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Hilfe bei schlechtem Schulabschluss oder Schulden


Auch der Landkreis Unterallgäu will das Kompetenzzentrum der Gesellschaft zur Förderung beruflicher und sozialer Integration (gfi) unterstützen. Der Jugendhilfeausschuss empfahl dem Kreistag in seiner jüngsten Sitzung, die Mittel in den Haushalt 2018 einzustellen. Das Kompetenzzentrum mit Sitz in Memmingen versucht, benachteiligte junge Menschen sozial und beruflich zu integrieren - zum Beispiel bei Arbeitslosigkeit, schlechten Schulabschlüssen oder Schulden.

Wie dies gelingt, darüber informierten die Gfi-Mitarbeiterinnen Tatjana Tichy, Sabrina Knauer und Katerina Bonderovic-Fonte. In diesem Jahr seien bislang 70 junge Unterallgäuer beraten und betreut worden. Der Großteil davon mache mittlerweile eine Ausbildung oder besuche die Schule.

Laut Tatjana Tichy nahm das Kompetenzzentrum im September 2014 seine Arbeit auf und wurde zunächst komplett von der Alois-Goldhofer-Stiftung finanziert. Die auf  drei Jahre angelegte Anschubfinanzierung sei nun ausgelaufen. Die Stiftung unterstütze das Projekt allerdings weiterhin mit 75 Prozent der Kosten, wenn die restlichen 25 Prozent von anderen Kostenträgern übernommen werden, so Tichy. Die Stadt Memmingen sowie die Jobcenter in Memmingen und im Unterallgäu hätten die Kofinanzierung bereits zusagt. Mit dem Landkreis Unterallgäu sei die Finanzierung bis August 2018 gesichert. Danach werde geprüft, ob das Projekt über die Jugendberufsagentur finanziert werden kann.