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Inhalt zuletzt aktualisiert am: 10.07.2020

Ansprechpartner und Sprachrohr für Senioren

Von: sdo/12

In Arbeitsgruppen haben sich die Seniorenbeauftragten der Gemeinden jetzt bei einem Treffen im Landratsamt intensiv mit dem Erstellen einer Aufgabenbeschreibung befasst. Sie möchten vor allem Anlaufstelle und Sprachrohr für die älteren Mitbürger in ih

Welche Aufgaben hat der ehrenamtliche Seniorenbeauftragte einer Gemeinde? Welche Rechte sind nötig, welche Pflichten sollte er in seinem Amt erfüllen? Mit diesen Fragen haben sich jetzt Seniorenbeauftragte der Unterallgäuer Gemeinden bei einem Treffen im Landratsamt befasst. Ziel des Treffens war es, gemeinsam mit der Fachstelle für Seniorenangelegenheiten eine eigene Muster-Aufgabenbeschreibung zu erarbeiten. Im Rahmen des Seniorenkonzepts des Landkreises war diese immer wieder angeregt worden.

Abteilungsleiterin Dr. Maria Bachmaier gab zunächst einen Überblick über den aktuellen Stand des Seniorenkonzepts: Nachdem mit Edeltraud Neubauer eine Landkreis-Seniorenbeauftragte bestellt und ein eigenes Internetportal erstellt wurde, soll ab Januar eine eigene Koordinationsstelle im Landratsamt eingerichtet werden. Diese soll das Seniorenkonzept voranbringen.

Von ihren bisherigen Erfahrungen berichteten die Seniorenbeauftragte des Landkreises Oberallgäu, Gisela Bock, und die Unterallgäuer Seniorenbeauftragte. „Es ist ungeheuer wichtig, dass es jemanden vor Ort gibt, der sich der Sorgen der Senioren annimmt und sich für sie einsetzt“, war das Fazit beider.

Dies stellten auch die über 20 anwesenden Seniorenbeauftragten der Unterallgäuer Gemeinden heraus und erarbeiteten eine Muster-Aufgabenbeschreibung: Sie sehen sich als Sprachrohr für die verschiedensten Belange der Senioren in ihren Orten und bieten allen älteren Mitbürgern ihre Hilfe an. Die Seniorenbeauftragten möchten beispielsweise passende Ansprechpartner vermitteln und als Bindeglied zwischen den älteren Mitbürgern und den Entscheidungsgremien im Gemeinde- oder Stadtrat fungieren. Ihr Ziel ist es hierbei, die Verantwortlichen in den Gemeinden für die besonderen Anliegen und Bedürfnisse älterer Menschen zu sensibilisieren - ob es dabei um Freizeitangebote für Senioren, Besuchsdienste oder auch die Planung von öffentlichen Anlagen und Projekten geht. Zudem möchten sie in Zusammenarbeit mit den Vereinen und Kirchen vor Ort Veranstaltungen für Senioren koordinieren und planen. Besonders wichtig sei es dabei jedoch, von der Gemeinde auch unterstützt und frühzeitig über kommunale Vorhaben informiert zu werden, betonten die Seniorenbeauftragten.

Abteilungsleiterin Dr. Maria Bachmaier und die Leiterin der Fachstelle für Seniorenangelegenheiten, Sabine Eberle, versprachen, die Seniorenbeauftragten wann immer möglich zu unterstützen. In Zukunft sollen wieder regelmäßig Treffen stattfinden, um Erfahrungen und Informationen auszutauschen.

 

Wer Seniorenbeauftragter Ihrer Gemeinde ist, erfahren Sie in Ihrem Rathaus oder hier. Unser Seniorenportal finden Sie hier.

Inhalt zuletzt aktualisiert am: 10.07.2020