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Unser Seniorenkonzept - die Meilensteine

Intensiv mit konkreten Maßnahmen befassen werden sich alle, die sich an den Workshops zum Seniorenkonzept des Landkreises beteiligen. Eine Expertenrunde hat die Prioritäten festgelegt - im Bild Doris Kienle. Foto: Stefanie Dodel/Landratsamt Unterallgäu
  • 27. März 2012: Die Mitglieder der verschiedenen Arbeitsgruppen sowie Experten und politische Vertreter informieren sich im Landratsamt über den aktuellen Stand der Projekte. Damit sei der Landkreis Unterallgäu in Bayern "ganz vorne mit dabei", betont Sabine Wenng, Leiterin der bayernweit tätigen Koordinationsstelle "Wohnen im Alter". Zwar hätten bayernweit rund 70 Prozent der Landkreise und kreisfreien Städte inzwischen ein Seniorenkonzept, aber vor allem was die Umsetzung angeht, liege das Unterallgäu unter den besten zehn in Bayern. "Es gibt ganz wenige Landkreise, die es geschafft haben, in so kurzer Zeit so viel anzustoßen", sagt Wenng. Nun müssten die Projekte in den Gemeinden in die Tat umgesetzt werden.
  • 5. März 2012: Die Seniorenbeauftragten der Gemeinden informieren sich im Generationenhaus Sontheim über das Thema Pflegeversicherung und über das Generationenhaus selbst. Die Veranstaltung ist Teil der Informationsreihe, mit der Hubert Plepla die Seniorenbeauftragten unterstützt. Nach einem Vortrag über die Pflegeversicherung stehen die Arbeit im Generationenhaus und der dort angebotene generationsübergreifende, offene Mittagstisch im Mittelpunkt.
  • 23. Januar 2012: Der Ausschuss für Personal und Soziales des Unterallgäuer Kreistags befürwortet die ersten Projekte, die bisher in Arbeitsgruppen von engagierten Bürgern und Fachleuten erarbeitet wurden und gibt erste Mittel für die Umsetzung frei. Zudem verabschiedet der Ausschuss Leitlinien zum Seniorenkonzept des Landkreises Unterallgäu - diese fassen alle Grundsätze des Konzepts in konzentrierter Form zusammen.   
  • 29. November 2011: Einen Überblick über den aktuellen Stand des Seniorenkonzepts und Tipps und Hilfen für ihre Arbeit erhalten die Seniorenbeauftragten der Gemeinden bei einem Treffen im Landratsamt.
  • Herbst/Winter 2011: Das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen fördert eine Workshopreihe für zukunftsorientierte Seniorenpolitik. Die Moderation übernimmt die bekannte Altersforscherin Sabine Wenng. Sie ist Mitglied der bayerischen Arbeitsgruppe für Sozialplanung und Altersforschung GbR und Leiterin der vom Sozialministerium geförderten Koordinationsstelle "Wohnen zuhause".
  • September/Oktober 2011: Mit dem Thema "Möglichkeiten der häuslichen Versorgung von Menschen mit Gedächtnisstörungen/Demenz" beginnt eine Informationsreihe für die Seniorenbeauftragten der Gemeinden.
  • 16. September 2011: Eine Expertenrunde aus allen Bereichen der Seniorenarbeit, des Kreistags und der Bürgermeister legt die Prioritäten fest, in der in den kommenden Monaten in Workshops Maßnahmen und Projekte bearbeitet werden. Die Ergebnisse der Expertenrunde finden Sie hier.
  • 25. Juli 2011: Hubert Plepla stellt den Sprechern der Arbeitsgruppen die neuen Handlungsfelder des Seniorenkonzepts vor und erläutert den Zeitplan für die geplanten Workshops.
  • 1. Juli 2011: Hubert Plepla übernimmt die neue Koordinationsstelle für die Umsetzung des Seniorenkonzepts. 
  • 20. Oktober 2010: Die Seniorenbeauftragten der Unterallgäuer Gemeinden treffen sich und erarbeiten gemeinsam eine Muster-Aufgabenbeschreibung. Besonders wichtig ist es Ihnen, Ansprechpartner und Sprachrohr für alle älteren Menschen in ihrer Gemeinde zu sein.
  • 2. August 2010: Eine Arbeitsgruppe befasst sich mit der seniorengerechten Gestaltung von Busfahrplänen.
  • 18. März 2010: Das Seniorenportal des Landkreises Unterallgäu geht ans Netz. Darin finden Senioren und ihre Angehörigen nun zahlreiche leicht verständliche Informationen rund um die Themen "Häusliche Pflege", "Leben in einer Senioreneinrichtung" und "Rente".
  • 1. Dezember 2009: Erste praktische Konsequenz des seniorenpolitischen Gesamtkonzepts: Edeltraud Neubauer wird zur neuen, ehrenamtlichen Seniorenbeauftragten des Landkreises Unterallgäu ernannt. Unter anderem bietet sie ab Januar 2010 zweimal monatlich Bürgersprechstunden für Senioren und deren Angehörige an.
  • 16. November 2009: Das seniorenpolitische Gesamtkonzept des Landkreises Unterallgäu steht und wird dem Kreisausschuss und dem Ausschuss für Personal und Soziales vorgestellt. Die Ergebnisse sollen als Grundlage für konkrete Maßnahmen dienen, die in den kommenden Monaten erarbeitet und umgesetzt werden sollen. Weiteres Ergebnis des Konzepts: Der rechnerische Bedarf an vollstationären Pflegeplätzen im Unterallgäu ist derzeit gedeckt.
  • September 2009: Der Entwurf des seniorenpolitischen Gesamtkonzepts liegt vor. Alle Mitglieder des Begleitgremiums und die Leiter der Arbeitsgruppen können Stellung dazu nehmen.
  • Mai 2009: Der Rücklauf der Bürger-Fragebögen liegt bei 41 Prozent. Eindeutiges Ergebnis: Über 98 Prozent der Befragten ist es sehr wichtig, im Alter zuhause wohnen zu können. Weitere Ergebnisse:
    • 55 Prozent der Befragten leben mit einem rüstigen Partner zusammen, 20 Prozent sind verwitwet, 17 Prozent leben allein, 16 Prozent leben bei Familienangehörigen und sieben Prozent leben mit einem hilfebedürftigen Partner zusammen.
    • 47 Prozent der Befragten erhalten regelmäßig Hilfe im Haushalt, davon 91 Prozent von Familienangehörigen.
    • 24 Prozent der Befragten sind mit ihrem Gesundheitszustand nicht zufrieden, 15 Prozent benötigen Hilfe in Alltagssituationen, zehn Prozent brauchen Hilfe bei der Pflege - aber nur fünf Prozent beziehen Leistungen der Pflegeversicherung.
    • Ansprechpartner im Alter ist für fast 80 Prozent der Befragten die Familie, aber auch der Hausarzt spielt mit knapp 61 Prozent eine wichtige Rolle.
    • Von den Bürgermeistern fühlt sich die Hälfte eher gut, die andere Hälfte eher schlecht auf die demographischen Herausforderungen vorbereitet. Als zentrale Herausforderungen werden die Verbesserung von Infrastruktur und öffentlichem Nahverkehr, die Zusammenarbeit der Generationen und soziales Miteinander sowie Bildungs- und Freizeitmöglichkeiten für Senioren genannt.
    • Die Einrichtungen des betreuten Wohnens nennen als große Herausforderung, dass viele Bewohner keine Angehörigen haben und damit zu isoliert sind.
  • März 2009: Parallel zu den Bürger-Fragebögen werden auch Fragebögen an die Unterallgäuer Bürgermeister, die Seniorenbeauftragten der Gemeinden und an verschiedene Einrichtungen für Senioren versandt. Darin geht es zum Beispiel um eine Einschätzung, wie gut eine Gemeinde auf demografische Herausforderungen vorbereitet ist, oder darum, ob Barrierefreiheit und Seniorenangebote nach Meinung der Bürgermeister bereits ausreichen.
  • März 2009: Über 2500 Fragebögen werden nach dem Zufallsprinzip an über 55-Jährige im ganzen Landkreis verschickt. Gefragt wird darin beispielsweise: Gibt es eine Person, auf die Sie sich im Alter oder bei Pflegebedürftigkeit vollkommen verlassen würden? Wie weit wohnt diese Person von Ihnen entfernt? Wie finden Sie den Hausnotruf? Wie die Tagespflege? Nutzen Sie vorhandene Betreuungs- und Versorgungsangebote? Welche Angebote vermissen Sie? Fühlen Sie sich gut informiert?
  • März/April 2009: Die Ergebnisse des Expertenforums werden in 14 Arbeitsgruppen von über 100 Bürgern vertieft bearbeitet. Zusätzlich finden zwei Sitzungen des Begleitgremiums statt. Wichtige Ziele: Im Landratsamt soll eine Stelle eingerichtet werden, die die verschiedenen Angebote für Senioren und deren Angehörige neutral koordiniert. Zudem sollen die Seniorenbeauftragten in den Gemeinden gestärkt und geschult werden.
  • 22. Januar 2009: Im Forum in Mindelheim findet ein „Expertengespräch“ statt, an dem rund 160 Vertreter von Senioreneinrichtungen, ambulanten Diensten, Ärzte, Seniorenbeauftragte, Kirchenvertreter, Bürgermeister, Kreisräte und engagierte Bürgerinnen und Bürger teilnehmen. Sie tauschen ihre bisherigen Erfahrungen aus und machen deutlich, auf welche Dinge geachtet werden sollte, um den Bedürfnissen der Senioren im Landkreis gerecht zu werden. Erstes Ergebnis: Alle Beteiligten wünschen sich ein funktionierendes Netzwerk und eine Anlaufstelle, von der die verschiedenen Angebote gesammelt und weitergegeben werden.
  • 13. Oktober 2008: Der Sozialausschuss des Kreistags beschließt, die Hochschule Ravensburg-Weingarten in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Institut für Empirische Sozialökonomie (INIFES), Stadtbergen, mit der Erarbeitung eines seniorenpolitischen Gesamtkonzepts zu beauftragen. Darin enthalten sein sollen: eine Bevölkerungsprognose, eine soziodemografische Analyse, eine Bestandsaufnahme und eine Schwachstellenanalyse sowie Handlungsempfehlungen.
 

Ansprechpartner

Seniorenkonzept

Hubert Plepla
Telefon: (08261) 995-457

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