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Strom: Daten und Fakten

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Der natürliche Treibhauseffekt ermöglicht überhaupt erst das Leben auf der Erde. Wie ein Gewächshaus hält er die Erde warm. Wasserdampf, Kohlenstoffdioxid und andere Spurengase verursachen diesen Treibhauseffekt.

Seit Beginn der industriellen Revolution und der damit verbundenen Verbrennung fossiler Rohstoffe wie Erdöl und Kohle nimmt jedoch die Menge der Treibhausgase in der Atmosphäre deutlich zu. Seit Mitte des 18. Jahrhunderts ist die Durchschnittslufttemperatur um 0,74 Grad Celsius gestiegen.

 

Um dem entgegenzuwirken, setzt der Landkreis Unterallgäu auf erneuerbare Energien. Hier einige interessante Daten über Energie im Unterallgäu. Ermittelt hat sie das Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!); Die Analyse ist Teil des Klimaschutzkonzepts des Landkreises Unterallgäu. 

Fragen und Antworten

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Wie viel Strom wird im Unterallgäu verbraucht?

Der Stromverbrauch im Landkreis hat in den letzten Jahren stetig abgenommen. 2014 lag er bei rund 1022 Gigawattstunden (GWh). 2005 waren es noch rund 1331 GWh. Der Stromverbrauch hat also in diesem Zeitraum um 23 Prozent abgenommen.

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Woher kommt im Unterallgäu der Strom?

Über die Hälfte des im Unterallgäu verbrauchten Stroms stammt inzwischen aus erneuerbaren Energien. Der Anteil an erneuerbaren Energien ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen:

  • 2004 stammten zehn Prozent des verbrauchten Stroms aus erneuerbaren Energien.
  • 2012 waren es bereits 53 Prozent. 
  • 2014 lag der Anteil bei 59 Prozent.

Der Hauptträger der Stromproduktion aus erneuerbaren Energien ist die Photovoltaik, gefolgt von Energie aus Biomasse und Wasserkraft.

Der Anteil an erneuerbaren Energien ist im Unterallgäu höher als in Bayern - hier liegt er bei rund 36 Prozent. In Deutschland liegt der Anteil bei rund 27 Prozent. (Quelle Energieatlas)

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In welchen Bereichen wird im Unterallgäu am meisten Energie verbraucht?

Wie sich der Gesamtenergieverbrauch im Landkreis Unterallgäu verteilt, ist im Klimaschutzkonzept des Landkreises Unterallgäu festgehalten. Die Daten beziehen sich auf das Jahr 2010. Demnach verteilt sich der Engergieverbrauch wie folgt:

  • Wirtschaft: rund 49 Prozent
  • private Haushalte: rund 26 Prozent
  • Verkehrssektor: rund 25 Prozent.
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In welchen Bereichen entstehen im Landkreis Kohlenstoffdioxid-Emissionen?

  • 50 Prozent der CO2-Emissionen im Landkreis gehen auf das Konto der Wirtschaft,
  • 26 Prozent verursacht der Verkehr und
  • 24 Prozent die privaten Haushalte.

 

Pro Einwohner lag die jährliche CO2-Emission 2010 bei 13,3 Tonnen. Zum Vergleich: Der Bundesdurchschnitt im Jahr 2010 lag bei 9,6 Tonnen CO2 pro Einwohner.

(Quelle: Klimaschutzkonzept des Landkreises Unterallgäu, Stand 2010).

 

Ansprechpartner

Klimaschutzbeauftragte

Andrea Ruprecht
Telefon: (08261) 995-164

Klimaschutz

Susanne Ruf
Telefon: (08261) 995-169

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