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Umstellung auf effiziente Beleuchtung spart Strom und Geld

Bis zu 300 Kilowattstunden Strom und 85 Euro jährlich kann ein Einfamilienhaushalt laut Ökoinstitut einsparen, wenn er auf LED-Lampen umstellt. Darauf weisen die Abfallwirtschaft und die Fachstelle für Klimaschutz am Landratsamt Unterallgäu hin. Die Umstellung auf eine effiziente Beleuchtung entlaste nicht nur den Geldbeutel, sondern helfe auch der Umwelt. Voraussetzung dafür sei allerdings auch, dass die alten Leuchtmittel richtig entsorgt werden.

Tests haben gezeigt, dass bei der Beleuchtung jährlich bis zu 80 Prozent Strom eingespart werden können. Die größten Einspareffekte werden demnach durch den Austausch von Leuchtmitteln erzielt, die eine hohe Wattzahl aufweisen und täglich lange brennen. Zum Beispiel benötigt eine 60-Watt-Glühbirne bei einer täglichen Brenndauer von drei Stunden 66 Kilowattstunden (kWh) Strom. Eine LED-Lampe braucht bei gleicher Brenndauer dagegen nur 10 kWh Strom. Damit beträgt die jährliche Ersparnis bei einem durchschnittlichen Strompreis von 29,16 Cent pro Kilowattstunde rund 16 Euro pro LED-Lampe.

Und wohin mit ausrangierten Leuchtmitteln? Alte Glühbirnen und Halogenlampen gehören in die Restmülltonne. Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen muss man über den Wertstoffhof beziehungsweise über den Fachhandel entsorgen. Auch defekte LED-Lampen sind auf dem Wertstoffhof richtig. Sie dürfen nicht in die Restmülltonne gegeben werden.

Info: Bei Fragen zur Entsorgung gibt die Abfallwirtschaftsberatung des Landkreises Unterallgäu Auskunft unter Telefon (08261) 995-367 oder -467. Informationen findet man auch im Internet unter www.unterallgaeu.de/abfall