Pressemitteilungen abonnieren

Bürger sind mit Abfallentsorgung zufrieden


Die Unterallgäuer sind mit der Abfallentsorgung im Landkreis zufrieden. Das ist das Ergebnis einer Bürgerbefragung, die Marktforscherin Ute Kerber in der Sitzung des Umweltausschusses des Unterallgäuer Kreistags vorstellte. „Besonders gut funktioniert die Entsorgung von Altpapier und Altglas.“ Kritisch bewertet wurden der Gelbe Sack, das Schadstoffmobil und die Sperrmüllentsorgung.

In einer repräsentativen Zufallsstichprobe wurden rund 1000 Bürger aus dem Kreisgebiet telefonisch befragt. Ziel der Befragung war es, die Bedürfnisse der Bevölkerung in Erfahrung zu bringen, um die Wertstofferfassung kundenorientiert ausrichten zu können.

59 Prozent der Befragten sprachen sich in der Umfrage für die Gelbe Tonne aus, die ab 2019 statt dem Gelben Sack im Unterallgäu eingeführt werden soll. Die Befragten beurteilten das System als bequem und sahen es als Vorteil, nicht mehr zum Wertstoffhof fahren zu müssen. Einen Nachteil in der Gelben Tonne sahen diejenigen, die keinen Platz für das Gefäß haben. Kritik gab es daneben für die Sperrmüllentsorgung und das Schadstoffmobil. Diese werde man aufnehmen und über Lösungen nachdenken, sagte Landrat Hans-Joachim Weirather.

Bei den Wertstoffhöfen wurden die Freundlichkeit der Mitarbeiter, die Wartezeiten und die Abwicklung besonders gut bewertet. Kritik wurde an der Verkehrs- und Platzsituation sowie an den Öffnungszeiten geäußert. Abhilfe schaffen könnte hier laut Edgar Putz, Leiter der Kommunalen Abfallwirtschaft des Landkreises, der Umstieg auf die Gelbe Tonne. Müssten Leichtverpackungen nicht mehr im Gelben Sack gesammelt zum Wertstoffhof gebracht werden, würde dies an den Wertstoffhöfen für Entspannung sorgen.