

"Viva l'Italia" überschrieb der Memminger Künstler Manfred Myka seine Ausstellung, die vom 23. April bis einschließlich 1. Juni 2010 im Ausstellungsfoyer des Landratsamts Unterallgäu zu sehen war. Gezeigt wurden Mykas Aquarell-Veduten. Die Schirmherrschaft der Ausstellung hatte das Istituto Italiano die Cultura München übernommen.
Manfred Myka wird 1938 im Sudetenland geboren. Er studiert Volkswissenschaft und Musikwissenschaft in München und tritt 1963 als Diplom-Volkswirt in die Firma des Vaters ein. Dort übernimmt Myka 1971 die Geschäftsleitung. Gleichzeitig wendet er sich erneut der Malerei zu und bildet sich bei der Malerin Leonie Friedrich-Oehley weiter. Mykas erste Atelier-Ausstellung findet im Jahr 1976 im eigenen Haus statt. 1981 eröffnet seine Frau Ursula Myka eine Galerie in der Hofgasse in Memmingen. Dort werden seitdem fast jedes Jahr die neuesten Bilder ausgestellt. Über die Jahre unternimmt Myka mehrere Malerreisen - unter anderem nach Italien. Seine Werke sind auch dort mehrfach ausgestellt.
Eröffnet wurde die Ausstellung am Donnerstag, 22. April. Hermann Müller aus Dillingen sprach einführende Worte. Der Ausländerbeauftragte der Stadt Memmingen, Antonino Tortorici überbrachte die Grüße des Italienischen Kulturinstitutes. Musikalisch umrahmt wurde die Ausstellungseröffnung von Herbert Diefenthaler aus Memmingen auf der Laute.
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