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Ehrenamt: Was antreibt und was ausbremst


Anerkennung, Wertschätzung und Unterstützung von hauptamtlich in der Seniorenarbeit Tätigen - diese Faktoren stärken und motivieren Ehrenamtliche in der Seniorenarbeit. Bürokratische Hürden, Unklarheiten zu Versicherungsschutz und Aufwandsentschädigung sowie eine schlechte Kommunikation untereinander hingegen hemmen.

Was motiviert? Was hemmt? Darüber diskutierten die Teilnehmer des jüngsten Netzwerktreffens zur Schulung „Fit fürs Ehrenamt“ im Landratsamt Unterallgäu. Ein solches Netzwerktreffen findet jedes Jahr statt. Eingeladen werden alle Ehrenamtlichen, die bereits die Schulung „Fit fürs Ehrenamt“ besucht haben.

Petra Kittner vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft und Hubert Plepla, Koordinator des Seniorenkonzepts am Landratsamt Unterallgäu, moderierten das Treffen. Plepla informierte die Ehrenamtlichen über Programme, die unterstützen können, zum Beispiel von der Freiwilligenagentur Schaffenslust, von der Seniorenakademie Bayern und Förderprogramme des Landkreises Unterallgäu.

Außerdem gaben die Teilnehmer Rückmeldung, was ihnen die Schulung „Fit fürs Ehrenamt“ mit auf den Weg gegeben hat: Insbesondere betonten sie, sich einen achtsameren Umgang mit sich selbst angeeignet zu haben. Zudem seien Austausch und Vernetzung mit anderen Ehrenamtlichen hilfreich.

Des Weiteren informierte Caroline-Maria Gsöllpointner von der Koordinationsstelle Inklusion am Landratsamt über den kommunalen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.

Fit für das Ehrenamt
„Fit fürs Ehrenamt“ ist ein Projekt des seniorenpolitischen Gesamtkonzepts des Landkreises Unterallgäu. Es soll den Einsatz fürs Gemeinwohl stärken und fördern. In Zusammenarbeit mit dem Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) werden ehrenamtlich in der Seniorenarbeit Tätige geschult und vernetzt. Ziel ist es, den Ehrenamtlichen neue Impulse für ihre Arbeit zu geben. Der Landkreis Unterallgäu fördert diese Schulungen.

Mehr erfahren Sie unter www.unterallgaeu.de/seniorenkonzept