Jahr veröffentlicht die Wirtschaftsförderung des Landkreises außerdem einen Newsletter für Nahversorger mit aktuellen Informationen. Die Anmeldung ist auf der Internetseite möglich.

Bei Fragen ist die Wirtschaftsförderung des Landkreises erreichbar unter Telefon (08261) 995-642 oder per E-Mail an wirtschaft(at)lra.unterallgaeu.de.

Weitere Informationen unter www.unterallgaeu.de/nahversorger.

Inhalt zuletzt aktualisiert am: 17.01.2020