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Handlungsfelder des Unterallgäuer Seniorenkonzepts

Das Grundkonzept steht - nun geht es daran, die Wünsche und Vorstellungen der Unterallgäuer für Ihr Älterwerden bestmöglich zu verwirklichen. Schließlich genügt es nicht zu wissen, dass es über 98 Prozent der Bürger sehr wichtig wäre, im Alter zuhause wohnen zu können. Hierfür müssen die entsprechenden Voraussetzungen geschaffen werden.

Das Seniorenkonzept ergab verschiedene Handlungsfelder, die nun in den kommenden Monaten und Jahren von engagierten Menschen in Workshops bearbeitet und umgesetzt werden. Wenn Sie sich für die Mitarbeit interessieren, dann wenden Sie sich bitte an Hubert Plepla - telefonisch oder per E-Mail an hubert.plepla(at)lra.unterallgaeu.de

Auf dieser Seite finden Sie eine Übersicht über alle acht Themenfelder - in der Reihenfolge, wie sie von einer Expertenrunde aus allen Bereichen der Seniorenarbeit, Kreispolitik und Bürgermeistern festgelegt wurde. 

Bei den Ergebnissen der Workshops handelt es sich um die von den Teilnehmern zur Umsetzung empfohlene Projekte. Selbstverständlich können nicht alle Projekte gleichzeitig angegangen werden. Das letzte Wort hierüber haben die zuständigen Kreisgremien.

Bürgerschaftliches Engagement/gesellschaftliche Teilhabe (Handlungsfeld 4)

  • Freiwilligennetzwerke
  • Schulung/Qualifizierung
  • Senioren für Senioren
  • Generationsübergreifende Angebote
  • Bildung und Kultur
  • Räume der Begegnung
  • Interessensvertretung/Mitwirkung und Beteiligung von Senioren

Workshop am Mittwoch, 12. Oktober 2011, mit folgenden Projekt- und Maßnahmevorschlägen:

  • Projekte für die aufsuchende Hilfe für zu Hause (siehe auch Handlungsfeld 2)
  • Projekte Jugend zu Alter, sowie Senioren für Senioren; isolierte Senioren sollen in die Gemeinschaft gebracht werden (siehe auch Handlungsfeld 6)
  • Maßnahmen, die Ehrenamtliche professionell begleiten und den Erfahrungsaustausch der Ehrenamtlichen sichern.
  • Maßnahmen, die helfen, dauerhaft ausreichend Ehrenamtliche zu gewinnen und zu halten.


Ergebnisse des Workshops:

 

Gemeinden, die sich für das Projekt "Bürger unterstützen Senioren" (BuS) interessieren und dieses mit dem Kolping-Bildungswerk umsetzen möchten, finden auch hier nähere Informationen.

Infrastruktur und Wohnraum (Handlungsfeld 1)

  • Barrierearme Gestaltung des öffentlichen Raumes
  • Nahversorgung (z.B. Dorfläden, mobile Läden, Lieferservice Apotheken, Einkaufsdienste, hausärztliche Versorgung)
  • Wohnraumberatung zu Hause
  • Öffentlicher Personennahverkehr

Workshop am Freitag, 28. Oktober 2011, mit folgenden Projekt- oder Maßnahmevorschlägen:

  • Maßnahmen, die die Nahversorgung sichern (täglicher Bedarf der notwendigsten Lebensmittel, Medikamente)
  • Projekte zur Barrierefreiheit
    • barrierefreie Infrastruktur der Gemeinden
    • Angebot von barrierefreiem Wohnraum
    • barrierefreie Mobilität für Senioren
    • Information zum barrierefreien Bauen als Beratungsmaßnahme

 

Ergebnisse des Workshops:

Ambulante Hilfen (Handlungsfeld 2)

  • Ambulante Pflege und Betreuung
  • Mahlzeitendienste
  • Hausnotruf
  • Alltagspraktische Hilfen
  • Palliative Angebote
  • Unterstützung pflegender Angehöriger

Workshop am Dienstag, 8. November 2011, mit folgenden Projekt- oder Maßnahmevorschlägen:

  • Projekte für Organisationen, die Senioren im Alltag betreuen und in der Alltagsgestaltung unterstützen (siehe auch Handlungsfeld 4)
  • Maßnahmen, die pflegende Angehörige unterstützen
  • Projekte zum Ausbau der offenen Mittagstische (evt. auch auf andere Zielgruppen ausweiten; Kooperation z.B. mit Kindern)

 

Ergebnisse des Workshops:

Prävention (Handlungsfeld 5)

  • Sportangebote für ältere Menschen (BLSV)
  • Gesundheitsförderung
  • Sicherheit im Straßenverkehr
  • Mobilitätstraining

Workshop am Mittwoch, 23. November 2011, mit folgenden Projekt- oder Maßnahmevorschlägen:

  • Aufsuchende Sozialarbeit, aktive Hausbesuche
    • im Sinne von Pflegestützpunkten
    • Beratung von Angehörigen und Pflegebedürftigen (Pflege, Finanzierung, Versorgungs- und Betreuungsmöglichkeiten, Hilfsmittel….), um eine bestmögliche Versorgung zu gewährleisten (siehe auch Handlungsfeld 7)
  • Bewusstseinsbildung für ein gesundes Altern schaffen (Körper, Geist, Seele)
  • Motivationsprojekte für Sport und Bewegung, z. B. Spaziergänge in der Gruppe

 

Ergebnisse des Workshops:

Wohn- und Betreuungsformen im Alter (außerhalb des häuslichen Umfeldes) (Handlungsfeld 3)

  • Betreutes Wohnen
  • Vollstationäres Wohnen
  • Kurzzeitpflege
  • Tagespflege
  • Wohngruppen für Menschen mit Gedächtnisstörungen

Workshop am Mittwoch, 7. Dezember 2011, mit folgenden Projekt- und Maßnahmevorschlägen:

  • Projekte, die neue Wohnformen entwickeln
    • bei Pflegebedürftigkeit
    • bei Demenz
    • z.B. Projekt: Unterstützung von Kleinsteinrichtungen und ambulante WG
  • Tagesbetreuung/Tagespflege ausbauen
  • Weiterentwicklung der bestehenden stationären Einrichtungen fördern (z.B. vermehrte Einbindung in das Gemeindewesen)


Ergebnisse des Workshops:

Angebote für besondere Zielgruppen (Handlungsfeld 6)

  • Rehabilitation
  • Psychische Erkrankungen im Alter
  • Gedächtnisstörungen/demenziell Erkrankte
  • Hospiz und Palliativversorgung
  • Altersarmut
  • Vereinsamung

Workshop am Donnerstag, 12. Januar 2012, mit folgenden Projekt- und Maßnahmevorschlägen:

  • Ausbau gerontopsychiatrischer Angebote (ambulant und stationär)
  • Ausbau und Integration des Hospizgedankens in die Altenpflege (ambulant und stationär)
  • Angebote gegen die Vereinsamung und die Altersarmut entwickeln (Gesicht wahren) (siehe auch Handlungsfeld 4)
  • Projekte zur Verbesserung und Ausbau des Überleitungsmanagements

 

Ergebnisse des Workshops:

Beratung, Information und Öffentlichkeitsarbeit (Handlungsfeld 7)

  • Beratungsangebote
  • Information und Öffentlichkeitsarbeit
  • Sensibilisierung der Öffentlichkeit für Fragen des Älterwerdens

Workshop am Montag, 23. Januar 2012, mit folgenden Projekt- und Maßnahmevorschlägen:

  • Öffentlichkeitsarbeit des gemeindepsychiatrischen Verbands GPV weiterentwickeln/unterstützen
  • vorhandene Beratungsangebote bekannter machen oder Übersichtskarte entwickeln (Seniorenratgeber, Seniorenportal, Seniorenbeauftragte)
  • Information/Hilfen über Zugang zur Beratung, neutrale Beratung sicherstellen (siehe auch Handlungsfeld 5)

 

Ergebnisse des Workshops:

Steuerung, Kooperation, Koordination und Vernetzung (Handlungsfeld 8)

  • Zusammenführung bestehender Netzwerke
  • Kooperation mit bestehenden Arbeitsgremien
  • Schulung und Begleitung der Seniorenbeauftragten
  • Koordination und Steuerung des Seniorenkonzepts
  • Zusammenarbeit mit der Stadt Memmingen
  • Überleitungsmanagement

Informationen zum Download

  • Die Ergebnisse der Expertenrunde vom September 2011 sind hier dokumentiert.
  • Das Kuratorium Deutsche Altershilfe hat eine Broschüre über Quartiersprojekte erstellt. Diese können Sie hier herunterladen.
  • Gemeinden, die sich für das Projekt "Bürger unterstützen Senioren" (BuS) interessieren und dieses mit dem Kolping-Bildungswerk umsetzen möchten, finden hier nähere Informationen.
 

Ansprechpartner

Seniorenkonzept

Hubert Plepla
Telefon: (08261) 995-457

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