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Verpackungsmaterial richtig entsorgen

Die Trennung von Tetrapacks und Bechern im Wertstoffhof in Mindelheim. Foto: Stefanie Dodel/Landratsamt Unterallgäu

Am besten wäre es, von vornherein so wenig Verpackungsmaterial wie möglich zu produzieren. Einen Beitrag zum Umweltschutz leistet man etwa, wenn man beim Getränkeeinkauf auf Mehrweg- statt Einwegflaschen setzt und seine Brotzeit in Brotzeitdosen statt in Alu- und Frischhaltefolien packt. Eine weitere Möglichkeit, Verpackungsmaterial einzusparen, ist, zum Einkaufen Stofftaschen oder einen Korb mitzunehmen, anstatt jedes Mal eine neue Plastiktüte zu kaufen. Außerdem raten die Abfallwirtschaftsberaterinnen des Landkreises Unterallgäu dazu, frische statt folienverschweißte Lebensmittel und Konserven zu kaufen und auf Nachfüllpackungen für Wasch- und Körperpflegemittel zurückzugreifen.

Natürlich fällt trotzdem immer Verpackungsmüll an. Wie Sie diesen am besten entsorgen, erfahren Sie im Folgenden. Darüber hinaus können Sie sich natürlich jederzeit mit Ihren Fragen an die Abfallwirtschaftsberatung wenden.

Fragen und Antworten

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Was sind Verkaufsverpackungen?

Verkaufsverpackungen sind Behältnisse und Umhüllungen von Waren, die vom Endverbraucher zum Transport oder bis zum Verbrauch der Waren verwendet werden. Verkaufsverpackungen sind zum Beispiel Altglas, Weißblech, Pappe und Kartonagen, Flüssigkeitskartons, Aluminium, Styropor und Styroporchips sowie Becher, Flaschen, Folien und andere Kunststoffverpackungen. Eine Übersicht finden Sie in unserem Faltblatt "Entsorgung: Verkaufsverpackung".

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Wohin mit leeren Verpackungen?

Bei den Wertstoffhöfen im Landkreis können Sie alle Verkaufsverpackungen abgeben. Glas und Weißblech können Sie auch über die Container entsorgen, die in jeder Gemeinde aufgestellt sind. Papier, Pappe und Kartonagen sammeln auch viele Vereine in den Ortschaften im Landkreis ein.

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Was wird an den Wertstoffhöfen angenommen?

Die Liste der Verpackungen, die an den Wertstoffhöfen angenommen werden, ist lang. Hier finden Sie eine kurze, beispielhafte Übersicht. Bitte beachten Sie, dass die Verpackungen völlig entleert und vorgereinigt abgegeben werden sollten. Nur so ist eine sinnvolle Verwertung sichergestellt und das Personal der Wertstoffhöfe keiner gesundheitlichen Gefahr ausgesetzt. Wichtig ist auch, dass Sie Ihre Wertstoffe nur so abgeben, dass sich niemand daran verletzen kann.

  • Kunststoff-Flaschen bis fünf Liter aus den Materialien Polyethylen (PE), Polypropylen (PP) und Polyethylenterephthalat (PET) mit Verschlusskappen zum Beispiel von Getränken, Wasch- und Reinigungsflaschen, Shampoo, usw.
  • Kunststoff-Becher bis ein Liter: Joghurt- und Sahnebecher ohne Deckel; Margarine- und Eisbecher mit Deckel
  • PE-Folien: Dehnbare Verpackungsfolien ab DIN A 3, wie zum Beispiel von Haushalts- und Toilettenpapier, Windeln, Lebensmitteln, aber auch Tragetaschen usw.
  • Mischkunststoffe: Kunststoffverpackungen wie zum Beispiel Nudel-, Süßigkeiten- und Chipstüten (auch silbrig beschichtet), Flaschen mit mehr als fünf Liter Fassungsvermögen, Kanister, Eimer mit Deckel (ohne Henkel), Verpackungseinlagen zum Beispiel von Pralinen, geschäumte Schalen von Lebensmitteln sowie darüber hinaus zum Beispiel auch Durchdrückverpackungen von Arzneien und Kaugummi, außerdem Kosmetiktuben und PE-Folien, die kleiner als DIN A 3 sind.
  • Flüssigkeitskartons zum Beispiel von Milch, Saft, Fertigsoßen, usw.
  • Aluminiumverpackungen: Verkaufsverpackungen oder Verpackungsteile zum Beispiel von Tierfutter, Joghurtbecherdeckel, Kaffeetüten, usw.
  • weißes Styropor, Styroporchips und Stärkechips aus Verpackungen (farbiges, styroporähnliches Material, so genanntes Styrodur, muss hingegen über den Restmüll beziehungsweise die Umladestation Breitenbrunn entsorgt werden).
  • Pappe und Kartonagen: zum Beispiel Wellpappen, Verpackungskartons, usw.
  • Altglas: Verpackungsgläser und Flaschen aus Weiß-, Grün- und Braunglas (blaues Glas in Grünglascontainer, rotes Glas in Braunglascontainer), kein Fensterglas oder feuerfeste Glasformen!
  • Weißblech: Deckel von Glasverpackungen, Kronkorken, Dosen

 

Was Sie sonst noch an den Wertstoffhöfen abgeben dürfen, erfahren Sie hier.

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Wie werden die gesammelten Verkaufsverpackungen verwertet?

Die gesammelten Wertstoffe werden von Recyclingbetrieben neu aufbereitet. Kunststoffe werden zu Kunststoffgranulat verarbeitet, aus dem wiederum neue Kunststoffprodukte (wie zum Beispiel Kleiderbügel, CD-Hüllen oder Kinderspielzeug) hergestellt werden können. Aus Papier wird wieder Papier, aus farbgetrennten Glasscherben werden wieder Getränkeflaschen. Dies spart Ressourcen und entlastet die Umwelt.

Informationen zum Download

Die Abfallwirtschaftsberatung des Landkreises hat ein Faltblatt für Sie zusammengestellt, in dem Sie alles über die Entsorgung von Verpackungsmaterial erfahren. Dieses können Sie hier herunterladen.

 

Ansprechpartner

Abfallberatung

Johanna Schuster
Telefon: (08261) 995-367

Abfallberatung

Antonie Maisterl
Telefon: (08261) 995-467

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