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Inhalt zuletzt aktualisiert am: 17.09.2019

Was entsorge ich wo?

Wir alle produzieren jeden Tag Müll - vom morgendlichen Kaffeesatz über die gelesene Tageszeitung bis hin zum Taschentuch und der leeren Getränkeflasche. Bei der Entsorgung muss zwischen Abfällen zur Verwertung und Abfällen zur Beseitigung unterschieden werden. Hier finden Sie viele nützliche Informationen zur Entsorgung verschiedener Abfälle. Sollten Sie darüber hinaus noch Fragen haben, so wenden Sie sich an die Abfallwirtschaftsberatung des Landkreises.

Wer ein altes Fahrzeug entsorgen will oder muss, dem steht ein ganzes Netz an zertifizierten Demontagebetrieben zur Verfügung. Dieser Betrieb bestätigt die Verwertung des Altautos, indem er Ihnen einen Verwertungsnachweis ausstellt. Zusätzlich gibt es im Unterallgäu zugelassene Betriebe, die Altautos annehmen dürfen.      

Fragen und Antworten

Welchen Betrieben kann ich mein altes Auto überlassen?

Zudem sind noch weitere Betriebe (hauptsächlich Kfz-Händler/Werkstätten) als Annahmestellen zertifiziert. Diese Betriebe dürfen Altautos annehmen und geben diese an die Demontagebetriebe weiter.

Darf ich mein Auto auch einem anderen Betrieb überlassen?

Nein, das ist nicht erlaubt. Ein Altauto muss zwingend einem der zugelassenen Betriebe überlassen werden.

Dürfte ich mein altes Auto auch auf dem eigenen Grundstück stehen lassen, um es gelegentlich noch auszuschlachten?

Nein, das ist nicht erlaubt. Auch wenn einzelne Teile ausgebaut werden, so handelt es sich bei dem abgemeldeten Auto dennoch um Abfall, der ordnungsgemäß entsorgt werden muss.

An wen kann man sich wenden, wenn ein Altauto auf einem Grundstück oder in der Natur herumsteht?

Wer dies beobachtet, kann sich an die Polizei oder an das Landratsamt wenden unter Telefon (08261) 995-363.

Holz ist nicht gleich Holz. Altholz wird abhängig von der Belastung mit Schadstoffen in verschiedene Kategorien unterteilt.

Fragen und Antworten

Wohin mit Altholz?

Altholz, das nicht mit Holzschutzmitteln behandelt und nicht druckimprägniert ist, kann an allen Wertstoffhöfen mit Altholzcontainer oder bei der Umladestation Breitenbrunn abgegeben werden. Dazu gehören zum Beispiel Paletten, Obstkisten, Innentüren, Spanplatten oder Holzmöbel.

Altholz, das mit Holzschutzmitteln behandelt oder druckimprägniert ist, zählt zu den gefährlichen Abfällen. Das sind in der Regel alle Hölzer aus dem Außenbereich, zum Beispiel Balkonbretter, Terrassendielen, Haustüren, Fensterrahmen, Kinderschaukeln oder Gartenhäuser. Solche Hölzer können bei verschiedenen Firmen abgegeben werden, die Altholz verwerten. Einige Betriebe finden Sie auf unserer Verwerterliste.

 

Was muss ich bei der Anlieferung am Wertstoffhof beachten?

Altholz kann mit Nägeln und Beschlägen angeliefert werden. Glasscheiben, Spiegel, Polster und ähnliches müssen entfernt werden.

Was kostet die Abgabe von Altholz?

An den Wertstoffhöfen mit Altholzcontainer können Privathaushalte bis zu einem Kubikmeter Altholz kostenlos abgeben. Je weitere angefangene 100 Liter werden drei Euro berechnet. Holzmöbel werden bis drei Kubikmeter kostenlos angenommen. Sie benötigen hierfür keine Sperrmüll-/Weißmöbelkarte. Gewerbebetreibende haben keine Freimengen.

Altpapier können Sie auf verschiedenen Wegen entsorgen. Nutzen Sie die kommunale Altpapiertonne, bringen Sie das Papier zum Wertstoffhof oder geben Sie es bei Vereinssammlungen mit.

Bestellen können Sie die Altpapiertonne über dieses Online-Formular.

Fragen und Antworten

Wie kann ich mein Altpapier entsorgen?

Jeder Unterallgäuer Haushalt hat drei Möglichkeiten, sein Altpapier zu entsorgen:

  1. über die Kommunale Altpapiertonne
  2. über die Unterallgäuer Wertstoffhöfe
  3. über die Vereinssammlungen
Kostet die Altpapiertonne etwas?

Die Altpapiertonne ist kostenlos. Sie kann für jedes Grundstück bestellt werden, auf dem ein zugelassenes Restmüllgefäß angemeldet ist.

Wo kann ich die kommunale Altpapiertonne bestellen?

Die Altpapiertonne kann direkt über ein Online-Formular bestellt werden. Sie können die Altpapiertonne aber auch bei der Gemeinde bestellen.

Welche Tonnengrößen gibt es?

Die kommunale Altpapiertonne gibt es in zwei Größen: als 240-Liter-Tonne für private Haushalte und als 1,1 Kubikmeter-Container für Wohnanlagen oder Gewerbebetreibende.

Wie oft wird die kommunale Altpapiertonne geleert?

Alle vier Wochen. Die genauen Leerungstermine finden Sie in der Umweltzeitung, im Abfuhrkalender und in der Unterallgäu-App. Bitte stellen Sie die Altpapiertonne am Tag der Leerung bis spätestens 6 Uhr an der Straße bereit.

Welche Abfälle gehören in die Altpapier-Tonne?

Eine beispielhafte Aufstellung, was in die Altpapier-Tonne gehört, haben wir auch auf diesem Plakat für Sie zusammengestellt.

Seit 1979 ist die Verwendung von Spritzasbest verboten, die Herstellung von asbesthaltigen Böden seit 1981. Drei Jahre später, im Jahr 1984, wurde schließlich auch die Verwendung des Stoffs in Nachtspeicheröfen verboten. Seit 1993 ist es generell nicht mehr erlaubt, Asbest herzustellen und zu verkaufen. Bei der Sanierung oder beim Abbruch von Gebäuden fallen aber auch heute noch häufig asbesthaltige Abfälle an - vor allem in Form von Asbestzementwellplatten und asbesthaltigen Fassadenverkleidungen. Um seine Gesundheit nicht zu gefährden, ist es wichtig zu wissen, wie man richtig mit asbesthaltigem Material umgeht.

Wir haben hierzu einige Informationen für Sie zusammengefasst. Sollten Sie darüber hinaus Fragen haben, dann wenden Sie sich bitte an die Abfallwirtschaftsberatung des Landkreises.      

Fragen und Antworten

Was ist Asbest eigentlich und wo kommt es vor?

Asbest ist die Bezeichnung für eine Gruppe natürlich vorkommender, feinfaseriger Minerale. Bis Ende der 80er Jahre wurde Asbest wegen seiner technisch hervorragenden Eigenschaften in vielen Produkten verwendet, unter anderem zur Isolation, als Füll-, Dämm- und Dichtmaterial, zum Feuerschutz und insbesondere zur Herstellung von Asbestzement. Diesen findet man zum Beispiel in Wellzement- oder Fassadenplatten, Blumenkästen oder Aschenbechern.

Warum ist Asbest gefährlich?

Durch den Umgang mit asbesthaltigen Materialien können mikrofeine Fasern freigesetzt werden. Gelangen diese in den Organismus des Menschen (zum Beispiel durch Einatmen), können als Spätfolge gefährliche Tumore auftreten. Bis zum Krankheitsausbruch vergehen oft mehrere Jahrzehnte.

Was sollte man bei Arbeiten an Asbestzement beachten?

Wenn Sie als Privatperson diese Arbeiten selbst durchführen wollen, müssen Sie die Vorgaben der Technischen Regeln für Gefahrstoffe 519 (TRGS 519) beachten. Diese haben wir für Sie in einem Merkblatt zusammengefasst.

Fachfirmen benötigen für den Abbau von asbesthaltigem Material einen Fachlehrgang. Wenn Sie ein Unternehmen damit beauftragen, dann sollten Sie nach dem so genannten Sachkundenachweis fragen.

Wohin mit asbesthaltigem Abfall?

Da es sich bei asbesthaltigen Abfällen um gefährliche Abfälle handelt, müssen diese dem öffentlich-rechtlichen Entsorger überlassen werden, in dessen Bereich sie angefallen sind. Asbesthaltige Abfälle müssen in Big-Bags verpackt bei der Umladestation Breitenbrunn angeliefert werden.

Wichtig:

  • Es können nur Anlieferungen aus privaten Haushalten angenommen werden.
  • Asbesthaltige Abfälle müssen in Big-Bags für Asbest verpackt werden. Eine Gebrauchsanleitung finden Sie hier.
  • Die Abgabezeiten sind von Montag bis Freitag von 9 bis 11.30 Uhr und von 13 bis 16.30 Uhr. Am Samstag kann kein Asbest angenommen werden.
  • Es dürfen nur Abfälle aus dem Landkreis Unterallgäu angenommen werden.
  • Bitte liefern Sie Asbest-Big-Bags in einem offenen Fahrzeug an der Umladestation Breitenbrunn an. So können die Säcke mit speziellem Gerät herausgehoben werden.
Wie viel kostet die Entsorgung?

Für Anlieferungen in Breitenbrunn werden 196 Euro pro Tonne berechnet.

Wo sind Big-Bags für Asbest erhältlich?

Asbesthaltige Abfälle müssen in Big-Bags für Asbest verpackt werden. Big-Bags erhalten Sie bei den Entsorgungsbetrieben, Dachdeckern, im Fachhandel sowie an der Umladestation Breitenbrunn und an den Wertstoffhöfen Heimertingen, Ottobeuren und Türkheim.

Bei den Wertstoffhöfen und an der Umladestation gibt es die Säcke in drei verschiedenen Größen:

  • 0,90 x 0,90 x 1,20 Meter
  • 2,60 x 1,25 x 0,30 Meter
  • 3,20 x 1,25 x 0,30 Meter (nur in Breitenbrunn)

Bitte liefern Sie Ihre Big-Bags in einem offenen Fahrzeug an der Umladestation Breitenbrunn an. So können die Säcke mit speziellem Gerät herausgehoben werden.

Dürfen asbesthaltige Produkte wiederverwendet oder verkauft werden?

Asbesthaltige Produkte dürfen nicht wiederverwendet werden. Sie müssen entsorgt werden, sobald sie ausgebaut sind. Folgendes ist beispielsweise nicht erlaubt:

  • Holzstapel mit Asbestplatten abdecken.
  • Asbestplatten unverpackt lagern.
  • Asbestplatten verschenken oder verkaufen.
  • Photovoltaik- oder Solaranlagen auf Wellzementdächern installieren.

Egal, was man baut: Immer fallen viele verschiedene Abfälle an. Doch wie entsorgt man diese richtig und möglichst kostengünstig? Wer sich an die Vorgaben hält, leistet einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz und kann sich viel Ärger, Zeit und vor allem Geld sparen. Im Folgenden haben wir eine Übersicht zusammengestellt, die Ihnen hilft, die Abfälle richtig zuzuordnen.

Fragen und Antworten

Wie gehe ich bei Umbau- und Abbrucharbeiten vor?

Bei Bauarbeiten müssen die anfallenden Abfälle getrennt gesammelt und entsorgt werden. Als Abfallerzeuger sind Privathaushalte und Gewerbetreibende gesetzlich dazu verpflichtet.

Trennen Sie nach folgenden Abfallarten:

  • mineralischer Bauschutt wie Beton, Ziegel, Fliesen, Keramik und Porzellan
  • Erdaushub
  • Flachglas
  • asbesthaltige Abfälle
  • Gipskartonplatten
  • Heraklithplatten und Gipskartonplatten mit Styropor
  • Glas- und Steinwolle
  • Restmüll: verschmutzte Folien, PVC-Rohre, ausgehärteter PU-Schaum, Styropor-Dämmplatten, Styrodur, Dachpappe und Wellbitumenplatten
  • Verpackungen: leere Eimer, saubere Folien, Kunststoffsäcke
  • Altholz
  • Fensterrahmen mit Glas
  • PU-Schaumdosen
  • Leuchtstoffröhren
Wohin mit mineralischem, unbelastetem Bauschutt?

Zum mineralischen, unbelasteten Bauschutt zählen Beton, Fliesen, Ziegel, Keramik und Porzellan.

Folgende Unterallgäuer Firmen bieten eine Verwertung von Bauschutt an:

  • Beggel Bauschutt-Recycling, Oberrieden, Telefon (08265) 2009820
  • Dachser GmbH & Co. KG, Türkheim, Telefon (08245) 9049290
  • Mayr-Bau GmbH & Co. KG, Türkheim, Telefon (08245) 3170
  • Result-Recycling GmbH & Co. KG, Bad Wörishofen, Telefon (08245) 9626-11.
  • Schuster Erdbau und Abbruch GmbH, Dirlewang, Telefon (08267) 294

Kleinmengen von bis zu 100 Litern können gegen Anlieferungserklärung an bestimmten Wertstoffhöfen abgegeben werden. Eine Anlieferungserklärung können Sie hier herunterladen, es liegen aber auch Listen an den Wertstoffhöfen aus. Bei welchen Wertstoffhöfen die Abgabe von Bauschutt möglich ist, erfahren Sie hier.

Größere Mengen Bauschutt können Sie auch über die Bauschuttdeponie Breitenbrunn entsorgen.

Wohin mit Erdaushub?

Unbelasteten Erdaushub können Sie bei bestimmten Verwerterbetrieben abgeben. Auskünfte dazu erhalten Sie bei der Abfallwirtschaftsberatung des Landkreises Unterallgäu.

Wohin mit Flachglas?

Flachglas aus privaten Haushalten können Sie an der Umladestation Breitenbrunn sowie an den Wertstoffhöfen Bad Wörishofen, Bad Grönenbach/Wolfertschwenden und Mindelheim kostenlos abgeben. Dort stehen Flachglascontainer für Isolierglas, Verbund-, Draht- und Panzerglas sowie Glas aus Altfenstern ohne Kittanhaftungen.

Wohin mit Dämmstoffen wie Glas- und Steinwolle oder Styropor-Dämmplatten?
  • Dämmplatten aus Styropor oder Styrodur können Sie über die Umladestation Breitenbrunn entsorgen. Pro Tonne wird eine Gebühr von 398 Euro fällig.
  • Glas- oder Steinwolle können Sie über die Umladestation Breitenbrunn entsorgen. Pro Tonne werden 398 Euro berechnet. Mehr Informationen dazu finden Sie unter dem Punkt "Glas- und Steinwolle".
Wie entsorgt man Heraklith- oder Gipskartonplatten richtig?

Heraklithplatten und Gipskartonplatten können über die Umladestation Breitenbrunn entsorgt werden. Die Entsorgung von Heraklithplatten sowie Gipskartonplatten mit Styropor kostet 160 Euro pro Tonne, Gipskartonplatten kosten 164 Euro pro Tonne.

Wo können Fensterrahmen mit Glas abgegeben werden?

Fensterrahmen mit Glas werden bei der Umladestation in Breitenbrunn gegen eine Gebühr von 158 Euro pro Tonne angenommen.

Gibt es besondere Regelungen für Leuchtstoffröhren und PU-Schaumdosen?

Leuchtstoffröhren und PU-Schaumdosen können kostenlos bei den Wertstoffhöfen im Landkreis abgegeben werden.

Wohin mit Dachpappe oder Wellbitumenplatten?

Dachpappe oder Wellbitumenplatten können an der Umladestation Breitenbrunn gegen eine Gebühr von 160 Euro pro Tonne angeliefert werden. Wenn Sie große Mengen entsorgen müssen, wenden Sie sich bitte vorab an die Abfallwirtschaftsberatung.

Pro Jahr werden mehr als 4000 Tonnen Bioabfall über die Biotonne gesammelt und verwertet. Durch Vergärung wird daraus Strom erzeugt. Wer Bio- und Gartenabfälle selbst kompostiert, gewinnt hochwertige Komposterde, die er im eigenen Garten als Nährstoff ausbringen kann.

Fragen und Antworten

Wer benötigt eine Biotonne?

Grundsätzlich benötigt jedes bewohnte Grundstück eine Biomülltonne. Auch Gewerbebetriebe müssen eine Biomülltonne nutzen.

Auf Antrag können Sie sich von der Biomülltonne befreien lassen, wenn Sie alle anfallenden Bioabfälle auf dem Grundstück kompostieren. Die fertige Komposterde muss auf dem Grundstück wieder ausgebracht werden.

Wo erhalte ich die Biotonne?

Wenden Sie sich bitte als Grundstückseigentümer an Ihre Gemeinde oder Verwaltungsgemeinschaft bzw. als Mieter an Ihren Vermieter, um eine Biomülltonne an-, um- oder abzumelden. Die Gemeinden übernehmen auch die Aus- und Rückgabe der Müllgefäße.

Die Gefäße müssen Sie nicht selbst erwerben, sonder Sie bekommen diese vom Landkreis gestellt.

Was kostet die Biotonne?

Die Biotonne gibt es in drei Größen:

  • Eine 60-Liter-Biotonne kostet 36 Euro im Jahr.
  • Eine 80-Liter-Biotonne kostet 48 Euro im Jahr.
  • Eine 120-Liter-Biotonne kostet 72 Euro im Jahr. 

Eine Biotonne kann übrigens auch von mehreren Haushalten gemeinsam genutzt werden. Voraussetzung dafür ist, dass es eine gemeinsame Grundstücksgrenze gibt.

Was gehört in die Biotonne?

Aus der Küche zum Beispiel:

  • gekochte und ungekochte Speisereste
  • verdorbene Lebensmittel
  • Obst- und Gemüseabfälle
  • Brot- und Gebäckreste
  • Fleisch- und Wurstreste
  • Käse-, Quark- und Joghurtreste
  • Eierschalen, Nussschalen und Obstkerne
  • Kaffeefilter und Teebeutel
  • nicht-mineralische Tierstreu und Haare


Aus dem Garten zum Beispiel:

  • faules und grünes Obst
  • Laub
  • kleine Äste und Zweige
  • angetrockneter Rasenschnitt 
  • zerkleinerter Strauchschnitt
  • Holzhäcksel und Stroh
  • Wurzeln und Unkräuter

Eine beispielhafte Aufstellung, was in den Biomüll gehört, finden Sie auch auf diesem Plakat.

Übrigens: Gartenabfälle werden vier Mal jährlich vor Ihrer Haustüre abgeholt - mehr unter "Was entsorge ich wo?".

Wie halte ich meine Biotonne sauber und wie vermeide ich, dass die Bioabfälle im Winter einfrieren?

Damit die Bioabfallsammlung eine saubere Sache bleibt und die Bioabfälle im Winter nicht einfrieren, gibt es folgende Tipps:

  • Legen Sie den Boden der Biotonne mit zerknülltem Zeitungspapier, Eierkartons oder Pappe aus. Verwenden Sie große Papiersäcke für die Biotonne.
  • Lassen Sie die Bioabfälle gut abtropfen, damit so wenig Flüssigkeit wie möglich in die Biotonne gelangt.
  • Sammeln Sie Bioabfälle in Küchenpapier, Papiertüten oder Zeitungspapier. Verwenden Sie keine kompostierbaren Kunststofftüten! Illustrierte oder Hochglanzpapier eignen sich ebenfalls nicht.
  • Verwenden Sie Tonerde-Streu oder Steinmehl, um die Feuchtigkeit im Sammelbehälter und in der Biotonne zu binden.
  • Im Winter: Lösen Sie festgefrorene Bioabfälle am Leerungstag vom Tonnenrand.
  • Im Sommer: Stellen Sie die Biotonne an einen kühlen Ort, damit die Bioabfälle bei hohen Temperaturen kein Eigenleben entwickeln.
  • Leeren Sie den Sammelbehälter in der Küche alle ein bis zwei Tage.
  • Lassen Sie Rasenschnitt antrocknen, bevor Sie ihn in die Biotonne geben.
  • Reinigen Sie die Biotonne regelmäßig.

Falls die Biotonne trotz aller Bemühungen nicht entleert werden kann, gibt es eine einfache Lösung: In solchen Fällen kann bei der nächsten Biomüllabfuhr ein Karton mit zusätzlichem Biomüll auf die Tonne gestellt werden.

Kann ich sogenannte „kompostierbare Kunststofftüten“ für die Biotonne verwenden?

Diese Tüten dürfen für die Biotonne nicht verwendet werden. Der Biomüll aus der braunen Tonne wird im Landkreis Unterallgäu vergoren und nicht kompostiert. Die Tüten müssen aufwändig aussortiert werden, da sie sich in der Vergärungsanlage nicht abbauen. Für die Biotonne können Küchenpapier, Papiertüten oder Zeitungspapier verwendet werden. Diese werden beim Vergärungsprozess mit abgebaut. Zudem saugt das Papier auch die im Biomüll enthaltene Feuchtigkeit auf. Falls Sie Papiertüten benötigen, können Sie diese im Handel erwerben.

Wann wird die Biotonne geleert?

Von Oktober bis Mai wird die Biotonne alle 14 Tage geleert, von Juni bis September aus hygienischen Gründen jede Woche. Die Biotonne wird ab 6 Uhr geleert. Bitte stellen Sie sie rechtzeitig bereit.

Die Abfuhrtermine finden Sie in unserem Abfuhrkalender oder in unserer Unterallgäu-App. Auch die Termine für die Restmülltonne, die Gelbe Tonne, die Altpapiertonne, die Gartenabfallsammlungen und das Schadstoffmobil finden Sie dort.

Was kann ich selbst kompostieren?

Durch die Eigenkompostierung von Bioabfällen und Gartenabfällen gewinnen Sie einen hochwertigen Bodenverbesserer, denn Pflanzen entziehen dem Boden Nährstoffe. Komposterde wiederum ist sehr nährstoffreich. Wenn Sie diese im eigenen Garten ausbringen, schließen Sie den Naturkreislauf. Kompostieren lassen sich alle leicht verrottenden Küchen- und Gartenabfälle:

  • Obst- und Gemüseabfälle
  • Kaffeefilter und Teebeutel
  • Laub
  • faules und grünes Obst
  • kleine Äste und Zweige
  • angetrockneter Rasenschnitt
  • zerkleinerter Strauchschnitt
  • Holzhäcksel und Stroh

Der Sammelbehälter in der Küche kann mit Küchenpapier ausgelegt werden, das die Feuchtigkeit aufsaugt und einfach mitkompostiert werden kann. Nicht verwendet werden sollten kompostierbare Kunststofftüten. Wie auch die Hersteller empfehlen, sind diese nur bei einer industriellen Kompostierung geeignet und zersetzen sich auf dem eigenen Kompost nicht ausreichend.


Nicht kompostiert werden sollten:

  • gekochte und ungekochte Speisereste
  • Fleisch- und Wurstreste
  • Fisch, Fette, Knochen
  • Tierstreu und Windeln
  • Unkräuter und kranke Pflanzen
  • Holzasche, Grillkohleasche und Staubsaugerbeutel

Speisereste sollten nicht kompostiert werden, da dies Ungeziefer anlockt. Es bietet sich an, zusätzlich zum Kompost eine Biotonne anzumelden.

Wie kompostiere ich richtig?

Die Mischung macht´s: Je besser ein Kompost gemischt ist, desto leichter verrottet er. Mischen Sie nasse Bioabfälle mit trockenen und grobe mit feinen Materialien. Außerdem sollte der Kompost gut belüftet sein. Geben Sie dafür ausreichend Strukturmaterial wie kleine Zweige, Holzhäcksel oder Stroh in den Kompost.

Eine umfangreiche Kompostieranleitung gibt das Landesamt für Umwelt in diesem Merkblatt. Darin finden Sie viele hilfreiche Tipps, welcher Komposter geeignet ist, was genau kompostiert werden kann, wie die Rotte aufgesetzt und wie der fertige Kompost ausgebracht werden sollte.

Wie werden Speisereste aus Gaststätten und Kantinen richtig entsorgt?

Speisereste aus Gaststätten und Kantinen müssen in größeren Mengen über spezielle Speiserestetonnen entsorgt werden. Bei welchen Firmen Sie diese Tonne erhalten, können Sie unserer Verwerterliste unter dem Punkt „Speiserestesammlung/-verwertung“ entnehmen.

Das Unvorstellbare ist passiert: Es hat gebrannt. Die Aufräumarbeiten müssen beginnen - doch wohin mit den Brandabfällen? Auf dieser Seite haben wir einige Informationen für Sie zusammengestellt, die Ihnen dabei helfen sollen, Ordnung zu schaffen und die Brandrückstände richtig zu entsorgen.

Zögern Sie nicht, uns bei weiteren Fragen zu kontaktieren.

Fragen und Antworten

Gibt es Dinge, die ich klären sollte, bevor die Aufräumarbeiten an der Brandstelle beginnen?

Bevor Sie mit den Aufräumarbeiten beginnen, müssen Polizei, Gebäude- und Sachversicherer den Schadensort freigeben.

Außerdem muss festgestellt werden, ob gefährliche Stoffe in den Brand verwickelt waren und sich in den Brandresten befinden. Besonders achten müssen Sie auf Chemikalien, Farben, Lacke, größere Mengen an Kunststoffen oder asbesthaltige Baustoffe.

Wenn solche Stoffe in den Brand verwickelt waren, nehmen Sie bitte vor dem Aufräumen Kontakt mit der Abfallwirtschaftsberatung des Landkreises Unterallgäu auf. Wir beraten Sie gerne auch vor Ort!

Was ist der erste Schritt, nachdem der Schadensort von Polizei, Gebäude- und Sachversicherer freigegeben worden ist?

Wenn keine gefährlichen Stoffe in den Brand verwickelt waren, können Sie beziehungsweise die beauftragte Firma nun damit beginnen, die jeweiligen Materialien zu trennen.

Indem Sie die folgenden Stoffe sortieren, können Sie sicherstellen, dass die Brandstelle zügig geräumt wird:

  • Metall
  • Brandholz
  • brennbares Material (Möbel, Kleidung, Teppiche, etc.)
  • verwertbarer Bauschutt ohne Rußanhaftungen (z. B. Ziegel oder Beton) 
  • nicht verwertbarer Brandschutt (Ziegel oder Beton, die mit Ruß behaftet sind).

Tipp: Organische Stoffe, wie zum Beispiel Holzrückstände, müssen aus dem nicht verwertbaren Brandschutt aussortiert werden! Sie reduzieren dadurch die Entsorgungskosten.

Wo können die sortierten Brandrückstände entsorgt werden?

Brandrückstände sollten soweit wie möglich verwertet werden. Unternehmen, die entsprechende Dienstleistungen anbieten, finden Sie in unserer Verwerterliste. Unser Tipp: Nehmen Sie sich die Zeit und holen Sie mehrere Angebote von Entsorgungsdienstleistern ein - der Vergleich lohnt sich!

AbfallartEntsorgungsweg
Brandholz, AltholzAltholzverwertung
Bauschutt ohne RußBauschuttverwertung
Möbel, Kleidung, Vorhänge, Teppiche und sonstige EinrichtungsgegenständeUmladestation Breitenbrunn
ElektrogeräteWertstoffhof
Bauschutt mit RußDer Entsorgungsweg wird vom Landratsamt Unterallgäu festgelegt. Nehmen Sie hierfür Kontakt mit uns auf!

 

Wo kann Bauschutt mit Ruß entsorgt werden?

Bauschutt mit Ruß, so genannter Brandschutt, muss über den Landkreis Unterallgäu entsorgt werden. Wie man dabei vorgeht, ist vom einzelnen Schadensfall abhängig. Sobald Menge und Beschaffenheit des Materials bekannt sind, sollten Sie die weitere Vorgehensweise mit der Abfallwirtschaftsberatung des Landkreises besprechen.

Das Unternehmen, das Sie mit der Beseitigung beauftragen, sollte sich vor Beginn der Aufräumarbeiten mit der Abfallwirtschaftsberatung in Verbindung setzen.

Der Fernseher ist verstummt, das Telefon gibt plötzlich keinen Laut mehr von sich – neue Geräte müssen her. Wohin aber mit den ausgemusterten Elektrogeräten? Richtig entsorgen kann man sie bei den 24 Wertstoffhöfen im Landkreis. Alles Wissenswerte haben wir hier für Sie zusammengefasst.       

Fragen und Antworten

Was zählt zu den Elektrogeräten und was sind Weißmöbel?

Elektrogeräte sind alle Geräte, die mit Strom betrieben werden. Das sind zum Beispiel Fernseher, Computer, Drucker, Staubsauger, Mikrowellengeräte, Videorekorder, Föhns, Kaffeemaschinen, Handmixer, Rasierapparate, Telefone, Handys, Bohrmaschinen oder Radios.

Weißmöbel alle Haushaltsgroßgeräte. Das sind zum Beispiel Waschmaschinen, Trockner, Spülmaschinen, Elektroherde sowie Gefrier- und Kühlschränke.

Was tun mit alten Elektrogeräten?
  • Elektrogeräte können Sie an allen 24 Wertstoffhöfen im Landkreis Unterallgäu kostenlos abgeben.
  • Kühl- und Gefriergeräte werden nur an bestimmten Wertstoffhöfen angenommen. Welche dies sind, finden Sie hier.
  • Sonstige Weißmöbel können Sie an allen Wertstoffhöfen (außer in Pfaffenhausen) anliefern.
Wie werden die gesammelten Elektrogeräte verwertet?

Der Landkreis Unterallgäu legt besonderen Wert auf eine umweltgerechte Verwertung von Elektrogeräten. Die Elektrogeräte werden von den Wertstoffhöfen direkt zu einem zertifizierten Fachbetrieb transportiert und dort fachkundig demontiert. Dabei wird vor allem darauf Wert gelegt, dass schadstoffhaltige Bauteile entfernt und fachgerecht entsorgt werden. Anschließend werden die werthaltigen Geräteteile zu neuen Materialien aufbereitet.

Was sollte ich bezüglich meiner Daten beachten, die auf zu entsorgenden Elektrogeräten gespeichert sind?

Jeder Nutzer ist selbst für das Löschen von personenbezogenen Daten auf seinen alten Geräten verantwortlich. Das gilt besonders für Speichermedien wie Festplatten, CDs, DVDs, USB-Sticks oder Speicherkarten. Daten können vom Nutzer entweder gelöscht werden, indem der Datenträger zerstört wird oder es können spezielle Programme dafür verwendet werden. Sie können sich jedoch auch an eine Verwerterfirma wenden, die Datenträger professionell zerstört. Adressen erhalten Sie bei der Abfallwirtschaftsberatung.

Sind gewerbliche Straßensammlungen zulässig?

Gewerbliche Straßensammlungen von Elektrogeräten sind unzulässig. Sammler ohne abfallrechtliche Transportgenehmigung dürfen Elektronikschrott weder einsammeln noch transportieren. Mehr Informationen dazu finden Sie auf den Seiten zum Abfallrecht.

Wie werden Nachtspeicherheizgeräte richtig entsorgt?

Bitte zerlegen Sie solche Geräte nicht selbst, da sie viele schädliche Stoffe enthalten. Darin befindet sich nicht nur Asbest, sondern auch Glaswolle, PCB und die gefährlichen Speichersteine.

Nachtspeicheröfen werden kostenfrei an der Umladestation Breitenbrunn angenommen, wenn diese speziell abgeklebt sind und die Anlieferung vorab angemeldet wird. Sie müssen sich in jedem Fall vorher bei der Abfallwirtschaftsberatung unter Telefon 08261/995 - 367 oder - 467 melden.

Gartenabfälle können Sie an sieben Kompostieranlagen und zehn Wertstoffhöfen mit Gartenabfallcontainern entsorgen. Außerdem finden viermal jährlich Gartenabfallsammlungen statt.

Fragen und Antworten

Was gehört zu den Gartenabfällen?

Als Gartenabfälle werden kompostierbare, pflanzliche Stoffe bezeichnet, die im Garten anfallen. Hierzu zählen

  • Rasenschnitt
  • Heckenschnitt
  • Baumschnitt
  • Laub, Moos
  • Zierpflanzen, Blumen
  • Rinde, Holzhäcksel und Späne von unbehandeltem Holz


Nicht zum Gartenabfall gehören insbesondere

  • Wurzelstöcke
  • Erde, Bodenaushub
  • Schlamm aus dem Gartenteich
  • Steine, Kies und Sand
Wohin mit Gartenabfällen?

Sie können Ihre Gartenabfälle bei diesen Kompostieranlagen und Wertstoffhöfen abliefern. Außerdem finden vier Mal im Jahr Gartenabfall-Sammlungen statt, bei denen das Grüngut von Ihrem Grundstück abgeholt wird.

Was kostet die Entsorgung von Gartenabfällen?

Die Kosten für die Gartenabfallsammlungen sind bereits in den Müllgebühren enthalten.

An den Kompostanlagen und Wertstoffhöfen können Privathaushalte bis zu zwei Kubikmeter Gartenabfälle kostenlos abgeben. Ab dem dritten angefangenen Kubikmeter werden 10 Euro Gebühren fällig. Gewerbebetriebe haben keine Freimenge und zahlen pro angefangenem Kubikmeter 10 Euro.

Wann finden die Gartenabfall-Sammlungen statt?

Die Termine finden Sie in der Unterallgäuer Umweltzeitung, im Abfuhrkalender oder in der Unterallgäu-App. Bei der ersten Sammlung im Jahr werden nur holzige Gartenabfälle abgeholt, die zu Hackschnitzeln verarbeitet werden. Bei den folgenden drei Sammlungen werden holzige und gemischte Gartenabfälle abgeholt. 

Was sollte ich bei der Gartenabfallsammlung beachten?
  • Bündeln Sie Ihre Gartenabfälle mit natürlichem Bindfaden (z.B. mit Spagat oder Paketschnur). Verwenden Sie keine Kunststoffstricke!
  • Achten Sie darauf, dass die Bündel nicht schwerer als 25 Kilogramm und nicht länger als 1,50 Meter sind. Die Bündel werden sonst zu schwer oder passen nicht in die Schüttung des Sammelfahrzeugs.
  • Der Durchmesser von Ästen und Stämmen darf nicht größer als 15 Zentimeter sein, da diese sonst nicht gehäckselt werden können.
  • Füllen Sie loses Material in Papiersäcke, Pappkartons, Körbe oder Kunststoffwannen. Bitte verwenden Sie keine Springsäcke (Gartenabfallsäcke mit Spirale), Plastiksäcke, Schubkarren oder Metallwannen bereit. Diese sind zu schwer zu handhaben und werden nicht geleert.
  • Die Behälter dürfen sich nach oben hin nicht verengen und ein Volumen von 60 Litern nicht überschreiten, da die Gartenabfälle sonst feststecken oder die Gefäße zu schwer werden.
  • Insgesamt können Sie je Haushalt bis zu zwei Kubikmeter Gartenabfälle bereitstellen.
Darf man Gartenabfälle auch im Wald oder in der Flur ablagern, um diese dort verrotten zu lassen?

Es ist nicht erlaubt, Gartenabfälle im Wald oder in der Flur abzulagern. Sie dürfen nur auf dem Grundstück kompostiert werden, auf dem sie angefallen sind.

Wer Gartenabfälle dennoch im Wald oder in der Flur ablagert, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die eine Verwarnung beziehungsweise ein Bußgeld zur Folge hat.

Darf ich pflanzliche Abfälle verbrennen?

Nur in begründeten Ausnahmefällen, wenn eine Verwertung nicht möglich ist, dürfen pflanzliche Abfälle verbrannt werden. Kostengründe spielen hier keine Rolle.

Je nach Gewerbeart fallen in Betrieben unterschiedlichste Abfälle an – ob Holzreste, Kunststofffolien oder Papier. Jeder dieser Abfälle muss richtig entsorgt werden und auch Restmüll- und Biomülltonne sind für Gewerbebetriebe Pflicht.

Fragen und Antworten

Welche Abfälle müssen getrennt gesammelt werden?

Gewerbebetriebe sind nach der Gewerbeabfallverordnung verpflichtet, folgende Abfälle zu trennen und zur Verwertung zu geben:

  • Papier, Pappe und Kartonagen (mit Ausnahme von Hygienepapier wie Papierhandtücher, Servietten und Papierauflagen - diese gehören in den Restmüll)
  • Glas
  • Kunststoffe
  • Metalle
  • biologisch abbaubare Abfälle (Biomüll und Gartenabfälle)
  • Holz
  • Textilien

Innerhalb dieser Fraktionen sollte ebenfalls getrennt werden, zum Beispiel nach Fensterglas und Behälterglas, nach verschiedenen Metallen, verschiedenem Altholz, Bioabfall und Gartenabfall, etc.

Außerdem muss Restmüll getrennt gesammelt und über Restmülltonnen oder -container des Landkreises entsorgt werden.

Wohin mit den getrennt gesammelten Abfällen?

Die oben genannten, getrennt gesammelten Abfälle müssen verwertet werden. In kleinen Mengen können Sie diese wie Abfälle aus Privathaushalten entsorgen.
Größere Mengen lassen Sie am besten über einen Verwerterbetrieb entsorgen. Eine Auswahl an Unternehmen finden Sie in unserer Verwerterliste. Der Betrieb muss Ihnen eine Erklärung vorlegen, dass er die Abfälle übernimmt und was mit diesen geschieht.

Wie muss ein Gewerbebetrieb die getrennte Sammlung dokumentieren?

Nach der Gewerbeabfallverordnung müssen Gewerbebetriebe die getrennte Sammlung von Abfällen dokumentieren, zum Beispiel indem sie Pläne, Skizzen oder ein Foto des Sammelplatzes anfertigen und die Wiegescheine und Rechnungen des Entsorgungsunternehmens sammeln.

Wenn die Abfälle von einem Entsorgungsunternehmen abgeholt werden, muss dieses Ihnen gegenüber eine Erklärung abgeben, wo die Abfälle verbleiben.

Was machen Gewerbebetriebe mit der Dokumentation?

In erster Linie entlastet Sie die Dokumentation und bestätigt, dass Sie den Vorgaben der Gewerbeabfallverordnung nachkommen. Vorlegen müssen Sie die Dokumentation nicht. Auf Verlangen oder bei Kontrollen kann das Landratsamt sich diese aber vorzeigen lassen.

Ist eine gemischte Sammlung zulässig?

Wenn die getrennte Sammlung der oben genannten Abfälle technisch nicht möglich oder wirtschaftlich nicht zumutbar ist, können Sie diese auch gemischt sammeln. Allerdings müssen die Abfälle dann in einer Vorbehandlungsanlage sortiert werden.

Technisch nicht möglich ist die getrennte Sammlung insbesondere dann, wenn für die Abfallbehälter nicht genug Platz ist (zum Beispiel im städtischen Bereich oder wegen baulicher Gegebenheiten).

Wirtschaftlich nicht zumutbar ist die getrennte Sammlung, wenn solch geringe Mengen anfallen, dass sich diese nicht lohnt. Geringe Mengen heißt: Es fallen ca. zehn Kilogramm des jeweiligen Abfalls pro Woche an. Die Kosten für die getrennte Sammlung und Entsorgung müssen im starken Missverhältnis zu den Kosten für die gemischte Sammlung, Vorbehandlung und Entsorgung stehen.

Sie müssen dokumentieren, warum eine getrennte Sammlung nicht möglich ist.

In dem Gemisch dürfen allerdings kein Glas und keine biologisch abbaubaren Abfälle (Biomüll und Gartenabfälle) enthalten sein. Medizinische Abfälle oder gefährliche Abfälle wie Asbest oder Glaswolle dürfen ebenfalls nicht enthalten sein.

In der Vorbehandlungsanlage werden die gemischten Abfälle in mehreren verschiedenen Schritten sortiert.

Der Betreiber der Vorbehandlungsanlage muss Ihnen gegenüber bestätigen, dass die Anlage die Anforderungen der Gewerbeabfallverordnung erfüllt.

Wann kann auf eine spätere Sortierung verzichtet werden?

Sie dürfen die oben genannten Abfälle nur dann gemischt sammeln und entsorgen, wenn eine spätere Sortierung technisch nicht möglich oder wirtschaftlich nicht zumutbar ist. Das ist nur in bestimmten Ausnahmefällen relevant, zum Beispiel, wenn die Abfälle aufgrund ihrer Zusammensetzung nicht sortiert werden können oder die Kosten dafür unverhältnismäßig sind. Die Abfälle müssen dann über eine hochwertige energetische Verwertung entsorgt werden.

Im Übrigen ist eine unsortierte Entsorgung nur dann zulässig, wenn Sie nachweisen können, dass Sie 90 Prozent der in Ihrem Betrieb anfallenden Abfälle getrennt sammeln. Die restlichen zehn Prozent dürfen Sie dann gemischt über eine energetische Verwertung entsorgen. Allerdings muss dies ein zugelassener Sachverständiger jedes Jahr prüfen.

Für die betriebliche Praxis bedeutet das: Werthaltige Abfälle müssen getrennt gesammelt werden. Dafür wird zwar mehr Platz benötigt, allerdings wird sich die getrennte Sammlung auf Dauer als kostengünstiger erweisen, als die gemischte Entsorgung über die energetische Verwertung.

Welche Regelungen gelten für Baustellenabfälle?

Bei Baumaßnahmen müssen die anfallenden Abfälle möglichst umfassend getrennt werden. Das gilt für folgende Abfälle:

  • Glas (Abfallschlüssel 17 02 02)
  • Kunststoff (17 02 03)
  • Metalle (17 04 01 bis 17 04 07 und 17 04 11)
  • Holz (17 02 01)
  • Dämmmaterial (17 06 04)
  • Bitumengemische (17 03 02)
  • Baustoffe auf Gipsbasis (17 08 02)
  • Beton (17 01 01)
  • Ziegel (17 01 02)
  • Fliesen und Keramik (17 01 03)


Die getrennte Sammlung muss dokumentiert werden, zum Beispiel über Pläne, Skizzen oder ein Foto der Abfallsammlung (siehe Frage „Wie wird die getrennte Sammlung dokumentiert?“).

Die Dokumentation ist nicht notwendig, wenn weniger als zehn Kubikmeter Abfälle bei der Baumaßnahme anfallen. Getrennt sammeln müssen Sie die Abfälle aber trotzdem.

Wohin mit den getrennt gesammelten Baustellenabfällen?

In kleinen Mengen können getrennt gesammelte Baustellenabfälle zum Beispiel über den Wertstoffhof oder die Umladestation Breitenbrunn entsorgt werden. Mehr dazu finden Sie unter "Baustellenabfälle" auf dieser Seite.

Größere Mengen lassen Sie am besten über einen Verwerterbetrieb entsorgen. Eine Auswahl an Unternehmen finden Sie in unserer Verwerterliste. Die Entsorgung muss dokumentiert werden, zum Beispiel über Wiegescheine und Rechnungen des Entsorgungsunternehmens. Außerdem muss das Unternehmen Ihnen gegenüber eine Erklärung abgeben, wo die Abfälle verbleiben.

Gefährliche Abfälle aus Gewerbebetrieben müssen nach Maßgabe der Nachweisverordnung entsorgt werden. Der Entsorgungsvorgang muss also entsprechend dokumentiert werden (siehe auch Frage „Wie entsorgen Gewerbebetriebe asbesthaltige Abfälle oder Glaswolle?“). Für private Haushalte gilt dies nicht.

Mehr zum Nachweisverfahren finden Sie hier.

Dürfen Baustellenabfällen gemischt erfasst werden?

Wenn die getrennte Sammlung technisch nicht möglich oder wirtschaftlich nicht zumutbar ist, können Sie die oben genannten Abfälle gemischt erfassen. Sie müssen dies wiederum dokumentieren. In den meisten Fällen ist die getrennte Sammlung aber kostengünstiger.

Technisch nicht möglich ist die getrennte Sammlung zum Beispiel, wenn kein Platz für separate Abfallbehälter vorhanden ist. Beton, Ziegel, Fliesen und Keramik können gemeinsam erfasst werden, wenn sie aus rückbautechnischen Gründen nicht getrennt werden können. Bei der technischen Unmöglichkeit können auch Gesundheits- und Arbeitsschutzgründe eine Rolle spielen.

Wirtschaftlich nicht möglich ist die getrennte Sammlung, wenn die Abfälle stark verschmutzt sind oder wenn so geringe Mengen Abfall anfallen, dass sich die getrennte Sammlung nicht lohnt.

Sie müssen dokumentieren, warum die Sortierung technisch oder wirtschaftlich nicht möglich ist.

Wohin mit gemischt erfassten Baustellenabfällen?

Gemische, die vor allem aus Kunststoffen, Metall oder Holz bestehen, müssen vorbehandelt (sortiert) werden. Dabei dürfen kein Beton, Ziegel, Fliesen oder Keramik enthalten sein, wenn diese Stoffe die Vorbehandlung stören.

Gemische aus Beton, Ziegel, Fliesen oder Keramik müssen von einem Bauschuttbetrieb aufbereitet werden. Der Betreiber der Anlage muss Ihnen bestätigen, dass in der Anlage definierte Gesteinskörnungen hergestellt werden.

In beiden Gemischen dürfen kein Glas, Dämmmaterial, Bitumen oder Baustoffe auf Gipsbasis enthalten sein, wenn diese die Sortierung oder Verwertung stören.

Gefährliche Abfälle (Asbest, Glaswolle, etc.) dürfen generell nicht enthalten sein und müssen immer getrennt erfasst werden.

Welche Konsequenzen hat es, wenn Betriebe die Vorgaben der Gewerbeabfallverordnung nicht beachten?

Bei Verstößen gegen die Vorgaben drohen Bußgelder. Verstöße sind beispielsweise, wenn Sie die Getrenntsammlung nicht beachten, Abfallgemische direkt über die energetische Verwertung entsorgen oder den Dokumentationspflichten nicht nachkommen.

Brauchen Gewerbebetriebe eine Restmüll- und Biomülltonne?

Restmüll- und Biomülltonne sind auch für Gewerbebetriebe Pflicht. Es müssen mindestens eine Restmülltonne und mindestens eine Biomülltonne angemeldet werden.

Wie groß das Restmüllgefäß sein muss, bemisst sich laut Abfallwirtschaftssatzung des Landkreises Unterallgäu daran, welche Art von Gewerbe ausgeübt wird:

  • 3 Liter pro Beschäftigtem pro Woche gelten für öffentliche Verwaltungen, Geldinstitute, Verbände, Krankenkassen, Versicherungen, Einzel- und Großhandel, Tankstellen, freiberuflich Tätige, Kasernen, Industriebetriebe, Handwerksbetriebe, Praxen und ähnliche Einrichtungen.
  • 8 Liter pro Beschäftigtem pro Woche gelten für Gaststätten, Restaurants, Sporthallen, Fitnessstudios, Schwimmbäder und ähnliche Einrichtungen.
  • 5 Liter je Bett pro Woche gelten für Hotels, Ferienwohnungen, Internate und ähnliche Einrichtungen.


Da die Restmülltonnen zweiwöchentlich geleert werden, ist immer vom doppelten Volumen auszugehen.

Für Biomüll gibt es keine bestimmten Größenvorgaben, es müssen nur ausreichend viele Biomülltonnen vorhanden sein. Von der Biomülltonne befreien lassen können sich Betriebe nur dann, wenn sie die anfallenden Bioabfälle kompostieren. Die entstandene Komposterde muss auf dem Grundstück wieder ausgebracht werden.

Gerne beraten wir Sie auch vor Ort über die erforderlichen Mülltonnen und die Abfallentsorgung.

Warum müssen Gewerbebetriebe Mülltonnen anmelden?

In jedem Gewerbebetrieb fallen Restmüll und Biomüll an. Seien es Kehricht, Papierhandtücher, Zigarettenkippen, Hygieneartikel, Papierhandtücher, Taschentücher, Büroartikel, Obstreste, Teebeutel und Kaffeefilter. Diese Abfälle müssen separat entsorgt werden. Sie dürfen nicht mit verwertbaren Abfällen wie Folien, Metallen oder Papier vermischt werden.

Auch den Abfall mitzunehmen und über die Mülltonnen oder den Kompost eines anderen Grundstücks zu entsorgen, ist nicht erlaubt.

Die Gewerbeabfallverordnung verpflichtet Betriebe zur Vorhaltung von Restmüll- und Biomülltonnen.

Wohin mit größeren Verpackungen?

Verkaufsverpackungen können Sie über die Gelbe Tonne entsorgen. Für Betriebe gibt es 240 Liter-Tonnen oder 1,1 Kubikmeter-Container. Sie können Verkaufsverpackungen auch lose an den Wertstoffhöfen in Babenhausen, Bad Wörishofen, Breitenbrunn, Legau, Markt Wald, Mindelheim und Ottobeuren abgeben.

Bitte beachten Sie auch den Punkt „Wohin mit Transportverpackungen?“.

Wohin mit Styropor?

Großes Verpackungsstyropor wird an allen Wertstoffhöfen angenommen. Kleines Verpackungsstyropor kann in der Gelben Tonne entsorgt werden.

Dämmstyropor wird am Wertstoffhof nicht angenommen. Kleine Mengen können über den Restmüll, größere Mengen müssen über die Umladestation Breitenbrunn oder über Verwerterfirmen entsorgt werden.

Wie können Verpackungen aus Papier, Pappe und Karton entsorgt werden?

Papier, Pappe und Kartonagen können Sie über die kostenlose kommunale Altpapiertonne, über alle Wertstoffhöfe oder über die Sammlungen der Vereine entsorgen.

Wohin mit Transportverpackungen?

Transportverpackungen erleichtern den Transport von Waren, schützen diese vor Schäden oder werden aus Sicherheitsgründen zum Transport verwendet. Das sind zum Beispiel Schrumpffolien, Umreifungsbänder, Kartonagen, Big-Bags, Holzpaletten oder Styroporchips.

Gemäß der Verpackungsverordnung sind Hersteller oder Vertreiber dazu verpflichtet, Transportverpackungen nach dem Gebrauch zurückzunehmen und anschließend erneut zu verwenden oder zu verwerten. Sie können diese Verpackungen daher direkt beim Hersteller oder Händler zurückgeben.

Alternativ können Sie Transportverpackungen auch bei einigen regionalen Entsorgungsunternehmen abgeben:

  • Dorr GmbH & Co. KG, Memmingen, Telefon (08331) 8389-0
  • Götzfried+Pitzer Entsorgung GmbH, Türkheim, Telefon (08245) 96655 (nur saubere PE-Stretchfolie)
  • Reiner Wertstoff Recycling GmbH, Tussenhausen, Telefon (08268) 908000
  • Hubert Schmid Recycling und Umweltschutz GmbH, Marktoberdorf, Telefon 08342/ 961 071

Transportverpackungen dürfen nicht über die Gelbe Tonne entsorgt werden!

Mehr dazu finden Sie in diesem Faltblatt.

Wie entsorgen Gewerbebetriebe asbesthaltige Abfälle und Glaswolle?

Asbesthaltige Abfälle und Glaswolle zählen zu den gefährlichen Abfällen. Sie müssen dem Landkreis Unterallgäu überlassen werden und sind nachweispflichtig.

Betriebe können diese Abfälle nicht an der Umladestation Breitenbrunn anliefern, sondern müssen diese über Unternehmen entsorgen, die über einen so genannten Entsorgungsnachweis verfügen. Mehr Informationen erhalten Sie bei der Abfallwirtschaftsberatung.

Wohin mit Schadstoffen aus Gewerbebetrieben?

Schadstoffe wie zum Beispiel Chemikalien können in Kleinmengen über das Schadstoffmobil entsorgt werden. Wenn Sie größere Mengen abgeben, kostet dies 1,50 Euro pro Kilogramm. Hierfür erhalten Sie eine Rechnung vom Landratsamt. Maximal werden beim Schadstoffmobil 50 Kilogramm je Anlieferung angenommen.

Fallen bei Ihnen jährlich mehr als zwei Tonnen gefährliche Abfälle an, benötigen Sie für die Entsorgung eine Abfallerzeugernummer.

Sie fragen sich, wie Sie nach einem Umbau Glas- oder Steinwolle entsorgen sollen? Hier erfahren Sie, wie künstliche Mineralfasern richtig entsorgt werden.  

Zögern Sie nicht, uns bei weiteren Fragen anzurufen.          

Fragen und Antworten

Wie entsorge ich Glas- und Steinwolle richtig?

Glas- und Steinwolle werden an der Umladestation Breitenbrunn gegen eine Gebühr von 398 Euro pro Tonne angenommen. Das Material muss in Big-Bags für Mineralwolle verpackt sein.

Gewerbliche Anlieferungen werden in Breitenbrunn nicht angenommen. Bitte wenden Sie sich in diesen Fällen an die Abfallwirtschaftsberatung.

Was muss ich bei der Anlieferung beachten?

Die Glas- oder Steinwolle muss in Big-Bags für Mineralwolle verpackt angeliefert werden.

Big-Bags für Mineralwolle erhalten Sie in der Größe 0,90 x 0,90 x 1,20 Meter für sechs Euro an der Umladestation Breitenbrunn sowie an den Wertstoffhöfen Heimertingen, Ottobeuren und Türkheim.

In Arztpraxen und Krankenhäusern, aber auch in privaten Haushalten fallen medizinische Abfälle an. Diese sind unterschiedlich gefährlich und müssen deshalb auf verschiedenen Wegen entsorgt werden. Am wichtigsten ist es, dass durch die Entsorgung Menschen und Umwelt nicht gefährdet werden.

Fragen und Antworten

No FAQ's found.

Unter Restmüll versteht man den Abfall, der nicht verwertet werden kann und über die Restmülltonne entsorgt werden muss. Wertstoffe wie Glas, Weißblech, Papier/Pappe, Aluminium, Kunststoffverpackungen und Styropor dürfen nicht in die Restmülltonne, ebenso wenig wie Küchen- und Gartenabfälle. Dies gilt auch für Schadstoffe wie zum Beispiel Batterien, Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel sowie Reinigungsmittel.

Fragen und Antworten

Woher bekomme ich meine Restmülltonne?

Wenden Sie sich bitte als Grundstückseigentümer an Ihre Gemeinde oder Verwaltungsgemeinschaft, um eine Restmülltonne an-, um- oder abzumelden bzw. als Mieter an Ihren Vermieter. Die Gemeinden übernehmen auch die Aus- und Rückgabe der Müllgefäße.

Die Gefäße müssen Sie nicht selbst erwerben, sondern Sie bekommen diese vom Landkreis gestellt.

Welche Größen gibt es und wie viel kosten die verschiedenen Tonnen?
  • 60-Liter-Restmülltonne: 60 Euro im Jahr
  • 80-Liter-Restmülltonne: 79,20 Euro im Jahr
  • 120-Liter-Restmülltonne: 120 Euro im Jahr
  • 240-Liter-Restmülltonne: 240 Euro im Jahr
  • Container für 1,1 Kubikmeter Restmüll: 1.099,20 Euro bei 14-täglicher Leerung, bei wöchentlicher Leerung (auf Wunsch) 2.198,40 Euro im Jahr
Was bekomme ich für die Müllgebühr?

Mit den Abfallentsorgungsgebühren werden die 14-tägliche Restmüllsammlung, die Miete der Gefäße, die thermische Restmüllbehandlung, die Sperrmüllabfuhr und -behandlung, die Weißmöbelabfuhr, die Grüngutabfuhr, die Schadstoffabfuhr sowie der Betrieb der Wertstoffhöfe und Kompostanlagen finanziert.

Was gehört in den Restmüll?

Eine beispielhafte Aufstellung, was in den Restmüll gehört, finden Sie auf diesem Plakat.

Worauf sollte man beim Befüllen der Restmülltonne achten?

Bitte achten Sie beim Befüllen der Restmülltonne darauf, dass die Mülltonne nicht überfüllt ist (der Deckel muss geschlossen sein) und dass der Inhalt nicht eingestampft wird, weil sich die Mülltonne ansonsten nicht oder nicht vollständig entleeren lässt. Außerdem dürfen keine Wertstoffe und keine Schadstoffe in der Mülltonne entsorgt werden.

Was kann man tun, wenn vorübergehend sehr viel Abfall anfällt?

Sollte Ihre Restmülltonne einmal nicht ausreichen, weil vorübergehend sehr viel Abfall angefallen ist, können Sie bei Ihrer Gemeindeverwaltung zugelassene Restmüllsäcke kaufen. Diese kosten vier Euro pro Sack und haben ein Fassungsvermögen von 60 bis 70 Litern. Diese Gebühr deckt die Kosten für das Einsammeln und Entsorgen.

Legen Sie den verschnürten Müllsack bei der nächsten Müllabfuhr auf Ihre Mülltonne. Sollten Sie mehrere Säcke haben, stellen Sie die weiteren Säcke bitte neben die Mülltonne. Die Gebührensäcke tragen das Logo des Landkreises. Andere Säcke werden nicht mitgenommen.

Wann werden die Restmülltonnen geleert?

An welchem Tag Ihre Restmülltonne geleert wird, finden Sie in unserem Abfuhrkalender oder in unserer Unterallgäu-App. Auch die Termine für die Biomülltonne, die Gelbe Tonne, die Altpapiertonne, die Gartenabfallsammlungen und das Schadstoffmobil finden Sie dort.

Hinweis: Die Restmülltonnen werden ab 6 Uhr geleert. Bitte stellen Sie sie rechtzeitig bereit.

Schadstoffe gibt es in jedem Haushalt! Egal ob alte Batterien, Chemikalien, Lacke oder Pflanzenschutzmittel, all diese Stoffe haben im Hausmüll nichts zu suchen. Im Folgenden erfahren Sie alles rund um die Entsorgung von Schadstoffen. Sollten Sie dennoch unsicher sein und Fragen haben, dann wenden Sie sich bitte an die Abfallwirtschaftsberatung des Landkreises.   

Fragen und Antworten

Was genau ist ein Schadstoff?

Unter „Schadstoff“ versteht man Stoffe oder Stoffgemische, die schädlich für Menschen, Tiere, Pflanzen oder andere Organismen sowie das ganze Ökosystem sein können und die durch Kontakt oder Aufnahme Schädigungen hervorrufen können.

Zu den Schadstoffen zählen alle Stoffe mit Gefahrstoffzeichen, zum Beispiel Säuren, Laugen, Chemikalien (auch Fotochemikalien, Fixierbäder), Reinigungs- und Desinfektionsmittel, teilweise entleerte Spraydosen, Energiesparlampen, Leuchtstoffröhren, Thermometer,quecksilberhaltige Abfälle, PCB-haltige Kondensatoren, Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel, Holzschutzmittel, Farb- und Lackreste, Autobatterien, Gerätebatterien oder Medikamente.

Wo kann ich Schadstoffe entsorgen?

Viermal im Jahr kommt das Schadstoffmobil in die Gemeinden im Landkreis. Dort haben Sie die Möglichkeit, Schadstoffe kostenlos abzugeben. Die genauen Termine können Sie der Unterallgäuer Umweltzeitung, dem Abfuhrkalender oder der Unterallgäu-App entnehmen.

  • Batterien
  • Energiesparlampen
  • Leuchtstoffröhren

können Sie beim Wertstoffhof abgeben.

  • Wandfarbe
  • eingetrocknete Farben und Lacke
  • Medikamente

können Sie über die Restmülltonne entsorgen. Achten Sie dabei darauf, dass keine Kinder oder Tiere an die Medikamente gelangen.

Was muss ich beachten?

Bitte schütten Sie nichts zusammen. Dabei könnte es sonst zu chemischen Reaktionen kommen. Wichtig ist auch, dass Sie außerhalb der Sammelzeiten keine Schadstoffe am Sammelplatz abstellen. Übergeben Sie die Problemabfälle beim Schadstoffmobil bitte direkt dem Fachpersonal.

Was kostet es, wenn ich Schadstoffe zum Schadstoffmobil bringe?

Die Abgabe von Schadstoffen ist für private Haushalte und für Gewerbebetriebe in geringen Mengen gebührenfrei. Größere Mengen aus Betrieben kosten 1,50 Euro pro Kilogramm.

Wichtig: Es werden pro Anlieferung maximal 50 Kilogramm an Schadstoffen angenommen werden - unabhängig davon, ob es sich um eine private oder gewerbliche Anlieferung handelt. Medikamente aus Apotheken können aber weiterhin ohne Mengenbegrenzung angeliefert werden.

Was wird nicht angenommen?

Nicht am Schadstoffmobil angenommen werden diese Abfälle:

Abfallart

Entsorgung über

Altöl

Verkaufsstelle

Altreifen

Händler oder Wertstoffhof

(ohne Felge, bis 60 cm Durchmesser, gegen Gebühr)

Beschädigte Lithiumbatterien

Achtung, entzündlich! Mit Sand bedecken und Kontakt mit der Abfallwirtschaftsberatung aufnehmen.

Farben und Lacke (eingetrocknet)

Restmüll

Feuerwerkskörper, Munition, Sprengkörper

Bitte Kontakt mit der Abfallwirtschaftsberatung aufnehmen.

Gerätebatterien, Autobatterien

Verkaufsstelle oder Wertstoffhof

Glühbirnen, Halogenlampen

Restmüll

Leere Sprühdosen

Gelbe Tonne

Leuchtstoffröhren, Energiesparlampen, LEDs

Wertstoffhof

PUR-Schaumdosen

Verkaufsstelle oder Wertstoffhof

Speiseöle und -fette

Wertstoffhof

(fest: in Blechdosen, flüssig: zum Ausleeren)

Wandfarbe, Dispersionsfarbe

Restmüll (flüssige Farbe vorher eintrocknen

lassen oder mit Sägemehl oder Gips eindicken)

Zerbrochene Energiesparlampen

Wertstoffhof (in einem verschlossenen Behältnis)

Was sollte man beachten, wenn eine Energiesparlampe zerbrochen ist?

Falls eine Energiesparlampe zu Bruch geht, sollten Sie Folgendes beachten:

  • Energiesparlampen enthalten eine geringe Menge an Quecksilber. Beim Bruch besteht keine akute Gesundheitsgefahr, es wird jedoch empfohlen, für einige Minuten kräftig zu lüften.
  • Benutzen Sie bitte keinen Staubsauger, um die Lampenreste zu entsorgen, denn mit dem Staubsauger können die Quecksilbertröpfchen noch feiner verteilt werden und in die Atemluft gelangen.
  • Die Lampenreste sollten Sie sorgfältig mit einer steifen Pappe auf einem Stück Papier zusammenkehren oder mit Klebeband aufnehmen, dann die Stelle, an der die Lampe zerbrach, mit einem kleinen nassen Lappen reinigen. Die Lampenreste, Pappe, Klebeband und Lappen in ein Schraubglas stecken, dieses verschließen und beim Wertstoffhof abliefern.

Tipp: Gegen Bruch und Quecksilber kann man sich schützen, indem man Energiesparlampen kauft, die mit einer zweiten bruchsicheren Hülle geschützt sind.

Der Kühlschrank ist eine Energieschleuder, das Sofa ist total abgesessen - neue Geräte und Sitzmöbel müssen her. Wohin aber mit den ausgemusterten Teilen? Im Folgenden haben wir für Sie zusammengefasst, wie Sie Sperrmüll und Weißmöbel entsorgen können. Weitere Informationen finden Sie in diesem Faltblatt. Oder rufen Sie einfach die Abfallwirtschaftsberatung des Landkreises an.        

Fragen und Antworten

Was gehört zum Sperrmüll?

Als Sperrmüll bezeichnet man sperrigen Abfall aus privaten Haushalten, der wegen seiner Größe oder seines Gewichts nicht in die Mülltonne passt. Zum Sperrmüll gehören zum Beispiel Möbel, Matratzen, Lattenroste, Teppiche, Fußbodenbeläge, große Lampen, Koffer, sperriges Kinderspielzeug, Polstersessel, Snowboard, Ski, Skischuhe, Surfbrett oder Tischtennisplatte. Nicht zum Sperrmüll gehören zum Beispiel Bauschutt, Baustellenabfälle, Kfz-Teile, Altreifen, Problemmüll, Altkleider, Elektronikschrott, asbesthaltiges Material, Silofolie, Altmetall oder Tapeten.

Was sind Weißmöbel?

Zu den so genannten Weißmöbeln gehören Kühlschränke, Gefriertruhen, Wäschetrockner, Waschmaschinen, Wäscheschleudern, Geschirrspülmaschinen, Elektroherde und Dunstabzüge. 

Wie kann ich Sperrmüll und Weißmöbel entsorgen?
  • Mit der Sperrmüll-/ Weißmöbelkarte können Sie einmal im Jahr bis zu drei Kubikmeter Sperrmüll zuhause abholen lassen. Jeder weitere angefangene Kubikmeter kostet 25 Euro.
  • Sie können Ihren Sperrmüll auch selbst an der Umladestation Breitenbrunn anliefern. Mit der Sperrmüll-/Weißmöbelkarte sind 300 Kilogramm kostenlos.
  • Die Sperrmüll-/Weißmöbelkarte erhalten Sie für jede angemeldete Restmülltonne einmal im Jahr bei Ihrer Gemeinde/Verwaltungsgemeinschaft. Mieter benötigen eine Vollmacht Ihres Vermieters.
  • Die Karte gilt ab dem Tag der Ausgabe ein Jahr. Eine neue Karte erhalten Sie frühestens ein Jahr, nachdem Sie die vorherige Karte abgeholt haben.
Wie bestelle ich die Sperrmüllabholung?
  • Holen Sie Ihre Sperrmüll-/Weißmöbelkarte bei der Gemeinde/Verwaltungsgemeinschaft ab.
  • Füllen Sie die Karte vollständig aus und schicken Sie sie an die auf der Karte aufgedruckte Adresse.
  • Innerhalb von sechs Wochen nach der Bestellung wird der Sperrmüll bei Ihnen abgeholt. Der genaue Abholtermin wird Ihnen rechtzeitig per Post mitgeteilt.
  • Stellen Sie den Sperrmüll am Tag der Abholung bis spätestens 7 Uhr auf dem Grundstück an der Straße bereit, beispielsweise an der Hofeinfahrt.
  • Der Sperrmüll wird nicht aus Gebäuden, Garagen oder Hausfluren abgeholt. Privatgrundstücke werden nicht befahren.
  • Wenn Sie mehr als drei Kubikmeter Sperrmüll haben, muss eine verantwortliche Person vor Ort sein, um die abgeholte Menge zu bestätigen. Sie erhalten im Folgemonat eine Rechnung vom Landratsamt. Jeder weitere Kubikmeter kostet 25 Euro. Eine Barzahlung bei der Abholung ist nicht möglich.
Kann ich Sperrmüll auch ohne Sperrmüll-/Weißmöbelkarte abholen lassen?

Wenn Sie keine Sperrmüll-/Weißmöbelkarte haben, können Sie den Sperrmüll gegen Gebühr abholen lassen. Die Abholung kostet für den ersten Kubikmeter 50 Euro, für jeden weiteren Kubikmeter 25 Euro. Sie benötigen hierfür die "Sperrmüllkarte Plus". Diese erhalten Sie bei der Gemeindeverwaltung und im Landratsamt Unterallgäu. Bei der Abholung muss eine verantwortliche Person anwesend sein, die die abgeholte Menge bestätigt. Sie erhalten im Folgemonat eine Rechnung vom Landratsamt. Eine Barzahlung bei der Abholung ist nicht möglich.

Kann ich Sperrmüll und Weißmöbel auch selbst wegbringen?

Sie können mit der Sperrmüll-/Weißmöbelkarte bis zu 300 Kilogramm Sperrmüll kostenlos bei der Umladestation in Breitenbrunn anliefern. Wenn Sie mehr als 300 Kilogramm anliefern oder keine Karte haben, kostet die Anlieferung 160 Euro pro Tonne.

Holzmöbel können Sie bei den Wertstoffhöfen mit Altholzcontainer und bei der Umladestation in Breitenbrunn bis drei Kubikmeter kostenlos und ohne Karte abgeben.

Kühlgeräte (Kühlschränke, Gefriertruhen etc.) können Sie kostenlos ohne Karte bei diesen Wertstoffhöfen abgeben.

Sonstige Weißmöbel (Elektroherde, Waschmaschinen, Trockner etc.) können Sie kostenlos bei den Wertstoffhöfen mit Altmetallcontainer abgeben.

Wo kann ich kleine Mengen Sperrmüll abgeben?

Kleine Mengen Sperrmüll können Sie an den Wertstoffhöfen in Bad Wörishofen, Mindelheim und Ottobeuren abgeben. Bis zu einer Menge von 100 Liter werden fünf Euro, bis zu einer Menge von 300 Liter werden zehn Euro berechnet. Die Abfälle dürfen maximal 1,50 Meter lang sein.

Abgegeben werden können zum Beispiel Koffer, Taschen, Rucksäcke, Körbe, Kissen, Decken, Polster und Polsterstühle, Teppiche und Laminat.

Es werden nicht mehr als 300 Liter Sperrmüll je Anlieferung angenommen. Größere Mengen müssen Sie zur Umladestation Breitenbrunn bringen.

Seit 1. Januar 2019 muss man mit den bisher im Gelben Sack gesammelten Verpackungen nicht mehr zum Wertstoffhof fahren, sondern entsorgt sie lose über eine Gelbe Tonne. Die Leerungstermine für jede Gemeinde findet man in unserem Abfuhrkalender.

Fragen und Antworten

Wo kann ich die Gelbe Tonne bestellen?

Sie können die Gelbe Tonne per E-Mail direkt bei der Firma WRZ Hörger GmbH & Co.KG bestellen oder sie mit diesem Formular bei der Firma Hörger beantragen. Das Formular erhalten Sie auch in Ihrem Rathaus.

Die Gelbe Tonne wird dann von der Firma Hörger an Sie geliefert.

Welche Behältergrößen gibt es?

Die Gelbe Tonne gibt es als 240-Liter-Gefäß und als 1,1-Kubikmeter-Container.

Das 240-Liter-Gefäß ist für die Entsorgung von Verpackungen von fünf Personen ausgelegt. Sofern mehr als fünf Personen auf einem Grundstück gemeldet sind, kann eine zweite Gelbe Tonne bei der Firma Hörger bestellt werden. Ein Bestellformular finden Sie hier.

In Mehrparteienhäusern müssen die Gelben Tonnen von mehreren Wohneinheiten gemeinsam genutzt werden, da nicht jede Wohneinheit eine eigene Tonne erhält. Für Wohnanlagen mit mehr als 19 Personen oder für Gewerbebetriebe können 1,1-Kubikmeter-Container bestellt werden.

Welche Abfälle gehören in die Gelbe Tonne?

In die Gelbe Tonne gehören ausschließlich Leichtverpackungen. Das sind zum Beispiel 

Verpackungen aus Kunststoff

  • Flaschen und Hohlkörper: z. B. von Spül-, Waschmittel, Körperpflegemittel
  • Becher: z. B. von Milchprodukten, Margarine
  • Mischkunststoffe: z. B. Nudel- oder Chipstüten, Durchdrückverpackungen (Blister)
  • Folien: z. B. Tragetaschen, Beutel
  • Tuben
  • Styroporchips
  • kleinteiliges Styropor

Verpackungen aus Metall

  • Getränke- und Konservendosen
  • Aluminiumschalen, -deckel, -folie
  • Spraydosen (leer)
  • Tuben

Verpackungen aus Verbundstoff

  • Getränkekartons
  • Kaffee- und Cappuccinotüten
  • Kaffeekapseln

Die Verpackungen müssen nicht gespült werden. Es reicht aus, wenn diese restentleert und „löffelrein“ sind; das gilt zum Beispiel für Joghurtbecher.

Eine beispielhafte Aufstellung, was in die Gelbe Tonne gehört, haben wir für Sie auch auf diesem Plakat zusammengestellt.

Wie oft wird die Gelbe Tonne geleert?

Geleert wird die Gelbe Tonne alle vier Wochen. Die genauen Termine finden Sie in der Umweltzeitung, im Abfuhrkalender oder in der Unterallgäu-App.

Was kostet die Gelbe Tonne?

Die Gelbe Tonne ist kostenlos.

Die Kosten für die Leerung der Tonnen sowie für das Sortieren und Verwerten der erfassten Verkaufsverpackungen haben Sie bereits mit dem Kauf des jeweiligen Artikels bezahlt. Die Gelben Tonnen werden kostenfrei von der Firma WRZ Hörger GmbH & Co.KG zur Verfügung gestellt und bleiben deren Eigentum.

In meinem Gewerbebetrieb fallen viele Verkaufsverpackungen an. Was muss ich tun, um die entsprechenden Behältergrößen zu erhalten?

Gewerbetreibende, bei denen regelmäßig mehr Verkaufsverpackungen anfallen, können sich zur Abstimmung des tatsächlich benötigten Volumens ebenfalls an die Firma WRZ Hörger GmbH & Co.KG wenden.

Achtung: Gewerbebetriebe, bei denen regelmäßig nur Transport- oder Umverpackungen, aber keine Verkaufsverpackungen anfallen, haben grundsätzlich keinen Anspruch auf eine Gelbe Tonne. Ein Faltblatt mit Informationen zur Entsorgung von Verpackungen aus Betrieben finden Sie hier.

Was muss ich tun, wenn ich keine Gelbe Tonne haben will?

Wenn Sie keine Gelbe Tonne wollen, können Sie diese bei der Firma WRZ Hörger GmbH & Co.KG schriftlich abmelden. Das Gefäß wird dann von der Firma Hörger abgeholt. Einen entsprechenden Vordruck finden Sie hier.

Wenn Sie die Gelbe Tonne nicht nutzen, können Sie Ihre Verpackungen nach wie vor an der Umladestation in Breitenbrunn sowie bei diesen Wertstoffhöfen abgeben:

  • Babenhausen
  • Bad Wörishofen
  • Legau
  • Markt Wald
  • Mindelheim
  • Ottobeuren

Gelbe Säcke werden nicht mehr zur Verfügung gestellt. Die Verpackungen können lose in Kartons oder Körben, die Sie entleeren können oder in selbst gekauften transparenten Säcken abgeliefert werden.

Gibt es auch Gelbe Säcke anstatt der Gelben Tonne?

Gelbe Säcke werden nicht mehr zur Verfügung gestellt. Die Verpackungen können lose in Kartons oder Körben, die Sie entleeren können, oder in selbst gekauften transparenten Säcken abgeliefert werden.

Ich wohne im Kurbereich der Stadt Bad Wörishofen. Werden die Gelben Tonnen am Tag der Leerung vom Grundstück abgeholt und anschließend wieder zurückgestellt?

Nein, für die Gelbe Tonne gibt es keinen Vollservice. Die Gelbe Tonne liegt in der organisatorischen Verantwortung der dualen Systeme, die den Vollservice nicht anbieten.

Bitte stellen Sie die Gelbe Tonne am Leerungstag bis spätestens 6 Uhr morgens an den Straßenrand.

Inhalt zuletzt aktualisiert am: 17.09.2019