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Isolde Egger: "Augenblicke festhalten"

Vom 18. März bis 29. April 2011 ist die Ausstellung "Augenblicke festhalten" von Isolde Egger im Foyer des Landratsamts Unterallgäu zu sehen.

"Augenblicke festhalten" war der Titel der Ausstellung der Bad Wörishofener Künstlerin Isolde Egger, die vom 18. März bis 29. April 2011 im Foyer des Landratsamts Unterallgäu zu sehen war. 

Beeinflusst durch die Maler der amerikanischen Popart, Andy Warhol und James Rosenquist, aber auch den deutschen Maler Sigmar Polke, ist ihr Malstil eine Mischung aus narrativer Figuration und grafischer Bildwelt, oft auch vermischt in abstrakten Prozessen. Ihre künstlerische Ausbildung in Malerei bekam Isolde Egger bei dem bekannten Maler der „Jungen Wilden“, Helmut Middendorf (Berlin- Athen), an der Kunstakademie Bad Reichenhall und an der Schwabenakademie Irsee. 

Ihre Motive entnimmt Isolde Egger aus der Tageszeitung, aus Werbeanzeigen, Reklamebildern, Banalberichten von Journalen und aus dem Fernsehen und ihrem eigenen reichhaltigen Fotoarchiv. Medienaussagen werden neu interpretiert, recycelt, Zeitungsfotos verwandeln sich zu neuen Geschichten. Isolde Egger saugt alles auf wie ein Schwamm: ob Schreckensmeldungen, Skandale oder Romanzen, sie bringt die Eindrücke in einer expressiven, analytischen Sensibilität auf der Leinwand wieder. Raster eröffnen eine neue künstlerische Kommunikation. Kitsch wird zum akzeptierten Bestandteil ihrer Darstellungen. Immer steht aber die menschliche Figur im Mittelpunkt, das menschliche Gesicht fasziniert in seiner Vielfältigkeit und überrascht in Neuschöpfungen.

Die vielseitige Künstlerin schreibt auch Theaterstücke: „Mord im Maisfeld“, „Die Wallfahrt“, „So eine Sauerei“, „Die Kanalratte“, „Schöne Ferien“, „Die Therme“, und viele Stücke mehr. Drehbuch, Regie und Bühnenbild gehören zu ihrem kreativen Repertoire.

Mit ihren Skulpturen in Keramik und Papier experimentiert Isolde Egger sowohl mit realistischen Figuren als auch abstrakten Gegenstücken. Die Kopfbüste variiert zwischen Pop und außerirdischer Begegnung, die Torsi gewähren tiefe Einblicke und die tierischen Darstellungen zeigen einen frischen Humor, der zum Schmunzeln einlädt. Dieser Ausschnitt des künstlerischen Schaffens von Isolde Egger lädt zur Auseinandersetzung mit der zeitgenössischen Kunst ein.

Die Künstlerin

  • Isolde Egger wohnt und arbeitet in Bad Wörishofen
  • geboren in Schwäbisch Gmünd
  • 1999-2010: Studium der Malerei bei Helmut Middendorf, Kunstakademie Bad Reichenhall und Schwabenakademie Irsee
  • 2000: Figurative Malerei bei Joan Semmel, New York an der Sommerakademie Salzburg
  • 2002/03: Malerei und Akt bei Prof. Markus Lüpertz, Akademie Bad Reichenhall
  • 2008: Akt und Stillleben bei Prof. Hubert Schmalix, Akademie Bad Reichenhall
  • zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen

Die Ausstellungseröffnung in Bildern

 

Ansprechpartner

Ausstellungen

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Telefon: (08261) 995-285

Ausstellungen

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Telefon: (08261) 995-284

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