
Sie brechen gerade einen Dachstuhl ab und fragen sich jetzt, wie Sie die Berge von Glas- oder Steinwolle entsorgen sollen? Dann sind Sie auf dieser Seite genau richtig. Hier erfahren Sie, wie künstliche Mineralfasern richtig entsorgt werden.
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Welche künstlichen Mineralfasern werden an der Umladestation in Breitenbrunn angenommen?
Angenommen werden Glas- oder Steinwolle, auch wenn diese Kaschierungen aus Pappe, Aluminium oder Drahtgeflecht aufweisen.
Nicht angenommen werden hingegen Keramikfasern aus Haushaltsgeräten und Autokatalysatoren sowie Mineralfasern, die Schadstoffe wie zum Beispiel Öle oder Asbest aufweisen oder an denen Gummi, Schaumstoff, Styropor, Kunststoff oder Holz anhaftet. Darüber hinaus dürfen sich keine Störstoffe wie Elektrokabel, lose Metalle oder Metallteile in dem angelieferten Material befinden.
Was sollte man bei der Anlieferung beachten?
Die Glas- oder Steinwolle sollte in transparenten Polyethylen-Foliensäcken (PE-Foliensäcke) verpackt angeliefert werden. Die Säcke müssen geschlossen sein und dürfen keine Risse haben. Mineralfasern, die in anderen Verpackungen (etwa in Gewebesäcken wie Big-Bags oder Decon-Säcken) angeliefert werden, werden nicht angenommen. Dies liegt daran, dass diese in der Verwertungsanlage von Hand aussortiert werden müssen, was den Ablauf der Aufarbeitung erheblich behindert.
Die PE-Foliensäcke erhalten Sie bei der Umladestation in Breitenbrunn oder bei verschiedenen Anbietern im Internet.
Wie werden die Mineralfasern wiederverwertet?
Die über die Umladestation erfassten Mineralfaserabfälle werden mit einer aufwändigen Technik aufbereitet: Nach der Anlieferung in der Verwertungsanlage wird das Material zunächst zerkleinert. Störstoffe wie Metalle werden in mehreren Schritten abgesondert, bis das Material als Rohfaser beziehungsweise neuer Rohstoff zur Verfügung steht. Das so gewonnene Produkt wird zum Beispiel als Zuschlagsstoff für Ziegelsteine eingesetzt oder zur Herstellung von Dekorplatten oder Bau- und Pflanzgranulaten verwendet.
Wie aber entsorgt man Keramikfasern aus Haushaltsgeräten oder Mineralfasern, in denen sich Störstoffe befinden, richtig?
Dabei handelt es sich um so genannte nicht verwertbare Baustellenabfälle. Diese müssen gesondert beseitigt werden. Am besten ist es, wenn Sie im Zweifel einfach Kontakt mit der Abfallwirtschaftsberatung des Landkreises aufnehmen. Wir helfen Ihnen gerne weiter.
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