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Generalsanierung ein voller Erfolg


Knapp eineinhalb Jahre nach Abschluss der Arbeiten hat sich der Bauausschuss des Unterallgäuer Kreistags jetzt noch einmal mit der Generalsanierung von Schulzentrum und Schülerheim in Bad Wörishofen befasst. Holger Kirchmann vom Projektsteuerungsbüro Meixner+Partner und Anton Bartenschlager, Leiter des Sachgebiets Hochbau am Unterallgäuer Landratsamt, gaben den Kreisräten einen Überblick über die wesentlichen Schritte des Großprojekts: Ab Juni 2014 waren die beiden Gebäude in vier Bauabschnitten generalsaniert worden - und wurden in diesem Zuge in Sachen Energieverbrauch, pädagogisches Konzept, Nutzbarkeit, Brandschutz und Hygiene auf den aktuellen Stand gebracht. Intensive Absprachen hätten es ermöglicht, die anspruchsvolle Maßnahme bei laufendem Schulbetrieb über die Bühne zu bringen, so Kirchmann. Die endgültigen Kosten belaufen sich auf insgesamt 12,53 Millionen Euro.

Dass sich die Generalsanierung rundum gelohnt hat, zeigt auch ein Blick in den Energiebericht 2017, den Bartenschlager vorstellte: So ist etwa der Wärmeverbrauch nach der Generalsanierung im Vergleich zum so genannten Basisjahr (2005-2007) um ganze 49,4 Prozent gesunken. Gleichzeitig gingen die CO²-Emissionen ebenfalls um rund 53 Prozent zurück - 294 Tonnen Kohlendioxid wurden eingespart. Der Wasserverbrauch sank um 30 Prozent. Einzig der Stromverbrauch stieg um gut acht Prozent. Dies sei unter anderem auf die neue technische Ausstattung, die neuen Lüftungsanlagen und Induktionsgeräte in der Lehrküche, welche die alten Gasöfen ersetzen, zurückzuführen, so Bartenschlager.